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Abpfiff
September 3, 2010 8:45 nachm. CEST
Roi Baudouin, Brussel
Schiedsrichter: Terje Hauge (NOR)
September 3, 2010 8:45 nachm. CEST
Roi Baudouin, Brussel
Schiedsrichter: Terje Hauge (NOR)
Manuel Neuer
Deutschland
Deutschland
Bastian Schweinsteiger
Deutschland
Deutschland
Daniel Van Buyten
Belgien
Belgien
Daniel Van Buyten
Belgien
Belgien
Spielbericht Gruppe A: Belgien – Deutschland
Start geglückt! Gegen starke Belgier hatte Deutschland so seine Probleme, doch am Ende stand ein hart erkämpfter Auftaktsieg in die EM-Quali.
Von Falko BLÖDING
Brüssel. Die deutsche Nationalmannschaft ist mit einem 1:0-Sieg in Belgien in die Qualifikation zur Europameisterschaft 2012 gestartet. Miroslav Klose erzielte in einem munteren Spiel das Tor des Tages für die Elf von Joachim Löw und sorgte dafür, dass Deutschland in der Gruppe A nun drei Zähler auf dem Konto hat.
PERSONAL & TAKTIK
Keine großen Überraschungen bei den Belgiern: Coach Georges Leeskens schickte seine Elf in einem 4-3-3-System auf den Rasen des Roi-Baudouin-Stadions. Logan Bailly hütete das Tor, in der Abwehr spielten Toby Alderweireld, Daniel van Buyten, Vincent Kompany und Kapitän Thomas Vermaelen. Die Absicherung für Spielmacher Marouane Fellaini bestand aus Jan Vertonghen und Timmy Simons. Eden Hazard und Moussa Dembele besetzten die offensiven Außenpositionen und im Sturmzentrum durfte Shootingstar Romelo Lukaku ran.
Bundestrainer Joachim Löw setzte auf seine bewährte 4-2-3-1-Formation. Das Tor hütete Manuel Neuer und die Viererkette bildeten Kapitän Philipp Lahm, Per Mertesacker, Holger Badstuber und Marcell Jansen. Sami Khedira und Bastian Schweinsteiger liefen in der Doppelsechs auf. Hinter Sturmspitze Miroslav Klose sollten Lukas Podolski, Mesut Özil und Thomas Müller für Akzente aus dem offensiven Mittelfeld sorgen.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Die Belgier erwischten den besseren Start in die Begegnung. Vor allem über ihre flinken Außen Eden Hazard und Moussa Dembele setzten sie die DFB-Elf unter Druck und hatten durch Marouane Fellaini (6.) und Romelo Lukaku (9.) die ersten beiden Gelegenheiten der Partie. Deutschland fand nach einer Viertelstunde besser in die Begegnung und Mesut Özil hatte gleich doppelt die Führung auf dem Fuß (16./19.), der Neu-Madrilene war jedoch im Abschluss nicht präzise genug.
Es entwickelte sich in der Folge ein ausgeglichenes Spiel. Der WM-Dritte hatte zwar etwas mehr vom Spiel, die Belgier dafür die gefährlicheren Szenen. Sie überbrückten das Mittelfeld schnell, daran haperte es bei den Deutschen. Kurz vor der Pause verhinderte Manuel Neuer mit einer Parade gegen Dembele den möglichen Halbzeitrückstand.
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
Nach der Pause kam Heiko Westermann für Marcell Jansen in die Begegnung. Zunächst änderte sich am Spielverlauf wenig, ehe ein Patzer von Daniel van Buyten der Löw-Elf den Führungstreffer bescherte: Der Innenverteidiger verlor den Ball am eigenen Sechzehner an Bastian Schweinsteiger. Gedankenschnell passte dieser auf Thomas Müller, der bediente Miroslav Klose und aus zehn Meter vollstreckte der Münchener eiskalt (51.).
Belgien brauchte nicht lange, um den Schock zu verdauen. Die „Roten Teufel“ setzten Deutschland nun noch früher unter Druck und um ein Haar wäre Marouane Fellaini nach einem Querschläger im Sechzehner der Ausgleich gelungen (63.). Thomas Müller hatte seinerseits nach feiner Vorarbeit von Philipp Lahm das 2:0 auf dem Fuß, traf die Kugel aber nicht richtig (70.). Die Schlussoffensive der Hausherren verpuffte und es blieb beim letztlich verdienten 0:1.

SCHLÜSSELSPIELER & -SZENEN
Die Belgier überzeugten mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Die Offensivkräfte Marouane Fellaini, Eden Hazard und Moussa Dembele ragten aus dem starken Kollektiv heraus. Bei der DFB.Elf gefielen vor allem Manuel Neuer und Per Mertesacker, sowie mit Abstrichen Philipp Lahmm und Bastian Schweinsteiger.
Wegen der 52. Minute dürfte sich Daniel van Buyten beim Bayerntraining einige Frotzeleien anhören müssen: Er vertändelte das Leder und seine Mannschaftskameraden Schweinsteiger, Müller und Klose kombinierten das 0:1 heraus. Dies war der Knackpunkt der Partie, denn darauf hatte Belgien keine Antwort mehr.
SPIELER DES SPIELS: Manuel Neuer
Auch nach der WM ist er die deutsche Nummer eins und er untermauerte seinen Status mit einer tadellosen Vorstellung. Er parierte mehrfach stark und war ein sicherer Rückhalt für seine Mannschaft.
SCHIEDSRICHTER: Terje Hauge (Norwegen) – Note: 8.5
Der Unparteiische hatte mit dem fairen Spiel keine große Mühe. Bei den kniffeligen Szenen (Luakaku-Abseits im ersten Durchgang, vermeintliches Foul von Badstuber an Hazard nach der Pause) lag der Norweger richtig.
Anmerkung: Die Noten reichen wie bei der Spielnote von einem Punkt (grottenschlecht) bis zu zehn Punkten (Weltklasse).
SPIELNOTE: 6
Es war durchaus eine flotte Partie mit guten Szenen auf beiden Seiten. Beide Mannschaften
hatten den Vorwärtsgang eingelegt und das merkte man.
FAZIT
Eine Gala der DFB-Elf war es sicher nicht, doch ein ordentliches Spiel mit guter Einstellung und dem Willen, drei Punkte einzufahren. Die Belgier bewiesen, welches Potenzial in ihnen schlummert und das in Zukunft definitiv mit ihnen zu rechnen ist.
PERSONAL & TAKTIK
Keine großen Überraschungen bei den Belgiern: Coach Georges Leeskens schickte seine Elf in einem 4-3-3-System auf den Rasen des Roi-Baudouin-Stadions. Logan Bailly hütete das Tor, in der Abwehr spielten Toby Alderweireld, Daniel van Buyten, Vincent Kompany und Kapitän Thomas Vermaelen. Die Absicherung für Spielmacher Marouane Fellaini bestand aus Jan Vertonghen und Timmy Simons. Eden Hazard und Moussa Dembele besetzten die offensiven Außenpositionen und im Sturmzentrum durfte Shootingstar Romelo Lukaku ran.
Bundestrainer Joachim Löw setzte auf seine bewährte 4-2-3-1-Formation. Das Tor hütete Manuel Neuer und die Viererkette bildeten Kapitän Philipp Lahm, Per Mertesacker, Holger Badstuber und Marcell Jansen. Sami Khedira und Bastian Schweinsteiger liefen in der Doppelsechs auf. Hinter Sturmspitze Miroslav Klose sollten Lukas Podolski, Mesut Özil und Thomas Müller für Akzente aus dem offensiven Mittelfeld sorgen.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Die Belgier erwischten den besseren Start in die Begegnung. Vor allem über ihre flinken Außen Eden Hazard und Moussa Dembele setzten sie die DFB-Elf unter Druck und hatten durch Marouane Fellaini (6.) und Romelo Lukaku (9.) die ersten beiden Gelegenheiten der Partie. Deutschland fand nach einer Viertelstunde besser in die Begegnung und Mesut Özil hatte gleich doppelt die Führung auf dem Fuß (16./19.), der Neu-Madrilene war jedoch im Abschluss nicht präzise genug.
Es entwickelte sich in der Folge ein ausgeglichenes Spiel. Der WM-Dritte hatte zwar etwas mehr vom Spiel, die Belgier dafür die gefährlicheren Szenen. Sie überbrückten das Mittelfeld schnell, daran haperte es bei den Deutschen. Kurz vor der Pause verhinderte Manuel Neuer mit einer Parade gegen Dembele den möglichen Halbzeitrückstand.
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
Nach der Pause kam Heiko Westermann für Marcell Jansen in die Begegnung. Zunächst änderte sich am Spielverlauf wenig, ehe ein Patzer von Daniel van Buyten der Löw-Elf den Führungstreffer bescherte: Der Innenverteidiger verlor den Ball am eigenen Sechzehner an Bastian Schweinsteiger. Gedankenschnell passte dieser auf Thomas Müller, der bediente Miroslav Klose und aus zehn Meter vollstreckte der Münchener eiskalt (51.).
Belgien brauchte nicht lange, um den Schock zu verdauen. Die „Roten Teufel“ setzten Deutschland nun noch früher unter Druck und um ein Haar wäre Marouane Fellaini nach einem Querschläger im Sechzehner der Ausgleich gelungen (63.). Thomas Müller hatte seinerseits nach feiner Vorarbeit von Philipp Lahm das 2:0 auf dem Fuß, traf die Kugel aber nicht richtig (70.). Die Schlussoffensive der Hausherren verpuffte und es blieb beim letztlich verdienten 0:1.

SCHLÜSSELSPIELER & -SZENEN
Die Belgier überzeugten mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Die Offensivkräfte Marouane Fellaini, Eden Hazard und Moussa Dembele ragten aus dem starken Kollektiv heraus. Bei der DFB.Elf gefielen vor allem Manuel Neuer und Per Mertesacker, sowie mit Abstrichen Philipp Lahmm und Bastian Schweinsteiger.
Wegen der 52. Minute dürfte sich Daniel van Buyten beim Bayerntraining einige Frotzeleien anhören müssen: Er vertändelte das Leder und seine Mannschaftskameraden Schweinsteiger, Müller und Klose kombinierten das 0:1 heraus. Dies war der Knackpunkt der Partie, denn darauf hatte Belgien keine Antwort mehr.
SPIELER DES SPIELS: Manuel Neuer
Auch nach der WM ist er die deutsche Nummer eins und er untermauerte seinen Status mit einer tadellosen Vorstellung. Er parierte mehrfach stark und war ein sicherer Rückhalt für seine Mannschaft.
SCHIEDSRICHTER: Terje Hauge (Norwegen) – Note: 8.5
Der Unparteiische hatte mit dem fairen Spiel keine große Mühe. Bei den kniffeligen Szenen (Luakaku-Abseits im ersten Durchgang, vermeintliches Foul von Badstuber an Hazard nach der Pause) lag der Norweger richtig.
Anmerkung: Die Noten reichen wie bei der Spielnote von einem Punkt (grottenschlecht) bis zu zehn Punkten (Weltklasse).
SPIELNOTE: 6
Es war durchaus eine flotte Partie mit guten Szenen auf beiden Seiten. Beide Mannschaften
hatten den Vorwärtsgang eingelegt und das merkte man.
FAZIT
Eine Gala der DFB-Elf war es sicher nicht, doch ein ordentliches Spiel mit guter Einstellung und dem Willen, drei Punkte einzufahren. Die Belgier bewiesen, welches Potenzial in ihnen schlummert und das in Zukunft definitiv mit ihnen zu rechnen ist.
Tor
Eigentor
Elfmeter
Elfmeter verschossen
Gelbe Karte
Vorlage
Elfmeter gehalten
Tor Elfmeterschießen
Fehlversuch Elfmeterschießen
Gelb-Rote Karte
Rote Karte
Einwechslung
Auswechslung
Verletzung
Goal.com Note
Man of the Match der Redaktion
Flop of the Match der Redaktion
Top & Flop Rang
Man of the Match der User
Flop of the Match der User
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