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Abpfiff
Oktober 23, 2010 3:30 nachm. CEST
AWD-Arena — Hannover
Schiedsrichter: P. Sippel
Zuschauer: 45000
Oktober 23, 2010 3:30 nachm. CEST
AWD-Arena — Hannover
Schiedsrichter: P. Sippel
Zuschauer: 45000
Didier Ya Konan
Hannover 96
Hannover 96
Lukas Podolski
1. FC Köln
1. FC Köln
Miso Brecko
1. FC Köln
1. FC Köln
Youssef Mohamad
1. FC Köln
1. FC Köln
Spielbericht Bundesliga: Hannover 96 – 1. FC Köln
Die „Geißböcke“ wollten in der AWD Arena die Wende herleiten und eine Siegesserie starten, doch scheiterten wieder an bekannten Faktoren. Hannover bestätigte, dass der fantastische Saisonstart keine Eintagsfliege ist und siegte mit 2:1. Die FC-Offensive kam zu spät.
(frd) Köln. Für Zvonimir Soldo wird die Luft knapp. Gegen Hannover 96 gab es die nächste Niederlage für den 1. FC Köln. Didier Ya Konan erzielte einen Doppelpack und schockte die Gäste früh. Der Anschlusstreffer von Martin Lanig kam zu spät.
PERSONAL & TAKTIK
Mirko Slomka nahm im Vergleich zum Match bei Bayern München vergangene Woche Stindl und Forssell aus der Mannschaft heraus und brachte Abdellaoue im Sturm sowie Djkapa hinein. Zvonimir Soldo vertraute erneut Miro Varvodic im Tor, Mondragon reiste wegen Motivationsproblemen gar nicht erst mit. Andrezinho ersetzte wie erwartet Ehret in der Viererkette, Novakovic startete jedoch nicht.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Viel hatten sich die „Geißböcke“ vorgenommen, doch bereits in der Anfangsphase waren alle guten Vorsätze für die Katz. Nach vier Minuten überlistete Didier Ya Konan den unerfahrenen Miro Varvodic mit einem Traumtreffer aus 24 Metern, der über den Pfosten den Weg in die Maschen fand. Gerade, als der FC den Schock schien verdaut zu haben, ließ der 96er es ein zweites Mal klingeln, indem er eine perfekte Rauschflanke einköpfte (15.). 2:0 nach einer Viertelstunde – was für ein Start!
Mühselig fand Köln in die Partie und tastete sich mit Ecken an den 96er-Strafraum, hochkarätige Chancen blieben hingegen Mangelware, trotz größerer Spielanteile. Hannover hatte Selbstbewusstsein getankt, Ya Konan lauerte auf einen Hattrick, doch hatte bis zur Pause ebenso wenig Erfolg damit wie Pinto bei seinem Freistoß (38.).
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
Soldo reagierte und brachte Novakovic für den schwachen Clemens als zweiten Stürmer. Hannover rührte Beton an und ließ den FC kommen. Martin Lanig setzte mit einem satten Schuss aus über zwanzig Metern ein erstes Lebenszeichen (51.) und verlangte Fromlowitz alles ab. Knapp eine Viertelstunde danach nahm Podolski an der Strafraumkante den Ball aus der Drehung an, doch der Versuch ging knapp am Gehäuse vorbei (64.), Jajalos Schuss eine Szene später wurde abgeblockt (65.).
Wenn die Niedersachsen kamen, dann über blitzschnelle Konter oder über Standards, so wie dem Freistoß von Rausch, den Avevor per Kopf gefährlich aufs Tor lenkte, doch Varvodic parieren konnte (59.). Die 96er machten ihre Sache gut, der eingewechselte Chahed blockte Podolskis gefährlichen Hammer nach 76 Minuten ab, auf der Gegenseite zischte ein strammer Rausch-Schuss knapp am Kasten vorbei (81.).
Nach 85 Minuten fand der FC dann doch einmal die Lücke und machte es noch einmal spannend: Novakovic verlängerte einen Andrezinho-Einwurf auf Lanig, der das 1:2 markierte und Sekunden später den Ausgleich auf dem Fuß hatte. Fromlowitz rettete kurz vor Spielende noch einmal vor Mohamad (87.) und hielt damit den Sieg fest.
SCHLÜSSELSPIELER & -SZENEN
Der 1. FC Köln hat eine junge Mannschaft und die trifft frühe Nackenschläge besonders schwer. Die zwei Treffer binnen der ersten Viertelstunde von Didier Ya Konan zeigten, wo es derzeit bei den „Geißböcken“ einfach hapert: Miro Varvodic stand etwas zu weit vor seinem Kasten und wird direkt für seine Unerfahrenheit bestraft. Beim 0:2 pennt die Innenverteidigung, eigentlich die Säule der Domstädter, und das Match ist eigentlich schon gelaufen, bevor es richtig angefangen hat. Die Offensivbemühungen kamen zu spät.
SPIELER DES SPIELS: Didier Ya Konan
Sein Traumtor könnte mit etwas Glück zum „Tor des Monats“ gewählt werden. Legte per Kopf zum 2:0 nach und lauerte auf den Hattrick.
SCHIEDSRICHTER: Peter Sippel (München) - Note: 7
Verfolgte eine klare Linie. Sah nicht jedes Foul, hatte aber keine Mühe mit der Partie.
SPIELNOTE: 7
Eine ansehnliche Bundesligapartie, auch wenn 96 nach dem Seitenwechsel wenig riskierte. Köln wollte, kam jedoch erst zu spät heran.
FAZIT
Während Hannover ganz abgezockt auf der Welle des Selbstbewusstseins weiterreitet, kommt der 1. FC Köln aus dem Tabellenkeller-Treibsand nicht heraus. Der Mannschaft fehlen die Impulse, um solche Spiele zu gewinnen. Ob der Vorstand mit personellen Konsequenzen solche setzt?
Eure Meinung: Was sagt ihr zum Hoch von 96 – Eintagsfliege oder kann sich Hannover oben festbeißen? Wie geht es nun weiter beim 1. FC Köln? Sitzt Soldo gegen Hamburg noch auf der Bank?
PERSONAL & TAKTIK
Mirko Slomka nahm im Vergleich zum Match bei Bayern München vergangene Woche Stindl und Forssell aus der Mannschaft heraus und brachte Abdellaoue im Sturm sowie Djkapa hinein. Zvonimir Soldo vertraute erneut Miro Varvodic im Tor, Mondragon reiste wegen Motivationsproblemen gar nicht erst mit. Andrezinho ersetzte wie erwartet Ehret in der Viererkette, Novakovic startete jedoch nicht.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Viel hatten sich die „Geißböcke“ vorgenommen, doch bereits in der Anfangsphase waren alle guten Vorsätze für die Katz. Nach vier Minuten überlistete Didier Ya Konan den unerfahrenen Miro Varvodic mit einem Traumtreffer aus 24 Metern, der über den Pfosten den Weg in die Maschen fand. Gerade, als der FC den Schock schien verdaut zu haben, ließ der 96er es ein zweites Mal klingeln, indem er eine perfekte Rauschflanke einköpfte (15.). 2:0 nach einer Viertelstunde – was für ein Start!
Mühselig fand Köln in die Partie und tastete sich mit Ecken an den 96er-Strafraum, hochkarätige Chancen blieben hingegen Mangelware, trotz größerer Spielanteile. Hannover hatte Selbstbewusstsein getankt, Ya Konan lauerte auf einen Hattrick, doch hatte bis zur Pause ebenso wenig Erfolg damit wie Pinto bei seinem Freistoß (38.).
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
Soldo reagierte und brachte Novakovic für den schwachen Clemens als zweiten Stürmer. Hannover rührte Beton an und ließ den FC kommen. Martin Lanig setzte mit einem satten Schuss aus über zwanzig Metern ein erstes Lebenszeichen (51.) und verlangte Fromlowitz alles ab. Knapp eine Viertelstunde danach nahm Podolski an der Strafraumkante den Ball aus der Drehung an, doch der Versuch ging knapp am Gehäuse vorbei (64.), Jajalos Schuss eine Szene später wurde abgeblockt (65.).
Wenn die Niedersachsen kamen, dann über blitzschnelle Konter oder über Standards, so wie dem Freistoß von Rausch, den Avevor per Kopf gefährlich aufs Tor lenkte, doch Varvodic parieren konnte (59.). Die 96er machten ihre Sache gut, der eingewechselte Chahed blockte Podolskis gefährlichen Hammer nach 76 Minuten ab, auf der Gegenseite zischte ein strammer Rausch-Schuss knapp am Kasten vorbei (81.).
Nach 85 Minuten fand der FC dann doch einmal die Lücke und machte es noch einmal spannend: Novakovic verlängerte einen Andrezinho-Einwurf auf Lanig, der das 1:2 markierte und Sekunden später den Ausgleich auf dem Fuß hatte. Fromlowitz rettete kurz vor Spielende noch einmal vor Mohamad (87.) und hielt damit den Sieg fest.
SCHLÜSSELSPIELER & -SZENEN
Der 1. FC Köln hat eine junge Mannschaft und die trifft frühe Nackenschläge besonders schwer. Die zwei Treffer binnen der ersten Viertelstunde von Didier Ya Konan zeigten, wo es derzeit bei den „Geißböcken“ einfach hapert: Miro Varvodic stand etwas zu weit vor seinem Kasten und wird direkt für seine Unerfahrenheit bestraft. Beim 0:2 pennt die Innenverteidigung, eigentlich die Säule der Domstädter, und das Match ist eigentlich schon gelaufen, bevor es richtig angefangen hat. Die Offensivbemühungen kamen zu spät.

SPIELER DES SPIELS: Didier Ya Konan
Sein Traumtor könnte mit etwas Glück zum „Tor des Monats“ gewählt werden. Legte per Kopf zum 2:0 nach und lauerte auf den Hattrick.
SCHIEDSRICHTER: Peter Sippel (München) - Note: 7
Verfolgte eine klare Linie. Sah nicht jedes Foul, hatte aber keine Mühe mit der Partie.
SPIELNOTE: 7
Eine ansehnliche Bundesligapartie, auch wenn 96 nach dem Seitenwechsel wenig riskierte. Köln wollte, kam jedoch erst zu spät heran.
FAZIT
Während Hannover ganz abgezockt auf der Welle des Selbstbewusstseins weiterreitet, kommt der 1. FC Köln aus dem Tabellenkeller-Treibsand nicht heraus. Der Mannschaft fehlen die Impulse, um solche Spiele zu gewinnen. Ob der Vorstand mit personellen Konsequenzen solche setzt?
Eure Meinung: Was sagt ihr zum Hoch von 96 – Eintagsfliege oder kann sich Hannover oben festbeißen? Wie geht es nun weiter beim 1. FC Köln? Sitzt Soldo gegen Hamburg noch auf der Bank?
Tor
Eigentor
Elfmeter
Elfmeter verschossen
Gelbe Karte
Vorlage
Elfmeter gehalten
Tor Elfmeterschießen
Fehlversuch Elfmeterschießen
Gelb-Rote Karte
Rote Karte
Einwechslung
Auswechslung
Verletzung
Goal.com Note
Man of the Match der Redaktion
Flop of the Match der Redaktion
Top & Flop Rang
Man of the Match der User
Flop of the Match der User
Match-Zentrale
Times In CEST
News zum Spiel
Top-Torjäger
| Spieler | Tore | Elfmeter | |
|---|---|---|---|
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Klaas-Jan Huntelaar
Angriff Schalke |
29 | 6 |
|
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Mario Gomez
Angriff Bayern |
26 | 4 |
|
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Robert Lewandowski
Angriff Dortmund |
22 | 0 |
|
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Lukas Podolski
Angriff 1. FC Köln |
18 | 3 |
|
|
Claudio Pizarro
Angriff Werder Bremen |
18 | 2 |

