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Abpfiff
Dezember 18, 2010 3:30 nachm. CET
VOLKSWAGEN ARENA — Wolfsburg
Schiedsrichter: K. Kircher
Zuschauer: 24152
Dezember 18, 2010 3:30 nachm. CET
VOLKSWAGEN ARENA — Wolfsburg
Schiedsrichter: K. Kircher
Zuschauer: 24152
Edin Dzeko
Wolfsburg
Wolfsburg
Edin Dzeko
Wolfsburg
Wolfsburg
Tolga Cigerci
Wolfsburg
Wolfsburg
Tolga Cigerci
Wolfsburg
Wolfsburg
Spielbericht Bundesliga: VfL Wolfsburg - TSG Hoffenheim
Es war das Endspiel für Steve McClaren, wenn man den Medien glauben schenkt. Und so, wie sich Wolfsburg präsentierte, wäre eine Entlassung nur allzu logisch. Bis, ja bis, zur 74. Minute. Denn da traf Diego aus dem Nichts heraus und läutete damit eine explosive Schlussoffensive der Wölfe ein, welche in der 90. Minute mit dem Ausgleich durch Dzeko belohnt wurde.
(nim) Wolfsburg. Am letzten Spieltag der Hinrunde kam es am Samstag Nachmittag in der Fußball-Bundesliga zum Duell zwischen dem VfL Wolfsburg und Hoffenheim. Dabei trennten sich beide Mannschaften 2:2 Unentschieden.
PERSONAL & TAKTIK
Wolfsburg begann im klassischen 4-4-2 mit Dzeko und Mandzukic im Sturm, Diego dahinter. Als Abräumer spielte dieses Mal Alexander Madlung. Links außen lief Cigerci auf. WM-Held Arne Friedrich kehrte nach langer Verletzung endlich wieder in den Kader zurück. Auch Ralf Rangnick schickte ein 4-4-2 aufs Feld, mit Ibisevic und Vukcevic im Sturm, dahinter Rudy, Gustavo, Salihovic und Sigurdsson. Während des Spiels veränderte sich das System öfters auch in ein 4-5-1. Demba Ba nur auf der Bank.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Wolfsburg begann in der ersten Halbzeit von rechts nach links. Nach genau sieben Minuten dann die erste gute Chance für die Gäste. Vukcevic mit einem Steilpass durch die Abwehr, Ibisevic auf und davon, doch im Duell mit Benaglio bleibt der Schweizer Sieger. Nach 15 Minuten war der Ball dann mal im Tor. Ibertsberger mit einem Distanzschuss, der Ball kam zu Ibisevic, der ihn ins Tor beförderte, jedoch aus einer Abseitssituation. Kein Tor. Nach 20 Minuten dann endlich mal die Hausherren. Kjaer hämmerte den Ball einfach mal nach vorne, Jaissle ließ ihn durch, in seinem Rücken startete Mandzukic und spitzelte den Ball über Haas hinweg, aber auch übers Tor. Trotzdem eine große Chance. Die erste überhaupt für Wolfsburg, die ansonsten sehr bieder auftraten in den ersten 20 Minuten. In der 25. Minute die nächste Chance für Hoffenheim. Ibisevic setzte sich rechts außen gegen zwei Mann durch, brachte den Ball in die Mitte, Salihovic zog sofort drauf, der Ball wurde abgeblockt und landete bei Sigurdsson, dieser verstolperte ihn aber und vergab die Chance endgültig. Nach 30 Minuten hatte Hoffenheim das Spiel voll im Griff. Mehr Chancen, mehr Ballbesitz. Wolfsburg kam nicht hinten raus und sie machten zu viele Fehler. Da lief einfach überhaupt nichts zusammen spielerisch, die Bälle waren sofort wieder weg. Und dann passierte es auch. In der 33. Minute zog Luiz Gustavo aus 20 Metern ab und der Ball ging unhaltbar ins Tor. In der 39. Minute dann der nächste Nackenschlag. Ibisevic spielte den Ball von links in die Mitte, Sigurdsson rückte auf und kickte mit ausgestrecktem Bein den Ball ins Tor. Niemand störte die Angreifer hier wirklich ernsthaft. Kurz darauf fast noch das 3:0 durch Ibisevic, nach einem Fehler von Kjaer. Wolfsburg völlig von der Rolle. Mit 2:0 ging es dann in die Pause.
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
Grafite kam für Cigerci für die zweite Halbzeit. Wolfsburg in einem 4-5-1 nun. Die ersten 20 Minuten konnte man größtenteils auch in der zweiten Halbzeit vergessen. Die Anfangsphase kontrollierten erneut die Gäste eindeutig, danach wurde Wolfsburg besser, ohne zu glänzen. In der 64. Minute brachte Rangnick dann Ba für Luiz Gustavo. Bei Wolfsburg lief praktisch gar nichts mehr zusammen, außer planlosen holen Bällen. Doch in der 74. Minute dann das Tor aus dem Nichts heraus. Grafite von links zu Diego un der schob den Ball flach und unbedängt ins Tor. Und kurz darauf gleich die nächste Chance durch Dzeko. Wolfsburg hätte hier aus dem Nichts heraus zwei Tore machen können. Wahnsinn. Die Mannschaft schien praktisch tot und wachte nun auf. In der 78. Minute ging Riether übers ganze Feld, Flanke in die Mitte und Dzeko setzte einen Kopfball knapp am Tor vorbei. Simunic kam darauf für Jaissle. In der 80. Minute die nächste dicke Chance für Wolfsburg. Schäfer setzte einen Schuss hauchdünn am langen Pfosten vorbei. In der 86. Minute kam dann Riether frei zum Abschluss vor dem Tor, wieder knapp vorbei. Wolfsburg riskierte nun alles und wurde belohnt. In der 90. Minute machte Dzeko aus dem Getümmel im Strafraum heraus den Ausgleich, sein Ball kullerte irgendwie ins Tor. Was für ein Comeback der Wölfe, die bereits tot schienen. Kurz darauf war Schluss. Ralf Rangnick war stinksauer, es blieb beim 2:2.
SCHLÜSSELSPIELER & -SZENEN
Die Tore von Luiz Gustavo und Sigurdsson brachten die Hoffenheimer völlig verdient in Führung. In der zweiten Halbzeit brachte dann Rangnick Stürmer Ba für Gustavo. Vielleicht ein Fehler, danach machte Wolfsburg das Tor durch Diego und drehte noch mal auf und wurde dafür belohnt. Dzeko gelang in der 90. Minute der Ausgleich. Wahnsinn.
SPIELER DES SPIELS: Edin Dzeko
War stets unterwegs und ein Aktivposten im Angriff, kämpfte, rackerte und machte in der letzten Minute den so wichtigen 2:2 Ausgleich und rettete damit eventuell seinem Trainer den Job.
SCHIEDSRICHTER: Knut Kircher – Note: 7
Machte eine unaufällige Partie, aber unaufällig war in diesem Fall gut. Es gab eine strittige Szene mit dem Abseits von Grafite vor dem Tor durch Diego. Ansonsten absolut solide.
SPIELNOTE: 6.5
Bis zur 74. Minute war das Spiel äußerst mau, von Wolfsburg kam spielerisch rein gar nichts, Hoffenheim mit der Kontrolle. Doch dann kam das eine Tor von Diego und plötzlich war richtig Feuer in der Hütte. Die Schlussphase entschädigte für vieles.
FAZIT
Wolfsburg spielte lange Zeit absolut katastrophal und erzwang am Ende noch den Ausgleich. Hoffenheim war selbst Schuld. Anders kann man das nicht sagen, denn die Gäste gaben ein souveränes 2:0 leichtfertig aus der Hand. Wolfsburg am Ende mit dem Glück des Tüchtigen.
Eure Meinung: Ein verdienter Punkt?
PERSONAL & TAKTIK
Wolfsburg begann im klassischen 4-4-2 mit Dzeko und Mandzukic im Sturm, Diego dahinter. Als Abräumer spielte dieses Mal Alexander Madlung. Links außen lief Cigerci auf. WM-Held Arne Friedrich kehrte nach langer Verletzung endlich wieder in den Kader zurück. Auch Ralf Rangnick schickte ein 4-4-2 aufs Feld, mit Ibisevic und Vukcevic im Sturm, dahinter Rudy, Gustavo, Salihovic und Sigurdsson. Während des Spiels veränderte sich das System öfters auch in ein 4-5-1. Demba Ba nur auf der Bank.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Wolfsburg begann in der ersten Halbzeit von rechts nach links. Nach genau sieben Minuten dann die erste gute Chance für die Gäste. Vukcevic mit einem Steilpass durch die Abwehr, Ibisevic auf und davon, doch im Duell mit Benaglio bleibt der Schweizer Sieger. Nach 15 Minuten war der Ball dann mal im Tor. Ibertsberger mit einem Distanzschuss, der Ball kam zu Ibisevic, der ihn ins Tor beförderte, jedoch aus einer Abseitssituation. Kein Tor. Nach 20 Minuten dann endlich mal die Hausherren. Kjaer hämmerte den Ball einfach mal nach vorne, Jaissle ließ ihn durch, in seinem Rücken startete Mandzukic und spitzelte den Ball über Haas hinweg, aber auch übers Tor. Trotzdem eine große Chance. Die erste überhaupt für Wolfsburg, die ansonsten sehr bieder auftraten in den ersten 20 Minuten. In der 25. Minute die nächste Chance für Hoffenheim. Ibisevic setzte sich rechts außen gegen zwei Mann durch, brachte den Ball in die Mitte, Salihovic zog sofort drauf, der Ball wurde abgeblockt und landete bei Sigurdsson, dieser verstolperte ihn aber und vergab die Chance endgültig. Nach 30 Minuten hatte Hoffenheim das Spiel voll im Griff. Mehr Chancen, mehr Ballbesitz. Wolfsburg kam nicht hinten raus und sie machten zu viele Fehler. Da lief einfach überhaupt nichts zusammen spielerisch, die Bälle waren sofort wieder weg. Und dann passierte es auch. In der 33. Minute zog Luiz Gustavo aus 20 Metern ab und der Ball ging unhaltbar ins Tor. In der 39. Minute dann der nächste Nackenschlag. Ibisevic spielte den Ball von links in die Mitte, Sigurdsson rückte auf und kickte mit ausgestrecktem Bein den Ball ins Tor. Niemand störte die Angreifer hier wirklich ernsthaft. Kurz darauf fast noch das 3:0 durch Ibisevic, nach einem Fehler von Kjaer. Wolfsburg völlig von der Rolle. Mit 2:0 ging es dann in die Pause.
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
Grafite kam für Cigerci für die zweite Halbzeit. Wolfsburg in einem 4-5-1 nun. Die ersten 20 Minuten konnte man größtenteils auch in der zweiten Halbzeit vergessen. Die Anfangsphase kontrollierten erneut die Gäste eindeutig, danach wurde Wolfsburg besser, ohne zu glänzen. In der 64. Minute brachte Rangnick dann Ba für Luiz Gustavo. Bei Wolfsburg lief praktisch gar nichts mehr zusammen, außer planlosen holen Bällen. Doch in der 74. Minute dann das Tor aus dem Nichts heraus. Grafite von links zu Diego un der schob den Ball flach und unbedängt ins Tor. Und kurz darauf gleich die nächste Chance durch Dzeko. Wolfsburg hätte hier aus dem Nichts heraus zwei Tore machen können. Wahnsinn. Die Mannschaft schien praktisch tot und wachte nun auf. In der 78. Minute ging Riether übers ganze Feld, Flanke in die Mitte und Dzeko setzte einen Kopfball knapp am Tor vorbei. Simunic kam darauf für Jaissle. In der 80. Minute die nächste dicke Chance für Wolfsburg. Schäfer setzte einen Schuss hauchdünn am langen Pfosten vorbei. In der 86. Minute kam dann Riether frei zum Abschluss vor dem Tor, wieder knapp vorbei. Wolfsburg riskierte nun alles und wurde belohnt. In der 90. Minute machte Dzeko aus dem Getümmel im Strafraum heraus den Ausgleich, sein Ball kullerte irgendwie ins Tor. Was für ein Comeback der Wölfe, die bereits tot schienen. Kurz darauf war Schluss. Ralf Rangnick war stinksauer, es blieb beim 2:2.
SCHLÜSSELSPIELER & -SZENEN
Die Tore von Luiz Gustavo und Sigurdsson brachten die Hoffenheimer völlig verdient in Führung. In der zweiten Halbzeit brachte dann Rangnick Stürmer Ba für Gustavo. Vielleicht ein Fehler, danach machte Wolfsburg das Tor durch Diego und drehte noch mal auf und wurde dafür belohnt. Dzeko gelang in der 90. Minute der Ausgleich. Wahnsinn.
SPIELER DES SPIELS: Edin Dzeko
War stets unterwegs und ein Aktivposten im Angriff, kämpfte, rackerte und machte in der letzten Minute den so wichtigen 2:2 Ausgleich und rettete damit eventuell seinem Trainer den Job.
SCHIEDSRICHTER: Knut Kircher – Note: 7
Machte eine unaufällige Partie, aber unaufällig war in diesem Fall gut. Es gab eine strittige Szene mit dem Abseits von Grafite vor dem Tor durch Diego. Ansonsten absolut solide.
SPIELNOTE: 6.5
Bis zur 74. Minute war das Spiel äußerst mau, von Wolfsburg kam spielerisch rein gar nichts, Hoffenheim mit der Kontrolle. Doch dann kam das eine Tor von Diego und plötzlich war richtig Feuer in der Hütte. Die Schlussphase entschädigte für vieles.
FAZIT
Wolfsburg spielte lange Zeit absolut katastrophal und erzwang am Ende noch den Ausgleich. Hoffenheim war selbst Schuld. Anders kann man das nicht sagen, denn die Gäste gaben ein souveränes 2:0 leichtfertig aus der Hand. Wolfsburg am Ende mit dem Glück des Tüchtigen.
Eure Meinung: Ein verdienter Punkt?
Tor
Eigentor
Elfmeter
Elfmeter verschossen
Gelbe Karte
Vorlage
Elfmeter gehalten
Tor Elfmeterschießen
Fehlversuch Elfmeterschießen
Gelb-Rote Karte
Rote Karte
Einwechslung
Auswechslung
Verletzung
Goal.com Note
Man of the Match der Redaktion
Flop of the Match der Redaktion
Top & Flop Rang
Man of the Match der User
Flop of the Match der User
Match-Zentrale
Times In CEST
News zum Spiel
Top-Torjäger
| Spieler | Tore | Elfmeter | |
|---|---|---|---|
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Klaas-Jan Huntelaar
Angriff Schalke |
29 | 6 |
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Mario Gomez
Angriff Bayern |
26 | 4 |
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Robert Lewandowski
Angriff Dortmund |
22 | 0 |
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Lukas Podolski
Angriff 1. FC Köln |
18 | 3 |
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Claudio Pizarro
Angriff Werder Bremen |
18 | 2 |

