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Oktober 26, 2010 8:30 nachm. CEST
Fritz-Walter-Stadion — Kaiserslautern
Schiedsrichter: R. Hartmann
Zuschauer: 17159
Spielbericht DFB-Pokal: 1. FC Kaiserslautern – Arminia Bielefeld
Endlich! Die „Roten Teufel“ aus der Pfalz können ein Erfolgserlebnis feiern und setzen sich gegen das Schlusslicht der 2. Liga im Pokal durch. Dabei liefern sich beide Mannschaften nicht gerade einen genialen Schlagabtausch, aber zumindest für die heimischen Fans endet das Math mit einem versöhnlichen Blick auf die Anzeigetafel.
(dew) Kaiserslautern. Der 1. FC Kaiserslautern hat die nächste Runde im DFB-Pokal erreicht. Die Pfälzer setzten sich am Dienstag-Abend in der zweiten Runde gegen den Letzten der zweiten Liga, Arminia Bielefeld, mit 3:0 (2:0) durch. Vor allem Srdjan Lakic überzeugte dabei, erzielte alle Tore der Hausherren.
PERSONAL & TAKTIK
Christian Ziege stellte bei den Gästen auf einer Position um, brachte Heidinger für Baykan. Auf der anderen Seite setzte Marco Kurz auf einige neue Kräfte: Bastian Schulz, Jan Simunek und Oliver Kirch spielen anstelle von Rodnei, Jiri Bilek und Florian Dick. Letzterer musste wegen eines Muskelfaserrisses passen. Taktisch waren die Rollen klar verteilt: Bielefeld wollte defensiv kompakt stehen und gut kontern. Der FCK war als Bunedsligist auch wegen des Heimvorteils zur Dominanz verdammt.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Und genau so lief es dann auch: Bereits nach elf Minuten gingen die „Roten Teufel“ in Führung. Nach einem Freistoß von Christian Tiffert war Srdjan Lakic zur Stelle und nickte ganz locker ein. Anschließend entwickelte sich ein eher zerfahrenes Spiel. Der FCK kam nicht mehr so richtig und die Arminia traute sich selbst nur sehr wenig zu. Die ganz große Dominanz der Lauterer war erst einmal weg, wenngleich das Team noch vereinzelt ordentliche Chancen hatte und die Sache an sich ungefährdet runterspielte. So musste eben eine Standardsituation herhalten. Nach einem Eckball von abermals Tiffert kam Lakic erneut an den Ball – 2:0 (42.). Schon kurz vor der Pause schien das Match entschieden zu sein.
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
Und der Angreifer machte auch im zweiten Durchgang fröhlich weiter: Nach einem Abstoß kam Bastian Schulz an den Ball, leitete diesen zu Lakic weiter, der irgendwie aus den Augen der Arminia-Abwehr geraten war. Er spurtete alleine auf das Tor zu und ließ Eilhoff mit einem Lupfer keine Chance (48.). Damit war diese Begegnung endgültig entschieden und keiner glaubte mehr an die Wende der Gäste. Zumal das Spiel nun anschließend fast komplett verflachte. Die FCK-Spieler machten kaum noch etwas und die Bielefelder hatten sich mit ihrem Schicksal offenbar abgefunden.Nach dem 3:0 plätscherte das Spiel seinem Ende entgegen.
SCHLÜSSELSPIELER & -SZENEN
Beim 1. FC Kaiserslautern stachen vor allem Christian Tiffert und Srdjan Lakic immer wieder in Erscheinung. In den anderen Mannschaftsteilen blieb es weitgehend ruhig und die Teams lieferten sich dort eher ein stilles Spiel ab. Diese beiden Spiele trugen sehr stark zum Erfolg der „Roten Teufel“ und dem Erreichen der nächsten Pokal-Runde bei. Die Schlüsslszenen waren die Treffer und einige wenige vergebene Chancen im zweiten Durchgang auf beiden Seiten.
SPIELER DES SPIELS: Srdjan Lakic
Der Angreifer erzielte drei Tore für die Lauterer, war immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort und gefiel zudem mit sehr viel Einsatz. In dieser Verfassung wird er auch in der Bundesliga bald wieder treffen. In jedem Fall war das eine Steigerung seiner Leistung im Vergleich zu den letzten Spielen im Liga-Alltag. Weiter so!
SCHIEDSRICHTER: Robert Hartmann (Krugzell) - Note: 6
In einem ruhigen Spiel hatte auch er eher weniger zutun, entschied aber richtig. In der ersten Halbzeit gab es eine Szene, in der Bielefeld trotz Forderns zurecht keinen Strafstoß bekam. Auch ein Abseitstor der Gäste erkannte er zurecht nicht an. In den wenigen schweren Szenen lag er zumeist richtig.
Anmerkung: Die Note reicht genau wie bei der Spielnote von 1 (grottenschlecht) bis 10 (weltklasse).
SPIELNOTE: 4.5
Das Spiel war leider über weite Strecken nicht allzu spannend. Die Arminia traute sich nichts zu, spielte nicht wirklich nach vorne. Der 1. FC Kaiserslautern konnte die Begegnung deshalb recht einfach gewinnen, wenngleich das natürlich die Leistung der Pfälzer auch nicht schmälern soll. Für den objektiven Zuschauer war diese Partie aber sicherlich kein unvergesslicher Leckerbissen sondergleichen.
FAZIT
Das Fazit ist an sich schnell geschrieben: Kaiserslautern ist in der nächsten Runde, Bielefeld nutzte seine Chance nicht, von den Problemen etwas abzurücken. Das ist hingegen dem FCK gelungen, der nach zuletzt sehr turbulenten Wochen wieder etwas Ruhe im Verein haben wird und die Pflichtaufgabe – mehr war das bei diesem harmlosen Gegner nicht – sicher und souverän für sich lösen konnte.
Eure Meinung: Was traut Ihr dem 1. FC Kaiserslautern im DFB-Pokal zu? Und was bedeutet diese Niederlage für die Kicker aus Bielefeld?
Tor
Eigentor
Elfmeter
Elfmeter verschossen
Gelbe Karte
Vorlage
Elfmeter gehalten
Tor Elfmeterschießen
Fehlversuch Elfmeterschießen
Gelb-Rote Karte
Rote Karte
Einwechslung
Auswechslung
Verletzung
Goal.com Note
Man of the Match der Redaktion
Flop of the Match der Redaktion
Top & Flop Rang
Man of the Match der User
Flop of the Match der User
| Spieler | Tore | Elfmeter | |
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Robert Lewandowski
Angriff Dortmund |
7 | 0 |
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Klaas-Jan Huntelaar
Angriff Schalke |
5 | 0 |
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Adrian Ramos
Angriff Hertha BSC |
4 | 0 |
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Cacau
Angriff VfB Stuttgart |
3 | 0 |
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Markus Feulner
Mittelfeld Nürnberg |
3 | 0 |