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Abpfiff
September 28, 2010 8:45 nachm. CEST
Stadion Partizana — Beograd
Schiedsrichter: W. Stark
Zuschauer: 29348
September 28, 2010 8:45 nachm. CEST
Stadion Partizana — Beograd
Schiedsrichter: W. Stark
Zuschauer: 29348
Vladimir Stojkovic
Partizan Belgrad
Partizan Belgrad
Lukasz Fabianski
Arsenal FC
Arsenal FC
Marko Jovanovic
Partizan Belgrad
Partizan Belgrad
Marko Jovanovic
Partizan Belgrad
Partizan Belgrad
Spielbericht Champions League Gruppe H: Partizan Belgrad - FC Arsenal
Kurzzeitig stand das Spiel zwischen Partizan Belgrad und Arsenal London wegen elektrischer Probleme auf der Kippe, am Ende konnte es aber ordnungsgemäß durchgeführt werden. Wirklich erhellend war das Dargebotene dennoch nicht – Arsenal siegte knapp mit 3:1.
Von Ramon RAM
Belgrad. Der FC Arsenal bleibt in der Gruppe H der Champions League weiter ohne Punktverlust. Die Gunners siegten bei Partizan Belgrad in einer schwachen Partie mit 3:1. Nachdem das Spiel kurzerhand wegen Stromproblemen auf der Kippe stand, sorgten Andrei Arshavin, Marouane Chamakh und Sebastien Squillaci für den Erfolg.
PERSONAL & TAKTIK
Keine Überraschung bei Arsene Wenger: Statt Manuel Almunia rückte Lukasz Fabianski ins Tor, im Mittelfeld sollten Arshavin und Wilshere den Ausfall von Cesc Fabregas im Verbund kompensieren. Einzig Samir Nasri blieb etwas gegen die Erwartungen auf der Bank. Bei Partizan legte Trainer Stanojevic viel Wert auf ein kompaktes Auftreten und so war Topangreifer Cleo die einzige Spitze bei den Serben.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Die taktische Grundausrichtung beider Mannschaften spiegelte sich dann auch im Spielverlauf der ersten Halbzeit wieder. Die Gunners traten selbstsicher und gewohnt spielstark auf, übernahmen früh das Kommando und ließen die Gastgeber und das frenetische Publikum erst gar nicht aufkommen. So dauerte es auch nur 15 Minuten bis die Gäste belohnt werden sollten: Jack Wilshere wurde von Arshavin in die Gasse geschickt, der Jungstar legte mustergültig zurück auf den Passgeber und für den Russen war es anschließend ein leichtes, den Ball ins Tor zu befördern. Mit der Führung im Rücken spielten die Londoner weiter munter auf und kamen auch zu weiteren Chancen, doch die Wenger-Truppe verabsäumte das 2:0. Überraschend dann der Ausgleich für Partizan: Denilson ging im Strafraum mit der Hand zum Ball, Cleo verwertete den fälligen Elfmeter zum 1:1 (33.). Mit dem glücklichen Remis für die Hausherren ging es dann auch in die Pause, weil Arsenal im Abschluß zu wenig konsequent agierte.
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
In der zweiten Halbzeit änderte sich am Spielbild nur wenig: Die Gunners bestimmten Tempo und Rhythmus, Partizan zog sich weit zurück und machte die Räume eng. Die Engländer fanden lange kein Mittel, doch in der 56. Minute konnte Chamakh für einmal entwischen. Partizan-Verteidiger wusste sich im Strafraum nur mit einer Notbremse zu helfen – die Folge: Rot und Elfmeter! Andrei Arshavin ließ die Chance jedoch ungenützt, Stojkovic konnte den Elfmeter parieren. Gegen nunmerisch unterlegene Hausherren wurde das spielerische Übergewicht nur noch größer, Arsenal spielte die Angriffe aber meist zu überhastet aus. Nicht so in der 71. Minute: Rosicky flankte von rechts zur Mitte, Chamakhs ersten Versuch konnte Stojkovic noch an die Querlatte lenken, beim erneuten Kopfball des Angreifers war er aber machtlos. Kurz vor dem Ende sorgte eine französische Co-Produktion dann für das 3:1 und die Entscheidung: Nasri brachte einen Eckball zur Mitte, Squillaci köpfte ihn in die Maschen (83.). Wenig später brandete dann nochmal Jubel im Oval auf. Schiedsrichter Stark entschied auf den dritten Elfmeter des Abends, doch Cleo blieb bei seinem zweiten Versuch glücklos. Am Ende blieb es beim 3:1-Erfolg von Arsenal London!
SCHLÜSSELSPIELER & -SZENEN
Eine wirkliche Schlüsselszene gab es nicht, Arsenal London war über 90 Minuten die bessere Mannschaft. Auch die drei (!) Elfmeter waren nicht wirklich spielentscheidend, denn zwei davon wurden von den Torhütern gehalten! Alles in allem war Arsenal heute zu abgebrüht und konnte sich am Ende bei der starken Offensive rund um Arshavin und Chamakh bedanken.
SPIELER DES SPIELS – Marouane Chamakh
Der Franzose zeigt Woche für Woche, warum er von Girondins Bordeaux lostgeeist wurde. Obwohl er nicht den typischen Stoßstürmer verkörpert, ist er ungemein kopfballstark und schirmt den Ball hervorragend ab. Da er auch leichtfüßig und schnell ist, ergänzt er das Angriffsspiel der Gunners perfekt.
SCHIEDSRICHTER: Wolfgang Stark – Note: 8
Beide Elfmeter waren richtig, auch der Platzverweis den Regeln entsprechend. Insgesamt machte der Deutsche einen konzentrierten Eindruck und legte eine äußerst souveräne Leistung an den Tag.
SPIELNOTE: 3
Partizan verteidigte geschickt und verhinderte so einen offenen Schlagabtausch. Vor dem Spiel sorgten Elektrizitätsprobleme fast für den Spielabbruch – ein großes Spiel hätte man mit Sicherheit nicht verpasst!
FAZIT
Arsenal London bleibt weiter ungeschlagen und untermauert die Favoritenrolle in der Gruppe H. Nachdem man am ersten Spieltag glänzen konnte, reichte heute eine schwache Leistung zu drei Punkten.
Eure Meinung: Kommt Spartak ins Achtelfinale?
PERSONAL & TAKTIK
Keine Überraschung bei Arsene Wenger: Statt Manuel Almunia rückte Lukasz Fabianski ins Tor, im Mittelfeld sollten Arshavin und Wilshere den Ausfall von Cesc Fabregas im Verbund kompensieren. Einzig Samir Nasri blieb etwas gegen die Erwartungen auf der Bank. Bei Partizan legte Trainer Stanojevic viel Wert auf ein kompaktes Auftreten und so war Topangreifer Cleo die einzige Spitze bei den Serben.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Die taktische Grundausrichtung beider Mannschaften spiegelte sich dann auch im Spielverlauf der ersten Halbzeit wieder. Die Gunners traten selbstsicher und gewohnt spielstark auf, übernahmen früh das Kommando und ließen die Gastgeber und das frenetische Publikum erst gar nicht aufkommen. So dauerte es auch nur 15 Minuten bis die Gäste belohnt werden sollten: Jack Wilshere wurde von Arshavin in die Gasse geschickt, der Jungstar legte mustergültig zurück auf den Passgeber und für den Russen war es anschließend ein leichtes, den Ball ins Tor zu befördern. Mit der Führung im Rücken spielten die Londoner weiter munter auf und kamen auch zu weiteren Chancen, doch die Wenger-Truppe verabsäumte das 2:0. Überraschend dann der Ausgleich für Partizan: Denilson ging im Strafraum mit der Hand zum Ball, Cleo verwertete den fälligen Elfmeter zum 1:1 (33.). Mit dem glücklichen Remis für die Hausherren ging es dann auch in die Pause, weil Arsenal im Abschluß zu wenig konsequent agierte.
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
In der zweiten Halbzeit änderte sich am Spielbild nur wenig: Die Gunners bestimmten Tempo und Rhythmus, Partizan zog sich weit zurück und machte die Räume eng. Die Engländer fanden lange kein Mittel, doch in der 56. Minute konnte Chamakh für einmal entwischen. Partizan-Verteidiger wusste sich im Strafraum nur mit einer Notbremse zu helfen – die Folge: Rot und Elfmeter! Andrei Arshavin ließ die Chance jedoch ungenützt, Stojkovic konnte den Elfmeter parieren. Gegen nunmerisch unterlegene Hausherren wurde das spielerische Übergewicht nur noch größer, Arsenal spielte die Angriffe aber meist zu überhastet aus. Nicht so in der 71. Minute: Rosicky flankte von rechts zur Mitte, Chamakhs ersten Versuch konnte Stojkovic noch an die Querlatte lenken, beim erneuten Kopfball des Angreifers war er aber machtlos. Kurz vor dem Ende sorgte eine französische Co-Produktion dann für das 3:1 und die Entscheidung: Nasri brachte einen Eckball zur Mitte, Squillaci köpfte ihn in die Maschen (83.). Wenig später brandete dann nochmal Jubel im Oval auf. Schiedsrichter Stark entschied auf den dritten Elfmeter des Abends, doch Cleo blieb bei seinem zweiten Versuch glücklos. Am Ende blieb es beim 3:1-Erfolg von Arsenal London!
SCHLÜSSELSPIELER & -SZENEN
Eine wirkliche Schlüsselszene gab es nicht, Arsenal London war über 90 Minuten die bessere Mannschaft. Auch die drei (!) Elfmeter waren nicht wirklich spielentscheidend, denn zwei davon wurden von den Torhütern gehalten! Alles in allem war Arsenal heute zu abgebrüht und konnte sich am Ende bei der starken Offensive rund um Arshavin und Chamakh bedanken.
SPIELER DES SPIELS – Marouane Chamakh
Der Franzose zeigt Woche für Woche, warum er von Girondins Bordeaux lostgeeist wurde. Obwohl er nicht den typischen Stoßstürmer verkörpert, ist er ungemein kopfballstark und schirmt den Ball hervorragend ab. Da er auch leichtfüßig und schnell ist, ergänzt er das Angriffsspiel der Gunners perfekt.
SCHIEDSRICHTER: Wolfgang Stark – Note: 8
Beide Elfmeter waren richtig, auch der Platzverweis den Regeln entsprechend. Insgesamt machte der Deutsche einen konzentrierten Eindruck und legte eine äußerst souveräne Leistung an den Tag.
SPIELNOTE: 3
Partizan verteidigte geschickt und verhinderte so einen offenen Schlagabtausch. Vor dem Spiel sorgten Elektrizitätsprobleme fast für den Spielabbruch – ein großes Spiel hätte man mit Sicherheit nicht verpasst!
FAZIT
Arsenal London bleibt weiter ungeschlagen und untermauert die Favoritenrolle in der Gruppe H. Nachdem man am ersten Spieltag glänzen konnte, reichte heute eine schwache Leistung zu drei Punkten.
Eure Meinung: Kommt Spartak ins Achtelfinale?
Tor
Eigentor
Elfmeter
Elfmeter verschossen
Gelbe Karte
Vorlage
Elfmeter gehalten
Tor Elfmeterschießen
Fehlversuch Elfmeterschießen
Gelb-Rote Karte
Rote Karte
Einwechslung
Auswechslung
Verletzung
Goal.com Note
Man of the Match der Redaktion
Flop of the Match der Redaktion
Top & Flop Rang
Man of the Match der User
Flop of the Match der User
News zum Spiel
Top-Torjäger
| Spieler | Tore | Elfmeter | |
|---|---|---|---|
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Lionel Messi
Angriff Barcelona |
14 | 4 |
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Mario Gomez
Angriff Bayern |
13 | 0 |
|
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Cristiano Ronaldo
Angriff Real Madrid |
10 | 2 |
|
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Karim Benzema
Angriff Real Madrid |
7 | 0 |
|
|
Didier Drogba
Angriff Chelsea |
6 | 0 |
