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Abpfiff
Juni 28, 2010 4:00 nachm. CEST
Moses Mabhida Stadium, Durban
Schiedsrichter: Alberto Undiano (Spain)
Juni 28, 2010 4:00 nachm. CEST
Moses Mabhida Stadium, Durban
Schiedsrichter: Alberto Undiano (Spain)
Arjen Robben
Niederlande
Niederlande
Arjen Robben
Niederlande
Niederlande
Robert Vittek
Slowakei
Slowakei
Martin Skrtel
Slowakei
Slowakei
Spielbericht WM 2010 Achtelfinale: Niederlande - Slowakei
Die Niederlande steht nach einem völlig verdienten 2:1-Erfolg über die Slowakei im Viertelfinale der Weltmeisterschaft. Die beiden „Elftal“-Treffer gegen überforderte Slowaken markierten ein überragender Arjen Robben und Wesley Sneijder. Nun wartet der Sieger aus Brasilien gegen Chile.
Von Johannes RUPPRECHTER
Durban. Die Niederlande besiegte die Slowakei im WM-Achtelfinale verdientermaßen mit 2:1. Für die beiden Erfolgserlebnisse der „Oranjes“ sorgten Bayern-Star Arjen Robben und Inters Wesley Sneijder bzw. Robert Vittek via Elfmeter.
PERSONAL & TAKTIK
Auf Seiten der Niederlanden nahm Bondscoach van Marwijk gegenüber dem 2:1-Sieg im abschließenden Gruppenspiel gegen Kamerun eine Änderung in seiner Startformation vor. Für den angeschlagenen van der Vaart rückte Robben in die „Elftal“. Der Bayern-Star bildete zusammen mit Kuijt und Sneijder die offensive Dreierreihe im Mittelfeld hinter Solospitze van Persie.
Auch bei den Slowaken gab es im Gegensatz zum famosen 3:2-Erfolg über Italien zu einer Veränderung in der Anfangself. Trainresohn Weiss rutschte für Gelb-gesperrten Strba ins Mittelfeld. Die formelle Ausrichtung der Osteuropäer war recht offensiv. Vor Weiss, Hamsik und Stoch bildeten der Ex-Nürnberger Vittek und der künftige Schalker Jendrisek den Angriff.
SPIELVERLAUF: 1. HÄLFTE
Im Moses-Mabhida-Stadion zu Durban erarbeiteten sich die Slowaken vor 60.000 Zuschauern die erste Torchance. Weiss setzte sich am linken Flügel schön in Szene, ehe er zu Jendrisek passte, doch der künftige Schalker hämmerte das Spielgerät aus 19 Metern knapp über den Querbalken. Nach dem engagierten Start der Osteuropäer übernahmen mit fortnehmender Spieldauer immer mehr die „Oranjes“ das Kommando. Die ersten Gelegenheiten der „Elftal“ ließen nicht lange auf sich warten, Sneijder (5.) verfehlte das Slowaken-Gehäuse mit einem Fernschuss, 120 Sekunden darauf parierte Mucha einen Kopfball von van Persie. In Minute 18 war es dann aber bereits soweit. Die Niederlande gingen durch ein typisches Robben-Tor in Führung. Mit einem langen und öffnenden Pass von Sneijder auf dem rechten Flügel auf die Reise geschickt, zog der Mann vom FC Bayern in einem seiner berüchtigten Tempo-Dribblings Zabavnik und Durica vorbei, ehe er Mucha mit einem flachen, platzierten Linksschuss ins kurze aus etwa 20 Metern keine Abwehrchance ließ. In der Folge ließ das van Marwijk-Team den Ball gekonnt in den eigenen Reihen zirkulieren und kontrollierte das Geschehen nach Belieben. Die Slowaken kamen gegen top-organisierte und ballsichere Niederländer oft einen Schritt zu spät und wirkten bei weitem nicht so leidenschaftlich und willensstark wie noch gegen die Italiener. Bis zum Pausenpfiff erspielten sich aber auch Sneijder & Co. keine zwingende Gelegenheit, womit es mit einem leistungsgerechten 1:0 für die „Oranjes“ in die Kabinen ging.
SPIELVERLAUF: 2. HÄLFTE
Aus diesen kamen beide Teams in unverändertem Personal. Unverändert auch die Gefährlichkeit des Arjen Robben. Zunächst zieht er nach einem unkontrollierten Befreiungsschlag von Skrtel mit einem schnellen Antritt Richtung Zentrum, anschließend lenkte der starke Mucha das Leder reaktionsschnell um den rechten Pfosten. Nur Sekunden später bediente der wiedergenesene Robben den mitaufgerückten Mathijsen am Fünfer, doch der Hamburger traf nur das Gesicht Muchas. In weiterer Folge präsentierte sich dasselbe Bild wie vor der Pause. Bis zu zwei Top-Chancen des Underdogs aus heiterem Himmel mitten des zweiten Durchgangs, als sich Stekelenburg mit zwei Top-Paraden gegen Stoch und Vittek auszuzeichnen wusste. Doch damit war das Pulver des Weiss-Teams auch schon verschossen. „Oranje“ bestimmte wieder das Geschehen, konnte den Deckel aber weiterhin nicht auf die Partie setzen. Somit blieb es weiter spannend. Bis, ja bis Kuijt sieben Minute vor Ende nach einem Konter und einem fatalen Ausflug von Keeper Mucha Sneijder ideal bediente. Der Inter-Star brauchte das Leder nur mehr über die Linie zum 2:0 zu schieben. In der letzten Minute der Nachspielzeit schindete der eingewechselte Sapara gegen Stekelenburg einen Elfmeter, den Vittek mit seinem vierten Turniertor souverän verwertete. Anschließend wurde die Partie aber nicht mehr angepfiffen, womit die Niederlande verdient im Viertelfinale steht.
SCHLÜSSELSPIELER
Mathijsen, van Bommel und Sneijder bildeten eine starke Achse beim Sieger der Vorrundengruppe E. Dieses Trio präsentierte sich äußerst souverän und erlaubte sich kaum einen Fehlpass. Gefährlichster Akteur des Favoriten war jedoch Bayerns Robben.
In einem enttäuschenden slowakischen Team wusste nur der starke Schlussmann Mucha zu überzeugen. Von den Feldspielern waren Kucka und Weiss noch die Aktivsten. Zumindest zeitweise vermochte es das Duo etwas Gefahr zu erzeugen.
SCHLÜSSELSZENE
Die Slowakei begann engagiert. Doch nach Robbens 1:0 in Minute 18 war es mit dem Elan der Osteuropäer vorbei, fortan diktierte die „Elftal“ das Geschehen in Durban.
Turkish Airlines präsentiert den TOPSPIELER DES SPIELS: Arjen Robben
Sensationell dieser Arjen Robben! Als wäre er nie verletzt gewesen, agierte der Münchner gegen die gegen ihn völlig überforderten Defensiv-Akteure der Slowaken. Neben seinem Treffer verzeichnete der 26-Jährige zahlreiche weitere Top-Aktionen.
SCHIEDSRICHTER: Undiano Mallenco (Spanien) - Note: 5
Der 36-Jähirge hatte das Geschehen über weite Strecken sehr gut im Griff und entschied in den wenigen brenzligen Situationen stets korrekt. Bis auf eine Ausnahme: Der Elfmeter zum Schluss wäre nicht zu geben gewesen.
STATISTIK
In seinem ersten Spiel dieser Weltmeisterschaft von Beginn weg blieb Robben mit seinem Treffer zum 1:0 prompt erfolgreich. Dadurch dürfte der Bayern-Akteur seinen starken fünften Rang im Castrol Rankings einzementiert haben.

SPIELNOTE: 5
Im ersten Abschnitt kontrollierten die Niederländer das Duell nach Belieben. Nach dem recht frühen Robben-Treffer schaltete die van Marwijk-Truppe einen Gang zurück und ließ Ball und Gegner geschickt laufen. Nach Wiederbeginn vermochten sich die Slowaken gegen den völlig abgeklärten zweimaligen WM-Finalisten in keinster Weise zu steigern.
FAZIT
Die Niederlande bezwang die Slowakei völlig verdient durch Treffer von Robben und Sneijder mit 2:1. Die Osteuropäer konnten die überlegenen Niederländer zu keiner Phase so richtig fordern. Nach dem vierten Sieg im vierten Spiel steht die „Elftal“ nun unter den letzten acht, wo Brasilien oder Chile wartet.
Eure Meinung: Ein verdientes Ergebnis?
PERSONAL & TAKTIK
Auf Seiten der Niederlanden nahm Bondscoach van Marwijk gegenüber dem 2:1-Sieg im abschließenden Gruppenspiel gegen Kamerun eine Änderung in seiner Startformation vor. Für den angeschlagenen van der Vaart rückte Robben in die „Elftal“. Der Bayern-Star bildete zusammen mit Kuijt und Sneijder die offensive Dreierreihe im Mittelfeld hinter Solospitze van Persie.
Auch bei den Slowaken gab es im Gegensatz zum famosen 3:2-Erfolg über Italien zu einer Veränderung in der Anfangself. Trainresohn Weiss rutschte für Gelb-gesperrten Strba ins Mittelfeld. Die formelle Ausrichtung der Osteuropäer war recht offensiv. Vor Weiss, Hamsik und Stoch bildeten der Ex-Nürnberger Vittek und der künftige Schalker Jendrisek den Angriff.SPIELVERLAUF: 1. HÄLFTE
Im Moses-Mabhida-Stadion zu Durban erarbeiteten sich die Slowaken vor 60.000 Zuschauern die erste Torchance. Weiss setzte sich am linken Flügel schön in Szene, ehe er zu Jendrisek passte, doch der künftige Schalker hämmerte das Spielgerät aus 19 Metern knapp über den Querbalken. Nach dem engagierten Start der Osteuropäer übernahmen mit fortnehmender Spieldauer immer mehr die „Oranjes“ das Kommando. Die ersten Gelegenheiten der „Elftal“ ließen nicht lange auf sich warten, Sneijder (5.) verfehlte das Slowaken-Gehäuse mit einem Fernschuss, 120 Sekunden darauf parierte Mucha einen Kopfball von van Persie. In Minute 18 war es dann aber bereits soweit. Die Niederlande gingen durch ein typisches Robben-Tor in Führung. Mit einem langen und öffnenden Pass von Sneijder auf dem rechten Flügel auf die Reise geschickt, zog der Mann vom FC Bayern in einem seiner berüchtigten Tempo-Dribblings Zabavnik und Durica vorbei, ehe er Mucha mit einem flachen, platzierten Linksschuss ins kurze aus etwa 20 Metern keine Abwehrchance ließ. In der Folge ließ das van Marwijk-Team den Ball gekonnt in den eigenen Reihen zirkulieren und kontrollierte das Geschehen nach Belieben. Die Slowaken kamen gegen top-organisierte und ballsichere Niederländer oft einen Schritt zu spät und wirkten bei weitem nicht so leidenschaftlich und willensstark wie noch gegen die Italiener. Bis zum Pausenpfiff erspielten sich aber auch Sneijder & Co. keine zwingende Gelegenheit, womit es mit einem leistungsgerechten 1:0 für die „Oranjes“ in die Kabinen ging.

SPIELVERLAUF: 2. HÄLFTE
Aus diesen kamen beide Teams in unverändertem Personal. Unverändert auch die Gefährlichkeit des Arjen Robben. Zunächst zieht er nach einem unkontrollierten Befreiungsschlag von Skrtel mit einem schnellen Antritt Richtung Zentrum, anschließend lenkte der starke Mucha das Leder reaktionsschnell um den rechten Pfosten. Nur Sekunden später bediente der wiedergenesene Robben den mitaufgerückten Mathijsen am Fünfer, doch der Hamburger traf nur das Gesicht Muchas. In weiterer Folge präsentierte sich dasselbe Bild wie vor der Pause. Bis zu zwei Top-Chancen des Underdogs aus heiterem Himmel mitten des zweiten Durchgangs, als sich Stekelenburg mit zwei Top-Paraden gegen Stoch und Vittek auszuzeichnen wusste. Doch damit war das Pulver des Weiss-Teams auch schon verschossen. „Oranje“ bestimmte wieder das Geschehen, konnte den Deckel aber weiterhin nicht auf die Partie setzen. Somit blieb es weiter spannend. Bis, ja bis Kuijt sieben Minute vor Ende nach einem Konter und einem fatalen Ausflug von Keeper Mucha Sneijder ideal bediente. Der Inter-Star brauchte das Leder nur mehr über die Linie zum 2:0 zu schieben. In der letzten Minute der Nachspielzeit schindete der eingewechselte Sapara gegen Stekelenburg einen Elfmeter, den Vittek mit seinem vierten Turniertor souverän verwertete. Anschließend wurde die Partie aber nicht mehr angepfiffen, womit die Niederlande verdient im Viertelfinale steht.
SCHLÜSSELSPIELER
Mathijsen, van Bommel und Sneijder bildeten eine starke Achse beim Sieger der Vorrundengruppe E. Dieses Trio präsentierte sich äußerst souverän und erlaubte sich kaum einen Fehlpass. Gefährlichster Akteur des Favoriten war jedoch Bayerns Robben.
In einem enttäuschenden slowakischen Team wusste nur der starke Schlussmann Mucha zu überzeugen. Von den Feldspielern waren Kucka und Weiss noch die Aktivsten. Zumindest zeitweise vermochte es das Duo etwas Gefahr zu erzeugen.
SCHLÜSSELSZENE
Die Slowakei begann engagiert. Doch nach Robbens 1:0 in Minute 18 war es mit dem Elan der Osteuropäer vorbei, fortan diktierte die „Elftal“ das Geschehen in Durban.
Turkish Airlines präsentiert den TOPSPIELER DES SPIELS: Arjen RobbenSensationell dieser Arjen Robben! Als wäre er nie verletzt gewesen, agierte der Münchner gegen die gegen ihn völlig überforderten Defensiv-Akteure der Slowaken. Neben seinem Treffer verzeichnete der 26-Jährige zahlreiche weitere Top-Aktionen.
SCHIEDSRICHTER: Undiano Mallenco (Spanien) - Note: 5
Der 36-Jähirge hatte das Geschehen über weite Strecken sehr gut im Griff und entschied in den wenigen brenzligen Situationen stets korrekt. Bis auf eine Ausnahme: Der Elfmeter zum Schluss wäre nicht zu geben gewesen.
STATISTIK
In seinem ersten Spiel dieser Weltmeisterschaft von Beginn weg blieb Robben mit seinem Treffer zum 1:0 prompt erfolgreich. Dadurch dürfte der Bayern-Akteur seinen starken fünften Rang im Castrol Rankings einzementiert haben.

SPIELNOTE: 5
Im ersten Abschnitt kontrollierten die Niederländer das Duell nach Belieben. Nach dem recht frühen Robben-Treffer schaltete die van Marwijk-Truppe einen Gang zurück und ließ Ball und Gegner geschickt laufen. Nach Wiederbeginn vermochten sich die Slowaken gegen den völlig abgeklärten zweimaligen WM-Finalisten in keinster Weise zu steigern.
FAZIT
Die Niederlande bezwang die Slowakei völlig verdient durch Treffer von Robben und Sneijder mit 2:1. Die Osteuropäer konnten die überlegenen Niederländer zu keiner Phase so richtig fordern. Nach dem vierten Sieg im vierten Spiel steht die „Elftal“ nun unter den letzten acht, wo Brasilien oder Chile wartet.
Eure Meinung: Ein verdientes Ergebnis?
Ersatzbank & Wechsel
1
1
28
21
13
11
20
8
10
17
25
20
Ersatzbank & Wechsel
1
12
-
5
22
-
9
23
14
-
-
Tor
Eigentor
Elfmeter
Elfmeter verschossen
Gelbe Karte
Vorlage
Elfmeter gehalten
Tor Elfmeterschießen
Fehlversuch Elfmeterschießen
Gelb-Rote Karte
Rote Karte
Einwechslung
Auswechslung
Verletzung
Goal.com Note
Man of the Match der Redaktion
Flop of the Match der Redaktion
Top & Flop Rang
Man of the Match der User
Flop of the Match der User
News zum Spiel
Top-Torjäger
| Spieler | Tore | Elfmeter | |
|---|---|---|---|
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Diego Forlan Corazo
Angriff Uruguay |
5 | 1 |
|
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David Villa
Angriff Spanien |
5 | 0 |
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Wesley Sneijder
Mittelfeld Niederlande |
5 | 0 |
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Thomas Müller
Angriff Deutschland |
5 | 0 |
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Robert Vittek
Angriff Slowakei |
4 | 1 |
