|
|
Abpfiff
September 11, 2010 3:30 nachm. CEST
Imtech-Arena Hamburg
Schiedsrichter: Markus Wingenbach (Diez)
September 11, 2010 3:30 nachm. CEST
Imtech-Arena Hamburg
Schiedsrichter: Markus Wingenbach (Diez)
61′
Joris Mathijsen
Per Nilsson
Nürnberg
Nürnberg
Joris Mathijsen
Hamburger SV
Hamburger SV
Piotr Trochowski
Hamburger SV
Hamburger SV
Piotr Trochowski
Hamburger SV
Hamburger SV
Spielbericht Bundesliga: Hamburger SV – 1. FC Nürnberg
Von wegen Tabellenspitze! Nürnberg stellt dem HSV ein Beinchen und erarbeitet sich ein 1:1 in der Imtech-Arena, das für personellen Gesprächsbedarf bei der Veh-Elf sorgen dürfte.
(frd) Hamburg. Der 1. FC Nürnberg nimmt am dritten Bundesliga-Spieltag einen Punkt von der Elbe mit. Der Hamburger SV verpasste es gegen die Franken, die volle Punktzahl abzustauben, bleibt aber mit sieben Punkten weiterhin ungeschlagen.
PERSONAL & TAKTIK
Wie angedeutet ließ Armin Veh Mladen Petric außen vor, in der Startelf stand dafür Piotr Trochowski, der Eljero Elia auf die Bank verdrängte. Paolo Guerrero begann hinter Ruud van Nistelrooy auf der „Zehn“. Nach seiner Verletzung aus dem Belgien-Länderspiel stand Marcell Jansen schon wieder auf dem Platz.
Gleich dreimal rotierte Dieter Hecking auf Seiten der Nürnberger: Eigler und Gündogan kehrten zurück aufs Feld, Cohen feierte sein Erstligadebüt. Hegeler und Frantz fanden sich dafür auf der Bank wieder, Ekici fehlte verletzungsbedingt gänzlich.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Obwohl Schieber nach vier Minuten einen Ball ans Außennetz zimmerte, waren es die Hausherren die zunächst über den „Zehner“ Guerrero das Spiel bestimmten, doch im Strafraum Probleme mit der Annahme der Vorlagen hatten. Viel ging in die Breite beim HSV, wenig in die Spitze. Auch Demel versuchte es nach einer Viertelstunde mit einer Flanke, doch van Nistelrooy kam einen Schritt zu spät.
Der „Club“ ließ den HSV einmal machen, der kein Mittel fand, tief in die Mitte durchzudringen, und lauerte auf Konter. Ein erfolgsversprechendes Mittel, denn Eigler wäre so nach knapp einer halben Stunde zum Erfolg gekommen, knallte außerhalb des Strafraums das Leder jedoch an die Latte (27.). Auch Bunjaku hatte die Führung nach einer Quervorlage auf dem Fuß, verstolperte den Hundertprozentigen aber kläglich (38.). Das erste Mal richtig konkret vor Schäfers Kasten kamen die Nordkicker erst kurz vor der Pause, als van Nistelrooy mit dem Rücken zum Tor den Ball zu Ze Roberto weiterleiten konnte, dessen Schuss am Tor vorbei zog (41.). Insgesamt viel zu wenig, wie auch die eigenen Fans fanden und über das 0:0 zur Pause ihren Unmut mit Pfiffen ausdrückten.
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
Unverändert kamen beide Teams aus der Kabine, doch die Hamburger legten mehr auf die Waage. Van Nistelrooy setzte mit seinem Flugkopfball nach Trochowskis Ecke direkt ein Ausrufezeichen (51.). Nürnberger Nadelstiche gab es trotzdem, so versuchte es Eigler erneut mit einen Schlenzer (50.) sowie Bunjaku nach 55 Minuten. Veh reagierte auf Trochowskis Harmlosigkeit und brachte Elia (56.), doch da im Spiel kein Durchkommen zustande kam, musste eine Standardsituation den Erfolg bringen. Ze Roberto zirkelte nach einer Stunde eine Ecke gefährlich in den Sechzehner, wo Mathijsen per knie sein zweites Saisontor erzielte und den Knoten löste für die „Rothosen“ (61.). Marcell Jansen machte mit einem wuchtigen Schuss Minuten später auf sich aufmerksam (67.), doch Schäfer parierte glänzend.
Als Rost erstmals aus seinem Kasten sprinten musste, prallte er unglücklich mit Frantz zusammen und musste lange behandelt werden (74.). In der 81. Minute ähnliches Bild: Doch diesmal erwischte der Schlussmann Schieber, der nach dem Kontakt geschickt abhob und einen Elfer rausholte, den Pinola verwandelte (82.). Beim Freistoß des Argentiniers in der Nachspielzeit konnte Rost hingegen seine Klasse wieder zeigen und das 1:1 festhalten (92.), bei dem es letztendlich blieb.

SCHLÜSSELSPIELER & -SZENEN
Der Elfmeter kurz vor Schluss setzte einen Strich durch die Rechnung der Hanseaten, die sich schon mental auf den drei Punkten ausgeruht hatten. Auch wenn Schieber sehr geschickt abhebt – es gab einen klaren Kontakt mit Rost, deswegen war der Pfiff von Schiedsrichter Wingenbach korrekt.
SPIELER DES SPIELS: Per Nilsson
Der Schwede konnte wegen Rückenproblemen diese Woche nicht vollständig mittrainieren – davon war in der Imtech-Arena nichts zu sehen. Nilsson hielt van Nistelrooy gut in Schach und zeigte in der Abwehr eine bärenstarke Partie.
SCHIEDSRICHTER:– Markus Wingenbach (Diez) Note: 6,5
Oft wurde Elfer reklamiert, doch Wingenbach und sein Gespann beurteilten alle strittigen Szenen richtig, auch wenn mit zunehmender Spieldauer die Nerven auf dem Rasen blank lagen und die Szenen unschöner wurden.
Anmerkung: Die Noten reichen wie bei der Spielnote von einem Punkt (grottenschlecht) bis zu zehn Punkten (Weltklasse).
SPIELNOTE: 3
Ein Spiel mit nahezu keinen echten Torchancen. Wenn die Rudelbildung zum Schluss noch das Highlight ist, sagt das viel über das Niveau eines Bundesligamatches aus.
FAZIT
Der HSV darf sich nach dem 1:1 nicht beklagen. Die Veh-Elf erspielte sich kaum Torchancen trotz ballbesitztechnischer Übergewichte. Nürnberg hielt die Hanseaten geschickt vom Sechzehner fern und war gefährlich bei Kontern.
Eure Meinung: Geht das 1:1 zwischen Hamburg und Nürnberg in Ordnung?
PERSONAL & TAKTIK
Wie angedeutet ließ Armin Veh Mladen Petric außen vor, in der Startelf stand dafür Piotr Trochowski, der Eljero Elia auf die Bank verdrängte. Paolo Guerrero begann hinter Ruud van Nistelrooy auf der „Zehn“. Nach seiner Verletzung aus dem Belgien-Länderspiel stand Marcell Jansen schon wieder auf dem Platz.
Gleich dreimal rotierte Dieter Hecking auf Seiten der Nürnberger: Eigler und Gündogan kehrten zurück aufs Feld, Cohen feierte sein Erstligadebüt. Hegeler und Frantz fanden sich dafür auf der Bank wieder, Ekici fehlte verletzungsbedingt gänzlich.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Obwohl Schieber nach vier Minuten einen Ball ans Außennetz zimmerte, waren es die Hausherren die zunächst über den „Zehner“ Guerrero das Spiel bestimmten, doch im Strafraum Probleme mit der Annahme der Vorlagen hatten. Viel ging in die Breite beim HSV, wenig in die Spitze. Auch Demel versuchte es nach einer Viertelstunde mit einer Flanke, doch van Nistelrooy kam einen Schritt zu spät.
Der „Club“ ließ den HSV einmal machen, der kein Mittel fand, tief in die Mitte durchzudringen, und lauerte auf Konter. Ein erfolgsversprechendes Mittel, denn Eigler wäre so nach knapp einer halben Stunde zum Erfolg gekommen, knallte außerhalb des Strafraums das Leder jedoch an die Latte (27.). Auch Bunjaku hatte die Führung nach einer Quervorlage auf dem Fuß, verstolperte den Hundertprozentigen aber kläglich (38.). Das erste Mal richtig konkret vor Schäfers Kasten kamen die Nordkicker erst kurz vor der Pause, als van Nistelrooy mit dem Rücken zum Tor den Ball zu Ze Roberto weiterleiten konnte, dessen Schuss am Tor vorbei zog (41.). Insgesamt viel zu wenig, wie auch die eigenen Fans fanden und über das 0:0 zur Pause ihren Unmut mit Pfiffen ausdrückten.
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
Unverändert kamen beide Teams aus der Kabine, doch die Hamburger legten mehr auf die Waage. Van Nistelrooy setzte mit seinem Flugkopfball nach Trochowskis Ecke direkt ein Ausrufezeichen (51.). Nürnberger Nadelstiche gab es trotzdem, so versuchte es Eigler erneut mit einen Schlenzer (50.) sowie Bunjaku nach 55 Minuten. Veh reagierte auf Trochowskis Harmlosigkeit und brachte Elia (56.), doch da im Spiel kein Durchkommen zustande kam, musste eine Standardsituation den Erfolg bringen. Ze Roberto zirkelte nach einer Stunde eine Ecke gefährlich in den Sechzehner, wo Mathijsen per knie sein zweites Saisontor erzielte und den Knoten löste für die „Rothosen“ (61.). Marcell Jansen machte mit einem wuchtigen Schuss Minuten später auf sich aufmerksam (67.), doch Schäfer parierte glänzend.
Als Rost erstmals aus seinem Kasten sprinten musste, prallte er unglücklich mit Frantz zusammen und musste lange behandelt werden (74.). In der 81. Minute ähnliches Bild: Doch diesmal erwischte der Schlussmann Schieber, der nach dem Kontakt geschickt abhob und einen Elfer rausholte, den Pinola verwandelte (82.). Beim Freistoß des Argentiniers in der Nachspielzeit konnte Rost hingegen seine Klasse wieder zeigen und das 1:1 festhalten (92.), bei dem es letztendlich blieb.

SCHLÜSSELSPIELER & -SZENEN
Der Elfmeter kurz vor Schluss setzte einen Strich durch die Rechnung der Hanseaten, die sich schon mental auf den drei Punkten ausgeruht hatten. Auch wenn Schieber sehr geschickt abhebt – es gab einen klaren Kontakt mit Rost, deswegen war der Pfiff von Schiedsrichter Wingenbach korrekt.
SPIELER DES SPIELS: Per Nilsson
Der Schwede konnte wegen Rückenproblemen diese Woche nicht vollständig mittrainieren – davon war in der Imtech-Arena nichts zu sehen. Nilsson hielt van Nistelrooy gut in Schach und zeigte in der Abwehr eine bärenstarke Partie.
SCHIEDSRICHTER:– Markus Wingenbach (Diez) Note: 6,5
Oft wurde Elfer reklamiert, doch Wingenbach und sein Gespann beurteilten alle strittigen Szenen richtig, auch wenn mit zunehmender Spieldauer die Nerven auf dem Rasen blank lagen und die Szenen unschöner wurden.
Anmerkung: Die Noten reichen wie bei der Spielnote von einem Punkt (grottenschlecht) bis zu zehn Punkten (Weltklasse).
SPIELNOTE: 3
Ein Spiel mit nahezu keinen echten Torchancen. Wenn die Rudelbildung zum Schluss noch das Highlight ist, sagt das viel über das Niveau eines Bundesligamatches aus.
FAZIT
Der HSV darf sich nach dem 1:1 nicht beklagen. Die Veh-Elf erspielte sich kaum Torchancen trotz ballbesitztechnischer Übergewichte. Nürnberg hielt die Hanseaten geschickt vom Sechzehner fern und war gefährlich bei Kontern.
Eure Meinung: Geht das 1:1 zwischen Hamburg und Nürnberg in Ordnung?
Tor
Eigentor
Elfmeter
Elfmeter verschossen
Gelbe Karte
Vorlage
Elfmeter gehalten
Tor Elfmeterschießen
Fehlversuch Elfmeterschießen
Gelb-Rote Karte
Rote Karte
Einwechslung
Auswechslung
Verletzung
Goal.com Note
Man of the Match der Redaktion
Flop of the Match der Redaktion
Top & Flop Rang
Man of the Match der User
Flop of the Match der User
Match-Zentrale
Times In CEST
News zum Spiel
Top-Torjäger
| Spieler | Tore | Elfmeter | |
|---|---|---|---|
|
|
Klaas-Jan Huntelaar
Angriff Schalke |
29 | 6 |
|
|
Mario Gomez
Angriff Bayern |
26 | 4 |
|
|
Robert Lewandowski
Angriff Dortmund |
22 | 0 |
|
|
Lukas Podolski
Angriff 1. FC Köln |
18 | 3 |
|
|
Claudio Pizarro
Angriff Werder Bremen |
18 | 2 |

