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Abpfiff
Mai 7, 2011 3:30 nachm. CEST
Millerntor-Stadion — Hamburg
Schiedsrichter: T. Kinhöfer
Zuschauer: 24487
Mai 7, 2011 3:30 nachm. CEST
Millerntor-Stadion — Hamburg
Schiedsrichter: T. Kinhöfer
Zuschauer: 24487
Mario Gomez
FC Bayern München
FC Bayern München
Arjen Robben
FC Bayern München
FC Bayern München
Markus Thorandt
FC St. Pauli
FC St. Pauli
Thomas Kessler
FC St. Pauli
FC St. Pauli
Bayern sagt: „Servus, St. Pauli!“ – eine historische Klatsche!
Was für eine Katstrophe, die sich in Hamburg abspielte. Die Süddeutschen schossen sich ihren Frust von der Seele und zeigten kein Mitleid.
Von Maximilian Bensinger
Getty
Hamburg. Der FC Bayern München zerpflückt den FC St. Pauli. Es setzte eine deftige 1:8-Klatsche für die Hamburger. Begonnen hatte alles mit einer pechschwarzen ersten Hälfte für Markus Thorandt. In der Schlussviertelstunde brachen dann alle Dämme. Mario Gomez traf ein wieder dreifach und auch Arjen Robben und Franck Ribery hatten einiges zu bejubeln.
Beginn einer Schmach
Die Münchner werden froh gewesen sein, dass sich nicht die schlimmsten Vermutungen bewahrheitet haben. Man hat mit verbissen kämpfenden Paulianern gerechnet, die nach dem dünnen Strohhalm zum Bundesligaerhalt greifen. Doch was die Hamburger anboten glich eher einer Abschiedstour, als hätte man sich bereits mit dem Abstieg abgefunden. Der Rekordmeister legte dementsprechend los. Zehn Minuten dauerte es, dann traf der Torjäger vom Dienst – Mario Gomez. Ein katastrophaler Fehler von Markus Thorandt ging dem Treffer voraus. Eine Flanke will der Außenverteidiger per Brust zu Thomas Kessler spielen. Der voraussichtliche Torschützenkönig hat aufgepasst und stolpert die Kugel über die Linie.
Pechvogel Thorandt
Die Bayern drückten weiter, konnten jedoch ihre Überlegenheit nicht in Zählbares umwandeln. Die ärgsten Kritiker sahen sich wieder bestätigt – die Bayern sind auswärts nicht hungrig genug. Doch dieses Mal straften sie allen Nörglern Lügen. In der 32. Minute hieß es dann endgültig: Tschüss, St. Pauli. Eine Ecke von Robben verwandelte der Pechvogel Markus Thorandt. Im Kopfballduell mit van Buyten wird der Ball von seinem Kopf unhaltbar abgefälscht. Bei beiden Gegentoren ist der Defensivspezialist Hauptbeteiligter. In der Halbzeitanalyse waren sich alle einig - der Tabellenletzte war mit den zwei Gegentreffern gut bedient.
Gomez nicht zu stoppen
In der zweiten Halbzeit machten die „Rot-Weißen“ da weiter, wo sie in der ersten Hälft aufgehört hatten. Angriff um Angriff überrollte die „nicht bundesligareife“ Defensive der Kiez-Kicker. Zwei Entlastungsangriffe streuten noch einmal kurze Zweifel über einen klaren Bayern-Erfolg. In der 52. Minute dann aber die endgültige Entscheidung. Und wieder ist es Mario Gomez. Der „Torero“ trifft wie er will! Doch es kam noch dicker. Zwei Minuten später ist wieder Gomez mit dem Ball im Strafraum. Ein Blick, ein Pass ins Zentrum und Robben vollstreckt. Doch das war noch lange nicht das Ende.
St. Pauli bricht zusammen
Die Norddeutschen hatten noch nicht genug einstecken müssen. Und peinlich schien ihnen heute auch nichts zu sein. Was in den letzten fünfunddreißig Minuten passierte war Comedy, Drama und Horror zugleich. In der fünfundsiebzigsten Spielminute dann der fünfte Gegentreffer für St. Pauli. Nach einem missglückten Dribbling von Torhüter Thomas Kessler und einer weiteren Fehlerkette vollendet Franck Ribery. Nur drei Minuten später der Ehrentreffer. Marcel Eger überwindet Hans-Jörg Butt und das Millerntor feiert frenetisch. Ironie oder Spaß an der Freud? Butt jedenfalls sah auch nicht besonders gut aus. In der vierundachtzigstens Minute dann eine echte Rarität. Frank Ribery dribbelt über links und schlägt die Flanke ins Zentrum. Ein klasse Kopfball und es steht 1:6. Kein geringerer als Arjen Robben war das Kopfballungeheuer. Spätestens jetzt war klar, heute ist alles möglich.
Katstrophen-Abschied für die Mannschaft und Holger Stanislawski
Zwei Minuten später ging es weiter. Hattrick, Mario Gomez! Eine versteinerte Miene zierte das Gesicht von Holger Stanislawski. Was für ein bitterer Abschied, nach einer so sympathischen Zusammenarbeit. Die Münchner kannten jedoch kein Erbarmen. Sie schossen sich ihren Frust von der Seele und so hieß es in der achtundachtzigsten Minute dann wieder: Franck Ribery! Ein schöner Schlenzer besiegelte die 1:8-Klatsche. Am Ende hieß es dreimal Gomez, zweimal Robbery und einmal Thorandt. Die Entscheidungen sind gefallen…
Beginn einer Schmach
Die Münchner werden froh gewesen sein, dass sich nicht die schlimmsten Vermutungen bewahrheitet haben. Man hat mit verbissen kämpfenden Paulianern gerechnet, die nach dem dünnen Strohhalm zum Bundesligaerhalt greifen. Doch was die Hamburger anboten glich eher einer Abschiedstour, als hätte man sich bereits mit dem Abstieg abgefunden. Der Rekordmeister legte dementsprechend los. Zehn Minuten dauerte es, dann traf der Torjäger vom Dienst – Mario Gomez. Ein katastrophaler Fehler von Markus Thorandt ging dem Treffer voraus. Eine Flanke will der Außenverteidiger per Brust zu Thomas Kessler spielen. Der voraussichtliche Torschützenkönig hat aufgepasst und stolpert die Kugel über die Linie.
Pechvogel Thorandt
Die Bayern drückten weiter, konnten jedoch ihre Überlegenheit nicht in Zählbares umwandeln. Die ärgsten Kritiker sahen sich wieder bestätigt – die Bayern sind auswärts nicht hungrig genug. Doch dieses Mal straften sie allen Nörglern Lügen. In der 32. Minute hieß es dann endgültig: Tschüss, St. Pauli. Eine Ecke von Robben verwandelte der Pechvogel Markus Thorandt. Im Kopfballduell mit van Buyten wird der Ball von seinem Kopf unhaltbar abgefälscht. Bei beiden Gegentoren ist der Defensivspezialist Hauptbeteiligter. In der Halbzeitanalyse waren sich alle einig - der Tabellenletzte war mit den zwei Gegentreffern gut bedient.
Gomez nicht zu stoppen
In der zweiten Halbzeit machten die „Rot-Weißen“ da weiter, wo sie in der ersten Hälft aufgehört hatten. Angriff um Angriff überrollte die „nicht bundesligareife“ Defensive der Kiez-Kicker. Zwei Entlastungsangriffe streuten noch einmal kurze Zweifel über einen klaren Bayern-Erfolg. In der 52. Minute dann aber die endgültige Entscheidung. Und wieder ist es Mario Gomez. Der „Torero“ trifft wie er will! Doch es kam noch dicker. Zwei Minuten später ist wieder Gomez mit dem Ball im Strafraum. Ein Blick, ein Pass ins Zentrum und Robben vollstreckt. Doch das war noch lange nicht das Ende.
St. Pauli bricht zusammen
Die Norddeutschen hatten noch nicht genug einstecken müssen. Und peinlich schien ihnen heute auch nichts zu sein. Was in den letzten fünfunddreißig Minuten passierte war Comedy, Drama und Horror zugleich. In der fünfundsiebzigsten Spielminute dann der fünfte Gegentreffer für St. Pauli. Nach einem missglückten Dribbling von Torhüter Thomas Kessler und einer weiteren Fehlerkette vollendet Franck Ribery. Nur drei Minuten später der Ehrentreffer. Marcel Eger überwindet Hans-Jörg Butt und das Millerntor feiert frenetisch. Ironie oder Spaß an der Freud? Butt jedenfalls sah auch nicht besonders gut aus. In der vierundachtzigstens Minute dann eine echte Rarität. Frank Ribery dribbelt über links und schlägt die Flanke ins Zentrum. Ein klasse Kopfball und es steht 1:6. Kein geringerer als Arjen Robben war das Kopfballungeheuer. Spätestens jetzt war klar, heute ist alles möglich.
Katstrophen-Abschied für die Mannschaft und Holger Stanislawski
Zwei Minuten später ging es weiter. Hattrick, Mario Gomez! Eine versteinerte Miene zierte das Gesicht von Holger Stanislawski. Was für ein bitterer Abschied, nach einer so sympathischen Zusammenarbeit. Die Münchner kannten jedoch kein Erbarmen. Sie schossen sich ihren Frust von der Seele und so hieß es in der achtundachtzigsten Minute dann wieder: Franck Ribery! Ein schöner Schlenzer besiegelte die 1:8-Klatsche. Am Ende hieß es dreimal Gomez, zweimal Robbery und einmal Thorandt. Die Entscheidungen sind gefallen…
Tor
Eigentor
Elfmeter
Elfmeter verschossen
Gelbe Karte
Vorlage
Elfmeter gehalten
Tor Elfmeterschießen
Fehlversuch Elfmeterschießen
Gelb-Rote Karte
Rote Karte
Einwechslung
Auswechslung
Verletzung
Goal.com Note
Man of the Match der Redaktion
Flop of the Match der Redaktion
Top & Flop Rang
Man of the Match der User
Flop of the Match der User
Match-Zentrale
Times In CEST
News zum Spiel
Top-Torjäger
| Spieler | Tore | Elfmeter | |
|---|---|---|---|
|
|
Klaas-Jan Huntelaar
Angriff Schalke |
29 | 6 |
|
|
Mario Gomez
Angriff Bayern |
26 | 4 |
|
|
Robert Lewandowski
Angriff Dortmund |
22 | 0 |
|
|
Lukas Podolski
Angriff 1. FC Köln |
18 | 3 |
|
|
Claudio Pizarro
Angriff Werder Bremen |
18 | 2 |
