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Mai 14, 2011 3:30 nachm. CEST
Wirsol Rhein-Neckar-Arena — Sinsheim
Schiedsrichter: T. Kinhöfer
Zuschauer: 30150
Wolfsburg
Wolfsburg
1899 Hoffenheim
Wolfsburg
Durchatmen beim VfL Wolfsburg: Mario Mandzukic rettet Magath-Team!
Trotz eines Skandals um Diego und eines 0:1-Rückstandes hat der VfL Wolfsburg in Hoffenheim die Klasse gehalten. Am Ende stehen die „Wölfe“ nach dem 3:1-Sieg auf Rang 15.
Von Johannes Rupprechter
Diego sorgt für Skandal
Der eigentliche Paukenschlag ereignete sich bereits vor Anpfiff: Nachdem Gäste-Regisseur Diego erfahren hatte, dass er nicht in der Startelf der „Wölfe“ steht, verließ er die Teamsitzung und das Mannschaftshotel, zudem verweigerte der 26-Jährige die Fahrt ins Stadion. Für den Kreativgeist rückte der Däne Kahlenberg in die Anfangsformation der Niedersachsen. Madlung rutschte in die Innenverteidigung, während Friedrich rechts verteidigte. Auf Seiten der Hausherren setzte Pezzaiuoli in seiner letzten Partie als TSG-Coach mit Rudy, Alaba, Firmino, Babel und Sigurdsson auf ein sehr junges Mittelfeld, an vorderster Front sollte mit Mlapa ein anderer Youngster für Gefahr sorgen.
Schwungvoller Gäste-Beginn
Diese beschwor dann aber Gäste-Angreifer Grafite als erster herauf. Nach einer Riether-Flanke nickte der Torschützenkönig von 2009 das Leder jedoch hauchdünn links am Ziel vorbei (3.). Acht Minuten später verpasste der Brasilianer eine flache Schäfer-Hereingabe ebenfalls um Haaresbreite. Erst Mitte des ersten Abschnitts gelang es 1899 gegen den engagierten Abstiegskandidaten für Entlastung zu sorgen.
Grafite vergibt „Sitzer“
Richtig zwingend konnten Mlapa & Co. allerdings nicht werden. Hinten standen die Hausherren jedoch recht solide, was es den Niedersachsen schwer machte, Chancen zu kreieren. Nach einer halben Stunde sollte der agile Grafite die Größte vorfinden. Zusammen mit Riether lief der Stürmer auf Starke zu, versuchte es dann aber auf eigene Fauste und scheiterte am Schlussmann der Kraichgauer. Die Schlussviertelstunde von Durchgang eins verlief recht höhepunktarm, weshalb es ohne Tore in die Kabinen ging.
Firmino schockt Wolfsburg
Aus diesen kamen beide Konkurrenten in unverändertem Personal. Mit deutlich mehr Schwung agierten diesmal jedoch die Noch-Pezzaiuoli-Schützlinge: Rudy steckte das Spielgerät in Minute 49 geschickt in die Schnittstelle durch, in die Firmino reinstach, abschließend legte der Brasilianer das Leder geschickt über Benaglio in die Maschen – 1:0!
Statt 2:0, 1:1!
Was sich dann ereignete, hätte Hitchcock nicht besser schreiben können. Erst köpfte Kjaer eine gefühlvolle Schäfer-Flanke nur um Zentimeter über das Quergebälk (56.). Dann stand Sigurdsson mutterseelenallein vor Benaglio, hätte ihn fragen können, wo er ihn haben will. Offensichtlich tat er dies auch, denn der Isländer schoss dem Schweizer die Kugel direkt in die Arme! Anstatt 2:0 stand es keine Minutenzeigerumdrehung später 1:1. Cicero spielte den idealen Flachpass in die Spitze, wo sich der zuletzt überragende Mandzukic das Leder schnappte und es gefühlvoll über Starke chippte (60.)!
Hitchcock hätte es nicht besser schreiben können...
In der Folge warfen die Gäste, die von der Frankfurter Führung in Dortmund und der von Gladbach in Hamburg wussten, logischerweise auf volle Offensive. Ein Unentschieden wäre zu diesem Zeitpunkt nicht ausreichend für die „Wölfe“ gewesen. In der Folge warfen die Gäste, die von der Frankfurter Führung in Dortmund und der von Gladbach in Hamburg wussten, logischerweise auf volle Offensive. Dies sollte sich lohnen, denn nachdem Frankfurt bzw. Gladbach in den anderen beiden Arenen jeweils den Ausgleich hinnehmen musste, schlug der „Wölfe“-Spieler der letzten Wochen – Mario Mandzukic – abermals zu: Nach einer sich vom Tor wegdrehenden Ecke von Dejagah stand der Kroate am kurzen Pfosten goldrichtig und nickt zur verdienten Gästeführung ein!
Grafite macht den Deckel drauf
Zwölf Minuten vor Spielende machte Grafite den Deckel drauf! Aus der Distanz nahm Riether Maß und traf dabei Grafites Brust, von der das Spielgerät zur Entscheidung ins 1899-Gehäuse kullerte. Dies war die endgültige Entscheidung zugunsten der Wolfsburger, die die Führung in der Anschlusszeit sicher verwalteten und sich extatisch über den direkten Klassenerhalt freuten.
Eure Meinung: Ein verdienter Sieg der Wolfsburger?
Tor
Eigentor
Elfmeter
Elfmeter verschossen
Gelbe Karte
Vorlage
Elfmeter gehalten
Tor Elfmeterschießen
Fehlversuch Elfmeterschießen
Gelb-Rote Karte
Rote Karte
Einwechslung
Auswechslung
Verletzung
Goal.com Note
Man of the Match der Redaktion
Flop of the Match der Redaktion
Top & Flop Rang
Man of the Match der User
Flop of the Match der User
| Spieler | Tore | Elfmeter | |
|---|---|---|---|
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Klaas-Jan Huntelaar
Angriff Schalke |
29 | 6 |
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Mario Gomez
Angriff Bayern |
26 | 4 |
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Robert Lewandowski
Angriff Dortmund |
22 | 0 |
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Lukas Podolski
Angriff 1. FC Köln |
18 | 3 |
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Claudio Pizarro
Angriff Werder Bremen |
18 | 2 |
