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April 29, 2011 8:30 nachm. CEST
Fritz-Walter-Stadion — Kaiserslautern
Schiedsrichter: G. Perl
Zuschauer: 49780
1. FC Kaiserslautern
1. FC Kaiserslautern
FC St. Pauli
FC St. Pauli
Kaiserslautern bleibt drin, St. Pauli vor dem Abstieg
Am „Betzenberg“ ist das Beben zurück und das zurecht: Die „Roten Teufel“ heizen auch in der kommenden Saison die Bundesliga höllisch ein!
Von Dennis Weinacht
Tiffert ist zur Stelle
Der 1. FC Kaiserslautern startete engagiert in diese Begegnung, konnte aber in den ersten Minuten keine spielerischen Mittel finden, um das Spiel an sich zu reißen. Der Rasen schien extrem nass zu sein, dadurch wurden immer wieder sehr viel versprechende Szenen nicht ausgespielt werden. Verdient aber, dass der Gastgeber nach 289 Minuten in Führung ging: Leon Jessen setzte sich auf dem linken Flügel gut durch, schlug seine Flanke auch präzise in die Mitte, wo Gunesch beim Kopfball nicht gegen Tiffert ging und der Ex-Stuttgarter köpfte aus rund acht Metern ein. Gerade wirkten die Gäste etwas aktiver, da wurden sie durch diesen Treffer geschockt.
St. Pauli nutzt Chancen nicht
Aber danach war der FCK ohne ersichtlichen Grund nicht mehr richtig in dieser Begegnung. Die Abwehr wackelte nun zunehmend, aus dem Mittelfeld kamen keine klaren Szenen mehr und Erwin Hoffer und Srdjan Lakic wurden trotz aller Bemühungen nicht mehr mit brauchbaren Bällen versorgt. So hatten Gerald Asamoah (41.) und Kruse (43.) dicke Chancen, als sie frei auf Kevin Trapp zugingen, das Leder aber jeweils klasse vom Schlussmann der Lauterer gerettet wurde. Bitter war dieser Durchgang für die Hamburger aber in jedem Fall. Schlecht gespielt hatte das Team nicht, aber dennoch lag es hier zurück. Der Abstieg schien in dieser Phase ungemein nahe zu kommen. Der FCK hingegen war auf dem besten Weg zum vorzeitigen Klassenerhalt.
Abel macht wohl alles klar
Der zweite Durchgang begann dann nicht sehr viel besser, beide Mannschaften kämpften, aber spielerisch war das sehr wenig. Man kann das auf die 68. Minute abkürzen: Da kam nach einer Hereingabe Tiffert zum Abschluss, Pliquett rettete aber sensationell zum Eckball. Diesen brachte wiederum Tiffert in die Mitte, Matthias Abel kam frei zum Kopfball und drückte zum 2:0 ein. Und plötzlich war das Tor zur Bundesliga für den FCK ungemein weit auf und die zweite Liga zog ganz hart an den Beinen der Hamburger. Kaum vorstellbar, dass in diesem Spiel noch einmal die Wende erreicht werden konnte. Bitter für die Gäste: Sie hatten das Match halbwegs unter Kontrolle, bewirkten aber nach vorne wenig und waren hinten zu anfällig. Eine Frage der Qualität! Und diese reichte am Freitag nicht aus, diese reichte in dieser Saison nicht aus.
Kaiserslautern gerettet, St. Pauli wohl abgestiegen
Deshalb blieb es auch bis zum Ende bei diesem 2:0. Vor allem aber ist damit der Abstieg des FC St. Pauli so gut wie perfekt. Die Hamburger haben derzeit deutlichen Rückstand auf den Relegationsplatz. Der FCK hingegen knackte die 40-Punkte-Grenze und hat damit den Klassenerhalt, wenn auch noch nicht rechnerisch, perfekt. Die „Roten Teufel“ spielen zu 99,9 Prozent auch in der kommenden Saison in der Bundesliga. Man kann zarghafte Glückwünsche in die Pfalz schicken, der Abstieg ist vom Tisch und nach dem Aufstieg im vergangenen Mai dürfte an diesem Wochenende die nächste Party am „Betzenberg“ steigen!
Eure Meinung: Gibt es nach diesem Spiel überhaupt noch ein bisschen Hoffnung auf den Klassenerhalt?
Tor
Eigentor
Elfmeter
Elfmeter verschossen
Gelbe Karte
Vorlage
Elfmeter gehalten
Tor Elfmeterschießen
Fehlversuch Elfmeterschießen
Gelb-Rote Karte
Rote Karte
Einwechslung
Auswechslung
Verletzung
Goal.com Note
Man of the Match der Redaktion
Flop of the Match der Redaktion
Top & Flop Rang
Man of the Match der User
Flop of the Match der User
| Spieler | Tore | Elfmeter | |
|---|---|---|---|
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Klaas-Jan Huntelaar
Angriff Schalke |
29 | 6 |
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Mario Gomez
Angriff Bayern |
26 | 4 |
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Robert Lewandowski
Angriff Dortmund |
22 | 0 |
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Lukas Podolski
Angriff 1. FC Köln |
18 | 3 |
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Claudio Pizarro
Angriff Werder Bremen |
18 | 2 |

