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Abpfiff
August 27, 2010 8:30 nachm. CEST
Fritz-Walter-Stadion
Schiedsrichter: Meyer (Burgdorf)
August 27, 2010 8:30 nachm. CEST
Fritz-Walter-Stadion
Schiedsrichter: Meyer (Burgdorf)
Spielbericht Bundesliga: 1. FC Kaiserslautern - Bayern München
Bei Fritz-Walter-Wetter lief der 1. FC Kaiserslautern zur Höchstform auf: Gegen den FC Bayern München feierten die Roten Teufel einen nicht unverdienten 2:0-Erfolg. Lakic und Ilicevic trafen innerhalb weniger Sekunden und legten so den Grundstein zum Erfolg.
Von Ramon RAM
Kaiserslautern. Mit einer faustdicken Überraschung begann der zweite Spieltag der Deutschen Bundesliga. Aufsteiger Kaiserslautern feierte nach tollem Kampf einen 2:0-Erfolg über Bayern München. Entscheidend war ein Doppelschlag vor der Pause.
PERSONAL & TAKTIK
Marco Kurz veränderte seine Mannschaft im Vergleich zum 3:1-Auswärtserfolg beim 1. FC Köln auf drei Positionen. Ilicevic, Jessen und Nemec rückten in die Mannschaft, dafür müssten Moravek, Hoffer und Bugera raus. Außer beim Tschechen, der wegen eines Muskelfaserrisses passen musste, hatte es jeweils sportliche Gründe.
Nur eine Änderung im Vergleich zum Auftaktspiel verzeichnete Louis van Gaal. Der wiedergenesene Ivica Olic rückte auf die Robben-Position, während Müller stattdessen Kroos auf die Bank verdrängte und im offensiven Mittelfeld zum Zuge kam. Ansonsten blieb alles beim Alten: Schweinsteiger und van Bommel gaben die Doppelsechs, der Ex-Lauterer Klose stürmte.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Die Stimmung am Betzenberg war großartig und die heimischen Akteure gingen durchaus selbstbewusst zu Werke in den Anfangsminuten. Die Lauterer kauften den Bayern zunächst die Schneid ab, doch zählbares wollte nicht herausschauen. Insgesamt war das Niveau in den ersten 20 Minuten mäßig, auch weil die Bayern nur auf Kontrolle aus waren. Die erste schöne Aktion des Rekordmeisters sorgte dann aber gleich für Kopfschmerzen bei den Roten Teufeln: Müller und Schweinsteiger spielten Doppelpass, der Shootingstar tauchte alleine vor Sippel auf, vergab die Riesenchance aber leichtfertig – untypisch für den sonst so kaltschnäutzigen Müller (24.).
Wenig später dann die bis dato beste Chance für den FCK: Ilicevic passte von der Grundlinie auf Jessen, doch der Linksverteidiger verzog aus gut 12 Metern deutlich (30.). Zehn Minuten nahm das Spiel dann einen dramatischen Verlauf, ein Doppelschlag der Gastgeber sorgte für eine völlig neue Situation. In der 36. Minute konterte der Aufsteiger schnell, Nemec ließ einen Querpass von Kirch perfekt durch, Ilicevic sagte „Danke“ und zirkelte den Ball unhaltbar ins Netz (35.). Nur Sekunden später dann das 2:0. Die Bayern vertändeln nach dem Anstoß den Ball, ein langer Pass erreichte den Torschützen, der mustergültig in den Lauf von Lakic spielte. Badstuber hatte bei seiner versuchten Abwehr Pech, Lakic nutzte die Chance und schloß aus kurzer Distanz trocken ab. Mit diesem Spielstand, nicht wirklich dem Spielverlauf entsprechend, ging es dann in die Pause.
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
Man musste kein Prophet sein, um das Szenario der zweiten Halbzeit vorauszuahnen. Bayern würde angreifen, Lautern konnte. So war es dann auch. Der Zweitliga-Meister zeigte aber, warum die Abwehr die beste der Aufstiegssaison war. Rodnei und Amedick hielten das Abwehrzentrum dicht, während Dick und Neuerwerbung Jessen die Seiten beackerten. Der Deutsche Rekordmeister fand kaum Mittel gegen das Bollwerk. Chancen waren daher Mangelware, die beste vergab Toni Kroos in der 65. Minute. Der eingewechselte „Zehner“ übernahm einen hohen Ball volley, doch Sippel parierte glänzend und Rodnei beförderte den Ball zur Ecke.
Das war es dann aber auch schon – im Gegenzug hätte Lautern mit ein, zwei Kontern aber durchaus erhöhen können. Nach einer Jessen-Flanke verfehlte Rodnei nur knapp das Tor (75.), Joker Hoffer tanzte van Buyten zunächst aus, sein Schuß wurde dann aber abgeblockt (84.). In der 91. Minute dann ein kleiner Wermutstropfen für die Roten Teufel: Ivo Ilicevic, mit einem Tor und einem Assist maßgeblich am Sieg beteiligt, musste nach Gelb-Rot vom Feld. Es blieb schlußendlich aber beim nicht unverdienten 2:0, weil Bayern die Mittel fehlten und Kaiserslautern aufopferungsvoll kämpfte.
SCHLÜSSELSPIELER & -SZENEN
Der Doppelschlag in der 35. und 36. Minute war zweifelsohne die Schlüsselszene des Spiels. Kaiserslautern konnte sich anschließend noch mehr zurückziehen und durch den komfortablen 2:0-Vorsprung auf Konter lauern. Bayern konnte sich von dem Schock nie erholen. Bestnoten verdienten sich Abwehrhüne Rodnei, Tiffert und Dick.
SPIELER DES SPIELS: FLORIAN DICK
Der Rechtsverteidiger stand sinnbildlich für den Kampfgeist des FCK: Mit unermüdlichem Einsatz, einer gesunden Portion Härte und dem taktischen Gespür montierte er Franck Ribery vollständig ab und setzte auch in der Offensive Akzente.
SCHIEDSRICHTER: Florian Meyer (Burgdorf) – Note: 8
Florian Meyer hatte die Partie vollkommen im Griff und überzeugte durch eine konsequente Linie. Auch deshalb kam er mit sehr wenigen Gelben Karten aus. Eine mehr als überzeugende Leistung des Unparteiischen aus Burgdorf.
Anmerkung: Die Noten reichen wie bei der Spielnote von einem Punkt (grottenschlecht) bis zu zehn Punkten (Weltklasse).
SPIELNOTE: 6
In den ersten 20 Minuten wurden die Fans etwas auf die Folter gespannt, doch anschließend nahm die Partie durchaus Fahrt auf. Spätestens nach dem Doppelschlag verwandelte sich das Stadion in einen Hexenkessel. Im zweiten Abschnitt rannten die Bayern an, Kaiserslautern konterte sehenswert. Insgesamt ein kurzweiliger Abend im Fritz-Walter-Stadion.
FAZIT
Mit den FCK-Tugenden rang Kaiserslautern Bayern München nieder und feierte aufgrund der kämpferischen Leistung einen nicht unverdienten 2:0-Erfolg. Die Bayern enttäuschten und fanden zu keiner Zeit ins Spiel.
Eure Meinung: Wie habt ihr das Spiel gesehen?
PERSONAL & TAKTIK
Marco Kurz veränderte seine Mannschaft im Vergleich zum 3:1-Auswärtserfolg beim 1. FC Köln auf drei Positionen. Ilicevic, Jessen und Nemec rückten in die Mannschaft, dafür müssten Moravek, Hoffer und Bugera raus. Außer beim Tschechen, der wegen eines Muskelfaserrisses passen musste, hatte es jeweils sportliche Gründe.
Nur eine Änderung im Vergleich zum Auftaktspiel verzeichnete Louis van Gaal. Der wiedergenesene Ivica Olic rückte auf die Robben-Position, während Müller stattdessen Kroos auf die Bank verdrängte und im offensiven Mittelfeld zum Zuge kam. Ansonsten blieb alles beim Alten: Schweinsteiger und van Bommel gaben die Doppelsechs, der Ex-Lauterer Klose stürmte.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Die Stimmung am Betzenberg war großartig und die heimischen Akteure gingen durchaus selbstbewusst zu Werke in den Anfangsminuten. Die Lauterer kauften den Bayern zunächst die Schneid ab, doch zählbares wollte nicht herausschauen. Insgesamt war das Niveau in den ersten 20 Minuten mäßig, auch weil die Bayern nur auf Kontrolle aus waren. Die erste schöne Aktion des Rekordmeisters sorgte dann aber gleich für Kopfschmerzen bei den Roten Teufeln: Müller und Schweinsteiger spielten Doppelpass, der Shootingstar tauchte alleine vor Sippel auf, vergab die Riesenchance aber leichtfertig – untypisch für den sonst so kaltschnäutzigen Müller (24.).
Wenig später dann die bis dato beste Chance für den FCK: Ilicevic passte von der Grundlinie auf Jessen, doch der Linksverteidiger verzog aus gut 12 Metern deutlich (30.). Zehn Minuten nahm das Spiel dann einen dramatischen Verlauf, ein Doppelschlag der Gastgeber sorgte für eine völlig neue Situation. In der 36. Minute konterte der Aufsteiger schnell, Nemec ließ einen Querpass von Kirch perfekt durch, Ilicevic sagte „Danke“ und zirkelte den Ball unhaltbar ins Netz (35.). Nur Sekunden später dann das 2:0. Die Bayern vertändeln nach dem Anstoß den Ball, ein langer Pass erreichte den Torschützen, der mustergültig in den Lauf von Lakic spielte. Badstuber hatte bei seiner versuchten Abwehr Pech, Lakic nutzte die Chance und schloß aus kurzer Distanz trocken ab. Mit diesem Spielstand, nicht wirklich dem Spielverlauf entsprechend, ging es dann in die Pause.
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
Man musste kein Prophet sein, um das Szenario der zweiten Halbzeit vorauszuahnen. Bayern würde angreifen, Lautern konnte. So war es dann auch. Der Zweitliga-Meister zeigte aber, warum die Abwehr die beste der Aufstiegssaison war. Rodnei und Amedick hielten das Abwehrzentrum dicht, während Dick und Neuerwerbung Jessen die Seiten beackerten. Der Deutsche Rekordmeister fand kaum Mittel gegen das Bollwerk. Chancen waren daher Mangelware, die beste vergab Toni Kroos in der 65. Minute. Der eingewechselte „Zehner“ übernahm einen hohen Ball volley, doch Sippel parierte glänzend und Rodnei beförderte den Ball zur Ecke.
Das war es dann aber auch schon – im Gegenzug hätte Lautern mit ein, zwei Kontern aber durchaus erhöhen können. Nach einer Jessen-Flanke verfehlte Rodnei nur knapp das Tor (75.), Joker Hoffer tanzte van Buyten zunächst aus, sein Schuß wurde dann aber abgeblockt (84.). In der 91. Minute dann ein kleiner Wermutstropfen für die Roten Teufel: Ivo Ilicevic, mit einem Tor und einem Assist maßgeblich am Sieg beteiligt, musste nach Gelb-Rot vom Feld. Es blieb schlußendlich aber beim nicht unverdienten 2:0, weil Bayern die Mittel fehlten und Kaiserslautern aufopferungsvoll kämpfte.

SCHLÜSSELSPIELER & -SZENEN
Der Doppelschlag in der 35. und 36. Minute war zweifelsohne die Schlüsselszene des Spiels. Kaiserslautern konnte sich anschließend noch mehr zurückziehen und durch den komfortablen 2:0-Vorsprung auf Konter lauern. Bayern konnte sich von dem Schock nie erholen. Bestnoten verdienten sich Abwehrhüne Rodnei, Tiffert und Dick.
SPIELER DES SPIELS: FLORIAN DICK
Der Rechtsverteidiger stand sinnbildlich für den Kampfgeist des FCK: Mit unermüdlichem Einsatz, einer gesunden Portion Härte und dem taktischen Gespür montierte er Franck Ribery vollständig ab und setzte auch in der Offensive Akzente.
SCHIEDSRICHTER: Florian Meyer (Burgdorf) – Note: 8
Florian Meyer hatte die Partie vollkommen im Griff und überzeugte durch eine konsequente Linie. Auch deshalb kam er mit sehr wenigen Gelben Karten aus. Eine mehr als überzeugende Leistung des Unparteiischen aus Burgdorf.
Anmerkung: Die Noten reichen wie bei der Spielnote von einem Punkt (grottenschlecht) bis zu zehn Punkten (Weltklasse).
SPIELNOTE: 6
In den ersten 20 Minuten wurden die Fans etwas auf die Folter gespannt, doch anschließend nahm die Partie durchaus Fahrt auf. Spätestens nach dem Doppelschlag verwandelte sich das Stadion in einen Hexenkessel. Im zweiten Abschnitt rannten die Bayern an, Kaiserslautern konterte sehenswert. Insgesamt ein kurzweiliger Abend im Fritz-Walter-Stadion.
FAZIT
Mit den FCK-Tugenden rang Kaiserslautern Bayern München nieder und feierte aufgrund der kämpferischen Leistung einen nicht unverdienten 2:0-Erfolg. Die Bayern enttäuschten und fanden zu keiner Zeit ins Spiel.
Eure Meinung: Wie habt ihr das Spiel gesehen?
Tor
Eigentor
Elfmeter
Elfmeter verschossen
Gelbe Karte
Vorlage
Elfmeter gehalten
Tor Elfmeterschießen
Fehlversuch Elfmeterschießen
Gelb-Rote Karte
Rote Karte
Einwechslung
Auswechslung
Verletzung
Goal.com Note
Man of the Match der Redaktion
Flop of the Match der Redaktion
Top & Flop Rang
Man of the Match der User
Flop of the Match der User
Match-Zentrale
Times In CEST
News zum Spiel
Top-Torjäger
| Spieler | Tore | Elfmeter | |
|---|---|---|---|
|
|
Klaas-Jan Huntelaar
Angriff Schalke |
29 | 6 |
|
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Mario Gomez
Angriff Bayern |
26 | 4 |
|
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Robert Lewandowski
Angriff Dortmund |
22 | 0 |
|
|
Lukas Podolski
Angriff 1. FC Köln |
18 | 3 |
|
|
Claudio Pizarro
Angriff Werder Bremen |
18 | 2 |