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Abpfiff
September 10, 2010 8:30 nachm. CEST
Wirsol Rhein-Neckar-Arena — Sinsheim
Schiedsrichter: F. Brych
Zuschauer: 30150
September 10, 2010 8:30 nachm. CEST
Wirsol Rhein-Neckar-Arena — Sinsheim
Schiedsrichter: F. Brych
Zuschauer: 30150
Manuel Neuer
Schalke 04
Schalke 04
Sejad Salihovic
1899 Hoffenheim
1899 Hoffenheim
Christoph Metzelder
Schalke 04
Schalke 04
Christoph Metzelder
Schalke 04
Schalke 04
Spielbericht Bundesliga: 1899 Hoffenheim – FC Schalke 04
Pleiten, Pech und Schalke! Auch am dritten Bundesliga-Spieltag gab es für den FC Schalke 04 keinen Grund zur Freude. Die „Königsblauen“ mussten sich in Sinsheim mit 0:2 geschlagen geben. 1899 Hoffenheim konnte im dritten Spiel den dritten Sieg bejubeln – ein Bundesliga-Start nach Maß! Für Schalke geht die Zeit der Enttäuschungen weiter.
(seh) Sinsheim. Der dritte Bundesliga -Spieltag hatte gleich am Freitag ein interessantes Spiel zu bieten: 1899 Hoffenheim empfing den FC Schalke 04. Nach der Länderspielpause und den ersten beiden Qualifikationsspieltagen zur Europameisterschaft 2012 eröffnete dieses Duell die dritte Spielrunde in Deutschlands höchster Spielklasse. Schalke 04 musste sich auch an diesem Abend mit einer Niederlage abfinden, denn 1899 Hoffenheim feierte einen verdienten 2:0-Heimerfolg.
PERSONAL & TAKTIK
Bei den Hausherren stand vor dem Anpfiff noch ein leichtes Fragezeichen hinter dem Einsatz von Marvin Compper, nachdem der Verteidiger am Montag im Training umgeknickt war. Trainer Ralf Rangnick konnte jedoch im Spiel gegen Schalke auf ihn bauen. Es fehlten hingegen die verletzten Chinedu Obasi und Matthias Jaissle. Hoffenheim setzte auf sein gewohntes System mit drei Sturmspitzen, bestehend aus Neuzugang Peniel Mlapa, Vedad Ibisevic und Demba Ba.
Bei Schalke 04 wurde sehnsüchtig das Debüt des neu verpflichteten Torjägers Klaas-Jan Huntelaar erwartet, der sich den „Knappen“ ebenso wie José Manuel Jurado und Nicolas Plestan noch am letzten Tag der Transferperiode anschloss. Jurado musste zu Beginn auf der Bank Platz nehmen, während Plestan an der Seite von Christoph Metzelder auflief. Trainer Felix Magath setzte gleich auf drei Angreifer: Raúl, Edu und Huntelaar. Die verletzten Tim Hoogland, Christian Pander, Levan Kenia und Atsuto Uchida, der mit einer Zehenverletzung vom Länderspiel Japans gegen Guatemala zurückkehrte, waren nicht dabei.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Felix Magath setzte in seiner Startformation auf die neue S04-Sturmhoffnung Klaas-Jan Huntelaar. Der Niederländer hatte in der Länderspielpause in zwei Partien fünf Treffer erzielt. Im Duell mit 1899 Hoffenheim sollte im ersten Bundesliga-Spiel gleich der erste Torerfolg folgen. In einer guten Anfangsphase, die vor allem durch das hohe Tempo der „Knappen“ bestimmt wurde, kam der Niederländer immer wieder in Ballbesitz und hatte in der 10. Minute die erste Chance für die Gäste. Aus acht Metern schob er den Ball jedoch knapp am gegnerischen Gehäuse vorbei.
In der Folgezeit bekamen die Hoffenheimer einen besseren Zugriff zum Spiel und erspielten sich ebenfalls gute Chancen. 1899-Angreifer Vedad Ibisevic hatte gleich zwei gute Möglichkeiten und musste sich jeweils im eins-gegen-eins-Duell mit S04-Schlussmann Manuel Neuer geschlagen geben. In der 37. Minute machte es Teamkollege Isaac Vorsah dann besser, denn der Verteidiger nutzte nach einem Eckball den Schalker Tiefschlaf und konnte völlig freistehend zur 1:0-Führung einköpfen. Die „Königsblauen“ hinterließen einen besseren Eindruck als noch in den ersten beiden Bundesliga-Spielen, doch 1899 Hoffenheim wirkte kompakter und verdiente sich die Pausenführung.
In der Halbzeitpause fand S04-Coach Felix Magath offenbar kurze Worte, denn seine Spieler kamen schon früh aus der Kabine zurück. Gleich zwei neue Spieler hatte Magath in die Partie gebracht. Auch der erneut schwache Christoph Metzelder, der an diesem Abend auf der rechten Außenverteidiger-Position auflief, kam nicht zurück. Das Spiel der Schalker wurde aber kaum besser, denn die Gastgeber kontrollierten das Geschehen.
Erst nach knapp einer Stunde kamen auch die „Königsblauen“ wieder einmal gefährlich vor das Gehäuse der Hausherren. Huntelaar setzte einen Kopfball zunächst an die Latte und scheiterte wenige Minuten später mit einem Distanzschuss an 1899-Schlussmann Tom Starke, der auch schon den Kopfball des Niederländers an die Latte lenkte. Die Drangphase der Schalke dauerte nur wenige Minuten an, denn danach gab es das gewohnte Bild: keine Ideen und viele Fehlpässe bei den Gästen.
In der Schlussphase hatten die 1899iger sogar die Chance das Ergebnis auf 2:0 zu erhöhen – Manuel Neuer verhinderte letztlich eine höhere Niederlage für seine Mannschaft, auch wenn er in der zweiten Minute der Nachspielzeit doch noch den zweiten Gegentreffer kassierte. Einen Freistoß von Sejad Salihovic fälschte Neuer unglücklich in das eigen Tor ab.
SCHLÜSSELSPIELER & -SZENEN
Christoph Metzelder musste im Duell mit 1899 Hoffenehim auf der rechten Seite ran. Dort hatte der Verteidiger allerdings dieselben Probleme, wie zuletzt auch in der zentralen Abwehrfunktion. Nach einem Eckball kam es dann zum kollektiven Schalker Tiefschlaf – drei Spieler ließen Vorsah frei zum Kopfball kommen – die Entscheidung im Freitagabendspiel, auch wenn Salihovic am Ende noch für den 2:0-Endstand sorgte.
SPIELER DES SPIELS: MANUEL NEUER
Die deutsche Nummer eins hatte gleich mehrere Szenen in denen er sich auszeichnen konnte. Neuer war vor allem im Duell mit Hoffenheims Vedad Ibisevic der große Gewinner und verhinderte eine höhere Niederlage. Am 1899-Gegentreffer durch Vorsah war er jedoch schuldlos. Am Ende kassierte der Schlussmann jedoch noch den zweiten Gegentreffer, den er unglücklich abfälschte.
SCHIEDSRICHTER: Dr. Felix Brych – Note: 7
Schiedsrichter Dr. Felix Brych stand in der ersten Halbzeit bei einer möglichen Elfmetersituation im Blickpunkt. In der fünften Minute war es ein strittiger Zweikampf zwischen Metzelder und Ibisevic – der Hoffenheimer kam zu Fall, doch der Pfiff blieb aus. Einen Elfmeter hätte man durchaus geben können. Auch in der Folgezeit hatte Dr. Felix Brych mit einigen kniffligen Situation zu kämpfen – war in seinen Entscheidungen jedoch stets konsequent und meist auch richtig.
Anmerkung: Die Noten reichen wie bei der Spielnote von einem Punkt (grottenschlecht) bis zu zehn Punkten (Weltklasse).
SPIELNOTE: 6.5
Das Freitagabendspiel zwischen Hoffenheim und Schalke eröffnete den dritten Bundesliga-Spieltag. Die Partie wurde teilweise und zeitweise mit viel Tempo geführt. Die großen Torszenen blieben meist jedoch aus und es gab sehr viele Fehlpässe. Bis zum Ende war es, aufgrund des knappen Ergebnisses, spannend.
FAZIT
Auch im dritten Saisonspiel gab es keinen Sieg für den FC Schalke 04. Die Millionen-Elf konnte kaum überzeugen, auch wenn das Spiel besser war, als in den ersten beiden Partien. Am Ende hat sich Hoffenheim den Sieg jedoch verdient, denn sie wirkten mannschaftlich geschlossener und entschlossener.
Eure Meinung: Wie habt ihr das Spiel gesehen?
PERSONAL & TAKTIK
Bei den Hausherren stand vor dem Anpfiff noch ein leichtes Fragezeichen hinter dem Einsatz von Marvin Compper, nachdem der Verteidiger am Montag im Training umgeknickt war. Trainer Ralf Rangnick konnte jedoch im Spiel gegen Schalke auf ihn bauen. Es fehlten hingegen die verletzten Chinedu Obasi und Matthias Jaissle. Hoffenheim setzte auf sein gewohntes System mit drei Sturmspitzen, bestehend aus Neuzugang Peniel Mlapa, Vedad Ibisevic und Demba Ba.
Bei Schalke 04 wurde sehnsüchtig das Debüt des neu verpflichteten Torjägers Klaas-Jan Huntelaar erwartet, der sich den „Knappen“ ebenso wie José Manuel Jurado und Nicolas Plestan noch am letzten Tag der Transferperiode anschloss. Jurado musste zu Beginn auf der Bank Platz nehmen, während Plestan an der Seite von Christoph Metzelder auflief. Trainer Felix Magath setzte gleich auf drei Angreifer: Raúl, Edu und Huntelaar. Die verletzten Tim Hoogland, Christian Pander, Levan Kenia und Atsuto Uchida, der mit einer Zehenverletzung vom Länderspiel Japans gegen Guatemala zurückkehrte, waren nicht dabei.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Felix Magath setzte in seiner Startformation auf die neue S04-Sturmhoffnung Klaas-Jan Huntelaar. Der Niederländer hatte in der Länderspielpause in zwei Partien fünf Treffer erzielt. Im Duell mit 1899 Hoffenheim sollte im ersten Bundesliga-Spiel gleich der erste Torerfolg folgen. In einer guten Anfangsphase, die vor allem durch das hohe Tempo der „Knappen“ bestimmt wurde, kam der Niederländer immer wieder in Ballbesitz und hatte in der 10. Minute die erste Chance für die Gäste. Aus acht Metern schob er den Ball jedoch knapp am gegnerischen Gehäuse vorbei.
In der Folgezeit bekamen die Hoffenheimer einen besseren Zugriff zum Spiel und erspielten sich ebenfalls gute Chancen. 1899-Angreifer Vedad Ibisevic hatte gleich zwei gute Möglichkeiten und musste sich jeweils im eins-gegen-eins-Duell mit S04-Schlussmann Manuel Neuer geschlagen geben. In der 37. Minute machte es Teamkollege Isaac Vorsah dann besser, denn der Verteidiger nutzte nach einem Eckball den Schalker Tiefschlaf und konnte völlig freistehend zur 1:0-Führung einköpfen. Die „Königsblauen“ hinterließen einen besseren Eindruck als noch in den ersten beiden Bundesliga-Spielen, doch 1899 Hoffenheim wirkte kompakter und verdiente sich die Pausenführung.

In der Halbzeitpause fand S04-Coach Felix Magath offenbar kurze Worte, denn seine Spieler kamen schon früh aus der Kabine zurück. Gleich zwei neue Spieler hatte Magath in die Partie gebracht. Auch der erneut schwache Christoph Metzelder, der an diesem Abend auf der rechten Außenverteidiger-Position auflief, kam nicht zurück. Das Spiel der Schalker wurde aber kaum besser, denn die Gastgeber kontrollierten das Geschehen.
Erst nach knapp einer Stunde kamen auch die „Königsblauen“ wieder einmal gefährlich vor das Gehäuse der Hausherren. Huntelaar setzte einen Kopfball zunächst an die Latte und scheiterte wenige Minuten später mit einem Distanzschuss an 1899-Schlussmann Tom Starke, der auch schon den Kopfball des Niederländers an die Latte lenkte. Die Drangphase der Schalke dauerte nur wenige Minuten an, denn danach gab es das gewohnte Bild: keine Ideen und viele Fehlpässe bei den Gästen.
In der Schlussphase hatten die 1899iger sogar die Chance das Ergebnis auf 2:0 zu erhöhen – Manuel Neuer verhinderte letztlich eine höhere Niederlage für seine Mannschaft, auch wenn er in der zweiten Minute der Nachspielzeit doch noch den zweiten Gegentreffer kassierte. Einen Freistoß von Sejad Salihovic fälschte Neuer unglücklich in das eigen Tor ab.
SCHLÜSSELSPIELER & -SZENEN
Christoph Metzelder musste im Duell mit 1899 Hoffenehim auf der rechten Seite ran. Dort hatte der Verteidiger allerdings dieselben Probleme, wie zuletzt auch in der zentralen Abwehrfunktion. Nach einem Eckball kam es dann zum kollektiven Schalker Tiefschlaf – drei Spieler ließen Vorsah frei zum Kopfball kommen – die Entscheidung im Freitagabendspiel, auch wenn Salihovic am Ende noch für den 2:0-Endstand sorgte.
SPIELER DES SPIELS: MANUEL NEUER
Die deutsche Nummer eins hatte gleich mehrere Szenen in denen er sich auszeichnen konnte. Neuer war vor allem im Duell mit Hoffenheims Vedad Ibisevic der große Gewinner und verhinderte eine höhere Niederlage. Am 1899-Gegentreffer durch Vorsah war er jedoch schuldlos. Am Ende kassierte der Schlussmann jedoch noch den zweiten Gegentreffer, den er unglücklich abfälschte.
SCHIEDSRICHTER: Dr. Felix Brych – Note: 7
Schiedsrichter Dr. Felix Brych stand in der ersten Halbzeit bei einer möglichen Elfmetersituation im Blickpunkt. In der fünften Minute war es ein strittiger Zweikampf zwischen Metzelder und Ibisevic – der Hoffenheimer kam zu Fall, doch der Pfiff blieb aus. Einen Elfmeter hätte man durchaus geben können. Auch in der Folgezeit hatte Dr. Felix Brych mit einigen kniffligen Situation zu kämpfen – war in seinen Entscheidungen jedoch stets konsequent und meist auch richtig.
Anmerkung: Die Noten reichen wie bei der Spielnote von einem Punkt (grottenschlecht) bis zu zehn Punkten (Weltklasse).
SPIELNOTE: 6.5
Das Freitagabendspiel zwischen Hoffenheim und Schalke eröffnete den dritten Bundesliga-Spieltag. Die Partie wurde teilweise und zeitweise mit viel Tempo geführt. Die großen Torszenen blieben meist jedoch aus und es gab sehr viele Fehlpässe. Bis zum Ende war es, aufgrund des knappen Ergebnisses, spannend.
FAZIT
Auch im dritten Saisonspiel gab es keinen Sieg für den FC Schalke 04. Die Millionen-Elf konnte kaum überzeugen, auch wenn das Spiel besser war, als in den ersten beiden Partien. Am Ende hat sich Hoffenheim den Sieg jedoch verdient, denn sie wirkten mannschaftlich geschlossener und entschlossener.
Eure Meinung: Wie habt ihr das Spiel gesehen?
Tor
Eigentor
Elfmeter
Elfmeter verschossen
Gelbe Karte
Vorlage
Elfmeter gehalten
Tor Elfmeterschießen
Fehlversuch Elfmeterschießen
Gelb-Rote Karte
Rote Karte
Einwechslung
Auswechslung
Verletzung
Goal.com Note
Man of the Match der Redaktion
Flop of the Match der Redaktion
Top & Flop Rang
Man of the Match der User
Flop of the Match der User
Match-Zentrale
Times In CEST
News zum Spiel
Top-Torjäger
| Spieler | Tore | Elfmeter | |
|---|---|---|---|
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Klaas-Jan Huntelaar
Angriff Schalke |
29 | 6 |
|
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Mario Gomez
Angriff Bayern |
26 | 4 |
|
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Robert Lewandowski
Angriff Dortmund |
22 | 0 |
|
|
Lukas Podolski
Angriff 1. FC Köln |
18 | 3 |
|
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Claudio Pizarro
Angriff Werder Bremen |
18 | 2 |
