Abpfiff
April 29, 2011 8:30 nachm. CEST
Fritz-Walter-Stadion — Kaiserslautern
Schiedsrichter:‬ G. Perl‎
Zuschauer:‬ 49780‎
 
 
68′ Mathias Abel
 
Der Spieler des Spiels
Christian Tiffert
Christian Tiffert
1. FC Kaiserslautern
Christian Tiffert
Christian Tiffert
1. FC Kaiserslautern
Der Flop des Spiels
Ralph Gunesch
Ralph Gunesch
FC St. Pauli
Ralph Gunesch
Ralph Gunesch
FC St. Pauli

Kaiserslautern bleibt drin, St. Pauli vor dem Abstieg

Am „Betzenberg“ ist das Beben zurück und das zurecht: Die „Roten Teufel“ heizen auch in der kommenden Saison die Bundesliga höllisch ein!

Von Dennis Weinacht

Christian Tiffert, 1. FC Kaiserslautern (Getty Images)
Getty
Kaiserslautern. Gratulieren soll man nicht zu früh, dennoch sei es erlaubt: Der 1. FC Kaiserslautern wird auch in der kommenden Saison in der Bundesliga spielen. Die Lauterer gewannen am Freitagabend mit 2:0 (1:0) gegen den FC St. Pauli und sicherten sich damit wohl den Klassenerhalt. Die Hamburger hingegen stehen ganz, ganz kurz vor dem Abstieg ins Unterhaus!

Tiffert ist zur Stelle

Der 1. FC Kaiserslautern startete engagiert in diese Begegnung, konnte aber in den ersten Minuten keine spielerischen Mittel finden, um das Spiel an sich zu reißen. Der Rasen schien extrem nass zu sein, dadurch wurden immer wieder sehr viel versprechende Szenen nicht ausgespielt werden. Verdient aber, dass der Gastgeber nach 289 Minuten in Führung ging: Leon Jessen setzte sich auf dem linken Flügel gut durch, schlug seine Flanke auch präzise in die Mitte, wo Gunesch beim Kopfball nicht gegen Tiffert ging und der Ex-Stuttgarter köpfte aus rund acht Metern ein. Gerade wirkten die Gäste etwas aktiver, da wurden sie durch diesen Treffer geschockt.

St. Pauli nutzt Chancen nicht

Aber danach war der FCK ohne ersichtlichen Grund nicht mehr richtig in dieser Begegnung. Die Abwehr wackelte nun zunehmend, aus dem Mittelfeld kamen keine klaren Szenen mehr und Erwin Hoffer und Srdjan Lakic wurden trotz aller Bemühungen nicht mehr mit brauchbaren Bällen versorgt. So hatten Gerald Asamoah (41.) und Kruse (43.) dicke Chancen, als sie frei auf Kevin Trapp zugingen, das Leder aber jeweils klasse vom Schlussmann der Lauterer gerettet wurde. Bitter war dieser Durchgang für die Hamburger aber in jedem Fall. Schlecht gespielt hatte das Team nicht, aber dennoch lag es hier zurück. Der Abstieg schien in dieser Phase ungemein nahe zu kommen. Der FCK hingegen war auf dem besten Weg zum vorzeitigen Klassenerhalt.

Abel macht wohl alles klar

Der zweite Durchgang begann dann nicht sehr viel besser, beide Mannschaften kämpften, aber spielerisch war das sehr wenig. Man kann das auf die 68. Minute abkürzen: Da kam nach einer Hereingabe Tiffert zum Abschluss, Pliquett rettete aber sensationell zum Eckball. Diesen brachte wiederum Tiffert in die Mitte, Matthias Abel kam frei zum Kopfball und drückte zum 2:0 ein. Und plötzlich war das Tor zur Bundesliga für den FCK ungemein weit auf und die zweite Liga zog ganz hart an den Beinen der Hamburger. Kaum vorstellbar, dass in diesem Spiel noch einmal die Wende erreicht werden konnte. Bitter für die Gäste: Sie hatten das Match halbwegs unter Kontrolle, bewirkten aber nach vorne wenig und waren hinten zu anfällig. Eine Frage der Qualität! Und diese reichte am Freitag nicht aus, diese reichte in dieser Saison nicht aus.

Kaiserslautern gerettet, St. Pauli wohl abgestiegen

Deshalb blieb es auch bis zum Ende bei diesem 2:0. Vor allem aber ist damit der Abstieg des FC St. Pauli so gut wie perfekt. Die Hamburger haben derzeit deutlichen Rückstand auf den Relegationsplatz. Der FCK hingegen knackte die 40-Punkte-Grenze und hat damit den Klassenerhalt, wenn auch noch nicht rechnerisch, perfekt. Die „Roten Teufel“ spielen zu 99,9 Prozent auch in der kommenden Saison in der Bundesliga. Man kann zarghafte Glückwünsche in die Pfalz schicken, der Abstieg ist vom Tisch und nach dem Aufstieg im vergangenen Mai dürfte an diesem Wochenende die nächste Party am „Betzenberg“ steigen!

Eure Meinung: Gibt es nach diesem Spiel überhaupt noch ein bisschen Hoffnung auf den Klassenerhalt?



1. FC Kaiserslautern

29
Kevin Trapp
Torhüter
3.5
3
Leon Jessen
Verteidiger
28′
3.0
6
Mathias Abel
Verteidiger
68′
3.5
20
Rodnei
Verteidiger
3.0
13
Thanos Petsos
Mittelfeldspieler
3.0
23
Adam Hlousek
Mittelfeldspieler
3.0
21
Pierre de Wit
Mittelfeldspieler
75′
3.0
7
Oliver Kirch
Mittelfeldspieler
3.0
8
4.0
10
Erwin Hoffer
Stürmer
69′
2.5
39
Srdjan Lakic
Stürmer
2.0

FC St. Pauli

3.0
1
2.5
2
Florian Lechner
Verteidiger
1.5
11
Ralph Gunesch
Verteidiger
72′
2.0
16
Markus Thorandt
Verteidiger
15′
2.5
14
Marcel Eger
Mittelfeldspieler
2.0
18
Max Kruse
Mittelfeldspieler
2.5
30
Dennis Daube
Mittelfeldspieler
72′
3.0
10
Charles Takyi
Mittelfeldspieler
84′
2.0
8
Mathias Lehmann
Stürmer
1.5
22
Fin Bartels
Stürmer
2.0
13
Gerald Asamoah
Stürmer

Ersatzbank & Wechsel

5
Jan Moravek
Mittelfeldspieler
75′
-
1
Tobias Sippel
Torhüter
-
5
Martin Amedick
Verteidiger
-
25
Stiven Rivic
Mittelfeldspieler
-
11
Ilian Micanski
Stürmer
-
32
Adam Nemec
Stürmer
69′
-
17
Alexander Bugera
Verteidiger
86′
-

Ersatzbank & Wechsel

-
27
Jan-Philipp Kalla
Verteidiger
-
4
Fabio Morena
Verteidiger
-
9
Marius Ebbers
Stürmer
72′
-
16
-
34
Arvid Schenk
Torhüter
-
8
Florian Bruns
Stürmer
84′
-
23
Deniz Naki
Stürmer
72′

Trainer

-
Marco Kurz
Trainer
-

Trainer

-
-
 
  • Tor
  • Eigentor
  • Elfmeter
  • Elfmeter verschossen
  • Gelbe Karte
  • Vorlage
  • Elfmeter gehalten
  • Tor Elfmeterschießen
  • Fehlversuch Elfmeterschießen
  • Gelb-Rote Karte
  • Rote Karte
  • Einwechslung
  • Auswechslung
  • Verletzung
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  • Flop of the Match der Redaktion
  • Top & Flop Rang
  • Man of the Match der User
  • Flop of the Match der User
Match-Zentrale
 
Top-Torjäger
Spieler   Tore Elfmeter
Klaas-Jan Huntelaar Klaas-Jan Huntelaar
Angriff
Schalke
29 6
Mario Gomez Mario Gomez
Angriff
Bayern
26 4
Robert  Lewandowski Robert Lewandowski
Angriff
Dortmund
22 0
Lukas Podolski Lukas Podolski
Angriff
1. FC Köln
18 3
Claudio Pizarro Claudio Pizarro
Angriff
Werder Bremen
18 2