|
|
Abpfiff
August 21, 2010 3:30 nachm. CEST
Rhein-Energie-Stadion, Köln
Schiedsrichter: Dr. Felix Brych (München)
Zuschauer: 49200
August 21, 2010 3:30 nachm. CEST
Rhein-Energie-Stadion, Köln
Schiedsrichter: Dr. Felix Brych (München)
Zuschauer: 49200
Srdjan Lakic
1. FC Kaiserslautern
1. FC Kaiserslautern
Srdjan Lakic
1. FC Kaiserslautern
1. FC Kaiserslautern
Tobias Sippel
1. FC Kaiserslautern
1. FC Kaiserslautern
Petit
1. FC Köln
1. FC Köln
Spielbericht Bundesliga: 1. FC Köln – 1. FC Kaiserslautern
Warum die „roten Teufel“ der Angstgegner der „Geißböcke“ sind wurde am Samstag im RheinEnergieStadion wieder einmal deutlich. Obwohl der FC eine frühe rote Karte wegsteckte und das Spiel dominierte, schlug Lautern am Ende doch noch dreimal zu und startete mit einem Sieg ins neue Bundesliga-Jahr.
(frd) Köln. Der 1. FC Köln bleibt auch im 23. Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern ohne Sieg. Dabei sah es trotz dem schnellsten Bundesliga-Platzverweis gegen Youssef Mohamad lange nicht danach aus.
PERSONAL & TAKTIK
Bis auf Pedro Geromel konnte Zvonimir Soldo die A-Elf aufbieten, die sich in der Vorbereitung abgezeichnet hat. Taner Yalcin als „Zehner“ im 4-3-1-2 sollte die Spitzen Milivoje Novakovic und Lukas Podolski füttern, Eigengewächs Stephan Salger eroberte die Linksverteidigerposition. Bei Keeper Faryd Mondragon reichte es nach Problemen Mitte der Woche doch noch zu einem Einsatz.
Im Vergleich zum Pokalfight in Osnabrück wechselte FCK-Coach Marco Kurz auf zwei Positionen: Hoffer durfte statt Amri stürmen, Jan Moravek ersetzte Micanski im Mittelfeld.
SPIELVERLAUF: 1. HÄLFTE
Genau 92 Sekunden hieß es Elf gegen Elf im RheinEnergieStadion, ehe Youssef Mohamad mit Rot vom Platz geschickt wurde, nachdem der Kapitän Hoffer leicht hielt und in die Hacken stolperte. Felix Brych sah darin eine Notbremse, sicher regelkonform, aber sehr hart. Minuten später hatten die „Geißböcke“ dafür Fortuna auf ihrer Seite, als Lauterns Keeper Sippel eine Flanke von Petit zwar aus der Luft pflückte, aber genau in Novakovics Füße abtropfen ließ. Der Slowene lauerte goldrichtig und musste nur noch einschieben (8.).
Auch in Unterzahl machte der FC das Spiel, kam meist über Petits Standards gefährlich nah an das Gehäuse der Gäste. Der Aufsteiger zeigte bis auf Schussversuche von Kirch (29.) und Lakic (30., 33.) außerhalb des Strafraum keine Initiative. Stattdessen drehten die Hausherren vor der Pause noch einmal auf und hätten beinahe durch Freistößte von Petit (38.) und Podolski (40.) noch erhöht.
SPIELVERLAUF: 2. HÄLFTE
Kurz reagierte und brachte Ilicevic und Jessen in die Partie, für die große Belebung der FCK-Offensive sorgte dies nicht, doch auch die „Geißböcke“ taten weniger nach vorn, ließen hinten aber nichts zu. Ihre Teams wach rüttelten Amedick und Jajalo mit je einem satten Distanzschuss in der 66. Minute. Dann drückten die „roten Teufel“ endlich auf den Ausgleich, der dann auch durch einen schönen Lakic-Schuss aus der Drehung fiel (70.).
Auf einmal witterte Kaiserslautern drei Punkte. Amedick wuchte den Ball per Kopf noch einmal in Richtung Gehäuse (78.), doch der Mann für die entscheidenden Situation hieß Lakic. Nach super Vorarbeit von Ilicevic netzte der Angreifer das 2:1 ein (84.). Dann brach der FC ein und Ilicevic durfte sich selbst auch noch in die Torschützenliste eintragen nach einem tollen Solo (88.). Freis hätte es nach toller Vorarbeit von Ehret noch einmal spannend machen können (89.), doch das Glück war heute unterm Strich einfach nicht auf Kölner Seite.
Nicht nur der Platzverweis gegen Mohamad sorgte für Gesprächsstoff, auch das 1:0 durch Novakovic war lange Thema. Lag eine Abseitsposition vor oder entstand eine neue Spielsituation mit Sippels Fehlgriff? Brych hielt das Tor für regulär.
SPIELER DES SPIELS: Srdjan Lakic
Seine Klasse vor dem Tor machte heute den Unterschied, kompensierte lange Ideenlosigkeit des FCK und leitete letztendlich den Sieg ein.
SCHIEDSRICHTER: Dr. Felix Brych – Note: 6
Miss mit zweierlei Maß. Während er beim schnellsten Bundesliga-Platzverweis der Geschichte gegen Mohamad überhart entschied, wurden die vielen harten Übergriffe der Lauterner oft nur mit Ermahnungen geahndet. Nach dem Seitenwechsel eroberte Brych die Kontrolle über das Geschehen zurück.
Anmerkung: Die Noten reichen wie bei der Spielnote von einem Punkt (grottenschlecht) bis zehn Punkte (weltklasse).
SPIELNOTE: 7
Langweilig wurde es am Rhein keineswegs. Erst Mohamads historischer Platzverweis, dann ein FC, der in Unterzahl das Spiel bestimmte. Nach einer Stunde hätte man es kaum für möglich gehalten, aber Lautern drehte das Spiel und gewann am Ende sogar mit 3:1.
FAZIT
Am Ende wurde Mohamads Platzverweis dem FC doch noch zum Verhängnis. Die „Geißböcke“ ließen sich zunächst von diesem Schlag unterkriegen und zeigten eindrucksvoll, wie sie diese Saison auftreten wollen. Wie am Ende Kaiserslautern dreimal einnetzen kann, bleibt ein Rätsel, oder spricht viel mehr für den Mythos FCK.
Eure Meinung: Was sagt ihr zum Knaller zwischen Köln und Kaiserslautern?
PERSONAL & TAKTIK
Bis auf Pedro Geromel konnte Zvonimir Soldo die A-Elf aufbieten, die sich in der Vorbereitung abgezeichnet hat. Taner Yalcin als „Zehner“ im 4-3-1-2 sollte die Spitzen Milivoje Novakovic und Lukas Podolski füttern, Eigengewächs Stephan Salger eroberte die Linksverteidigerposition. Bei Keeper Faryd Mondragon reichte es nach Problemen Mitte der Woche doch noch zu einem Einsatz.
Im Vergleich zum Pokalfight in Osnabrück wechselte FCK-Coach Marco Kurz auf zwei Positionen: Hoffer durfte statt Amri stürmen, Jan Moravek ersetzte Micanski im Mittelfeld.
SPIELVERLAUF: 1. HÄLFTE
Genau 92 Sekunden hieß es Elf gegen Elf im RheinEnergieStadion, ehe Youssef Mohamad mit Rot vom Platz geschickt wurde, nachdem der Kapitän Hoffer leicht hielt und in die Hacken stolperte. Felix Brych sah darin eine Notbremse, sicher regelkonform, aber sehr hart. Minuten später hatten die „Geißböcke“ dafür Fortuna auf ihrer Seite, als Lauterns Keeper Sippel eine Flanke von Petit zwar aus der Luft pflückte, aber genau in Novakovics Füße abtropfen ließ. Der Slowene lauerte goldrichtig und musste nur noch einschieben (8.).
Auch in Unterzahl machte der FC das Spiel, kam meist über Petits Standards gefährlich nah an das Gehäuse der Gäste. Der Aufsteiger zeigte bis auf Schussversuche von Kirch (29.) und Lakic (30., 33.) außerhalb des Strafraum keine Initiative. Stattdessen drehten die Hausherren vor der Pause noch einmal auf und hätten beinahe durch Freistößte von Petit (38.) und Podolski (40.) noch erhöht.
SPIELVERLAUF: 2. HÄLFTE
Kurz reagierte und brachte Ilicevic und Jessen in die Partie, für die große Belebung der FCK-Offensive sorgte dies nicht, doch auch die „Geißböcke“ taten weniger nach vorn, ließen hinten aber nichts zu. Ihre Teams wach rüttelten Amedick und Jajalo mit je einem satten Distanzschuss in der 66. Minute. Dann drückten die „roten Teufel“ endlich auf den Ausgleich, der dann auch durch einen schönen Lakic-Schuss aus der Drehung fiel (70.).
Auf einmal witterte Kaiserslautern drei Punkte. Amedick wuchte den Ball per Kopf noch einmal in Richtung Gehäuse (78.), doch der Mann für die entscheidenden Situation hieß Lakic. Nach super Vorarbeit von Ilicevic netzte der Angreifer das 2:1 ein (84.). Dann brach der FC ein und Ilicevic durfte sich selbst auch noch in die Torschützenliste eintragen nach einem tollen Solo (88.). Freis hätte es nach toller Vorarbeit von Ehret noch einmal spannend machen können (89.), doch das Glück war heute unterm Strich einfach nicht auf Kölner Seite.

Nicht nur der Platzverweis gegen Mohamad sorgte für Gesprächsstoff, auch das 1:0 durch Novakovic war lange Thema. Lag eine Abseitsposition vor oder entstand eine neue Spielsituation mit Sippels Fehlgriff? Brych hielt das Tor für regulär.
SPIELER DES SPIELS: Srdjan Lakic
Seine Klasse vor dem Tor machte heute den Unterschied, kompensierte lange Ideenlosigkeit des FCK und leitete letztendlich den Sieg ein.
SCHIEDSRICHTER: Dr. Felix Brych – Note: 6
Miss mit zweierlei Maß. Während er beim schnellsten Bundesliga-Platzverweis der Geschichte gegen Mohamad überhart entschied, wurden die vielen harten Übergriffe der Lauterner oft nur mit Ermahnungen geahndet. Nach dem Seitenwechsel eroberte Brych die Kontrolle über das Geschehen zurück.
Anmerkung: Die Noten reichen wie bei der Spielnote von einem Punkt (grottenschlecht) bis zehn Punkte (weltklasse).
SPIELNOTE: 7
Langweilig wurde es am Rhein keineswegs. Erst Mohamads historischer Platzverweis, dann ein FC, der in Unterzahl das Spiel bestimmte. Nach einer Stunde hätte man es kaum für möglich gehalten, aber Lautern drehte das Spiel und gewann am Ende sogar mit 3:1.
FAZIT
Am Ende wurde Mohamads Platzverweis dem FC doch noch zum Verhängnis. Die „Geißböcke“ ließen sich zunächst von diesem Schlag unterkriegen und zeigten eindrucksvoll, wie sie diese Saison auftreten wollen. Wie am Ende Kaiserslautern dreimal einnetzen kann, bleibt ein Rätsel, oder spricht viel mehr für den Mythos FCK.
Eure Meinung: Was sagt ihr zum Knaller zwischen Köln und Kaiserslautern?
Tor
Eigentor
Elfmeter
Elfmeter verschossen
Gelbe Karte
Vorlage
Elfmeter gehalten
Tor Elfmeterschießen
Fehlversuch Elfmeterschießen
Gelb-Rote Karte
Rote Karte
Einwechslung
Auswechslung
Verletzung
Goal.com Note
Man of the Match der Redaktion
Flop of the Match der Redaktion
Top & Flop Rang
Man of the Match der User
Flop of the Match der User
Match-Zentrale
Times In CEST
News zum Spiel
Top-Torjäger
| Spieler | Tore | Elfmeter | |
|---|---|---|---|
|
|
Klaas-Jan Huntelaar
Angriff Schalke |
29 | 6 |
|
|
Mario Gomez
Angriff Bayern |
26 | 4 |
|
|
Robert Lewandowski
Angriff Dortmund |
22 | 0 |
|
|
Lukas Podolski
Angriff 1. FC Köln |
18 | 3 |
|
|
Claudio Pizarro
Angriff Werder Bremen |
18 | 2 |
