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Abpfiff
Juni 12, 2010 8:30 nachm. CEST
Royal Bafokeng Stadium, Rustenburg
Schiedsrichter: Carlos Simon (Brazil)
Juni 12, 2010 8:30 nachm. CEST
Royal Bafokeng Stadium, Rustenburg
Schiedsrichter: Carlos Simon (Brazil)
Oguchi Onyewu
USA
USA
Tim Howard
USA
USA
Robert Green
England
England
Robert Green
England
England
Spielbericht WM 2010 Gruppe C: England - USA
England hatte sich viel vorgenommen im Auftaktspiel gegen die USA. Herausgekommen ist ein 1:1, mit dem die US-Boys besser leben können als die Engländer.
Von Erik BRÜHLMANN
Rustenburg. Das Royal Bafokeng Stadium in Rustenburg wurde Zeuge des „Rückspiels‟ der WM 1950 zwischen England und den USA. 38 000 Zuschauer sahen ein 1:1, mit dem die US-Boys besser leben können als die Engländer. Besonders weil der englische Keeper Robert Green ein neues Problem aufwarf.
PERSONAL & TAKTIK
Was tagsüber schon heiß diskutiert wurde, machte Fabio Capello wahr: In seinem 4-4-2 stand Robert Green statt David James zwischen den Pfosten. Sturmpartner von Wayne Rooney war Emile Heskey, der in den Testspielen kaum eine Viertelstunde zum Einsatz gekommen war. James Milner besetzte die linke Seite im Mittelfeld, Ledley King und John Terry bildeten die Innenverteidigung. Bei den Soccer-Boys fielen vor allem zwei Namen auf: Steven Cherundolo gab den Partner von Oguchi Onyewu in der Innenverteidigung, Robbie Findley spielte die zweite Sturmspitze, weshalb Clint Dempsey ins rechte Mittelfeld zurückgezogen wurde.
SPIELVERLAUF: 1. HÄLFTE
Das Spiel hatte kaum begonnen, da knallte es auch schon: Überraschungsstarter Heskey legte nach einem Einwurf in der 4. Minute den Ball Steven Gerrard in die Füße, der das Leder problemlos an US-Keeper Howard vorbei in die Maschen schob. In der 10. Minute dann das erste offensive Lebenszeichen der USA in Form eines - allerdings harmlosen - Dempsey-Kopfstoßes. Dennoch, die US-Boys versuchten sich im Spiel nach vorn, auch wenn die englische Defensive wenig zuließ. Es waren vor allem Eckstöße, die vor dem Tor von Keeper Green für ein wenig Gefahr sorgten. Ansonsten brachte die ersten 15 Minuten kaum mehr Ansehnliches. Die Engländer standen in der Folge tief und ließen die USA kommen, doch die Partie entwickelte sich vor allem zu einem Kampf zwischen den beiden Strafräumen. In Minute 27 endlich so etwas wie Torgefahr: Nach einem Donovan-Freistoß köpfte Onyewu den Ball zumindest in die generelle Richtung des Tores. Zwei Minuten später ließen sich auch die Engländer wieder einmal vor dem US-Tor sehen, doch die Flanke von rechts fing Tim Howard kurz vor dem wartenden Heskey ab. Nach einer halben Stunde wechselte Fabio Capello schon das erste Mal aus: Shaun Wright-Phillips kam für den scheinbar angeschlagenen James Milner. Die bislang beste US-Chance konnte Landon Donovan in der 38. Minute verbuchen, doch sein Distanzschuss strich knapp am Tor vorbei. Dann der Schock: In der 40. Minute kullerte ein Dempsey-Schüsschen in Richtung Green, der es irgendwie schaffte, den Ball passieren zu lassen - 1:1! In den letzten 5 Minuten versuchten die „Three Lions‟, die Scharte ihres Keepers mit Gewalt auszuwetzen, allerdings ohne Erfolg.
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
Einen weiteren Wechsel gab es bei England zur zweiten Halbzeit: Carragher ersetzte King in der Innenverteidigung. Die Engländer begannen deutlich offensiver, als sie über weite Strecken des ersten Durchgangs gespielt hatten. In der 52. Minute konnte Heskey allein auf US-Keeper Howard losziehen. Statt den Ball zu versenken, scheiterte er aber am Schlussmann der Amerikaner. Jetzt, wo England drückte, wurde deutlich, dass man die US-Abwehr mit schnellem, direktem Spiel leicht auseinandernehmen kann. In der 62. Minute kam auch die USA wieder mal zu einer Halbchance; Bocanegra köpfte nach einem Donovan-Freistoß am Tor vorbei. Eine Minute später machte es Lampard mit einem Distanzschuss etwas besser - Keeper Howard hatte etliche Mühe, der Lage Herr zu werden. Es ging Schlag auf Schlag weiter: Im Gegenzug zwang US-Stürmer Altidore Keeper Green zu einer Glanzparade, indem er den Ball an den Pfosten lenkte. Es waren alles in allem aber die Engländer, die auf das zweite Tor drückten, und die US-Boys, die alle Hände voll hatten, dies zu verhindern. Und die englischen Fans übertönten die Vuvuzelas mit „God Save the Queen‟. In der 75. versuchte es Rooney aus der Distanz und verfehlte nur knapp; eine Minute später bediente Rooney Wright-Phillips, der aber an Howard scheiterte. Die USA blieben unter Druck, versuchten aber immerhin, die berühmten Nadelstiche zu setzen. Die Bemühungen beider Teams blieben aber ohne weiteren Torerfolg.
SCHLÜSSELSPIELER
Englands Keeper Robert Green war der Mann des Spiels im negativen Sinn. Er wirkte in der Folge unsicher, auch wenn er nicht mehr oft geprüft wurde.
SCHLÜSSELSZENE
Der Patzer von Keeper Green kostete die „Three Lions‟ den Sieg. Die Frage ist jetzt, ob Fabio Capello ihm im nächsten Spiel wieder eine Chance gibt ...
SPIELER DES SPIELS: Oguchi ONYEWU
Der US-Innenverteidiger erwies sich als Turm in der Abwehr, der sich von den großen Namen im englischen Team nicht beeindrucken ließ und sich kaum Fehler erlaubte.
SCHIEDSRICHTER: Carlos Simon (Brasilien) - Note: 8
Der Brasilianer hatte die Partie jederzeit im Griff und lag mit seinen Entscheidungen zumeist richtig. Das Spiel war jedoch auch recht einfach zu leiten.
STATISTIK
England hat ein Torhüterproblem, was auch das Castrol Ranking zeigt. Der beste englische Keeper der Premier League liegt auf Rang 5 (Joe Hart), Robert Green liegt gar nur auf Rang 18.
SPIELNOTE: 7
Während die erste Halbzeit vor allem von den beiden Toren lebte, ging es in Durchgang zwei wesentlich intensiver zur Sache. Endlich sah man Torchancen und den Kampfgeist, der der ersten Halbzeit weitgehend abging.
FAZIT
Fabio Capellos Elf hatte sich das sicher etwas anders vorgestellt. Für die USA ist das Unentschieden ein gewonnener Punkt - England hat jetzt das Problem, über den Torhüter richten zu müssen.
PERSONAL & TAKTIK
Was tagsüber schon heiß diskutiert wurde, machte Fabio Capello wahr: In seinem 4-4-2 stand Robert Green statt David James zwischen den Pfosten. Sturmpartner von Wayne Rooney war Emile Heskey, der in den Testspielen kaum eine Viertelstunde zum Einsatz gekommen war. James Milner besetzte die linke Seite im Mittelfeld, Ledley King und John Terry bildeten die Innenverteidigung. Bei den Soccer-Boys fielen vor allem zwei Namen auf: Steven Cherundolo gab den Partner von Oguchi Onyewu in der Innenverteidigung, Robbie Findley spielte die zweite Sturmspitze, weshalb Clint Dempsey ins rechte Mittelfeld zurückgezogen wurde.
SPIELVERLAUF: 1. HÄLFTEDas Spiel hatte kaum begonnen, da knallte es auch schon: Überraschungsstarter Heskey legte nach einem Einwurf in der 4. Minute den Ball Steven Gerrard in die Füße, der das Leder problemlos an US-Keeper Howard vorbei in die Maschen schob. In der 10. Minute dann das erste offensive Lebenszeichen der USA in Form eines - allerdings harmlosen - Dempsey-Kopfstoßes. Dennoch, die US-Boys versuchten sich im Spiel nach vorn, auch wenn die englische Defensive wenig zuließ. Es waren vor allem Eckstöße, die vor dem Tor von Keeper Green für ein wenig Gefahr sorgten. Ansonsten brachte die ersten 15 Minuten kaum mehr Ansehnliches. Die Engländer standen in der Folge tief und ließen die USA kommen, doch die Partie entwickelte sich vor allem zu einem Kampf zwischen den beiden Strafräumen. In Minute 27 endlich so etwas wie Torgefahr: Nach einem Donovan-Freistoß köpfte Onyewu den Ball zumindest in die generelle Richtung des Tores. Zwei Minuten später ließen sich auch die Engländer wieder einmal vor dem US-Tor sehen, doch die Flanke von rechts fing Tim Howard kurz vor dem wartenden Heskey ab. Nach einer halben Stunde wechselte Fabio Capello schon das erste Mal aus: Shaun Wright-Phillips kam für den scheinbar angeschlagenen James Milner. Die bislang beste US-Chance konnte Landon Donovan in der 38. Minute verbuchen, doch sein Distanzschuss strich knapp am Tor vorbei. Dann der Schock: In der 40. Minute kullerte ein Dempsey-Schüsschen in Richtung Green, der es irgendwie schaffte, den Ball passieren zu lassen - 1:1! In den letzten 5 Minuten versuchten die „Three Lions‟, die Scharte ihres Keepers mit Gewalt auszuwetzen, allerdings ohne Erfolg.

SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
Einen weiteren Wechsel gab es bei England zur zweiten Halbzeit: Carragher ersetzte King in der Innenverteidigung. Die Engländer begannen deutlich offensiver, als sie über weite Strecken des ersten Durchgangs gespielt hatten. In der 52. Minute konnte Heskey allein auf US-Keeper Howard losziehen. Statt den Ball zu versenken, scheiterte er aber am Schlussmann der Amerikaner. Jetzt, wo England drückte, wurde deutlich, dass man die US-Abwehr mit schnellem, direktem Spiel leicht auseinandernehmen kann. In der 62. Minute kam auch die USA wieder mal zu einer Halbchance; Bocanegra köpfte nach einem Donovan-Freistoß am Tor vorbei. Eine Minute später machte es Lampard mit einem Distanzschuss etwas besser - Keeper Howard hatte etliche Mühe, der Lage Herr zu werden. Es ging Schlag auf Schlag weiter: Im Gegenzug zwang US-Stürmer Altidore Keeper Green zu einer Glanzparade, indem er den Ball an den Pfosten lenkte. Es waren alles in allem aber die Engländer, die auf das zweite Tor drückten, und die US-Boys, die alle Hände voll hatten, dies zu verhindern. Und die englischen Fans übertönten die Vuvuzelas mit „God Save the Queen‟. In der 75. versuchte es Rooney aus der Distanz und verfehlte nur knapp; eine Minute später bediente Rooney Wright-Phillips, der aber an Howard scheiterte. Die USA blieben unter Druck, versuchten aber immerhin, die berühmten Nadelstiche zu setzen. Die Bemühungen beider Teams blieben aber ohne weiteren Torerfolg.
SCHLÜSSELSPIELER
Englands Keeper Robert Green war der Mann des Spiels im negativen Sinn. Er wirkte in der Folge unsicher, auch wenn er nicht mehr oft geprüft wurde.
SCHLÜSSELSZENE
Der Patzer von Keeper Green kostete die „Three Lions‟ den Sieg. Die Frage ist jetzt, ob Fabio Capello ihm im nächsten Spiel wieder eine Chance gibt ...
SPIELER DES SPIELS: Oguchi ONYEWU
Der US-Innenverteidiger erwies sich als Turm in der Abwehr, der sich von den großen Namen im englischen Team nicht beeindrucken ließ und sich kaum Fehler erlaubte.
SCHIEDSRICHTER: Carlos Simon (Brasilien) - Note: 8
Der Brasilianer hatte die Partie jederzeit im Griff und lag mit seinen Entscheidungen zumeist richtig. Das Spiel war jedoch auch recht einfach zu leiten.
STATISTIKEngland hat ein Torhüterproblem, was auch das Castrol Ranking zeigt. Der beste englische Keeper der Premier League liegt auf Rang 5 (Joe Hart), Robert Green liegt gar nur auf Rang 18.
SPIELNOTE: 7
Während die erste Halbzeit vor allem von den beiden Toren lebte, ging es in Durchgang zwei wesentlich intensiver zur Sache. Endlich sah man Torchancen und den Kampfgeist, der der ersten Halbzeit weitgehend abging.
FAZIT
Fabio Capellos Elf hatte sich das sicher etwas anders vorgestellt. Für die USA ist das Unentschieden ein gewonnener Punkt - England hat jetzt das Problem, über den Torhüter richten zu müssen.
Ersatzbank & Wechsel
1
25
32
3
20
23
20
18
26
16
18
25
Ersatzbank & Wechsel
22
1
23
8
4
18
20
8
7
7
-
14
Tor
Eigentor
Elfmeter
Elfmeter verschossen
Gelbe Karte
Vorlage
Elfmeter gehalten
Tor Elfmeterschießen
Fehlversuch Elfmeterschießen
Gelb-Rote Karte
Rote Karte
Einwechslung
Auswechslung
Verletzung
Goal.com Note
Man of the Match der Redaktion
Flop of the Match der Redaktion
Top & Flop Rang
Man of the Match der User
Flop of the Match der User
News zum Spiel
Top-Torjäger
| Spieler | Tore | Elfmeter | |
|---|---|---|---|
|
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Diego Forlan Corazo
Angriff Uruguay |
5 | 1 |
|
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David Villa
Angriff Spanien |
5 | 0 |
|
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Wesley Sneijder
Mittelfeld Niederlande |
5 | 0 |
|
|
Thomas Müller
Angriff Deutschland |
5 | 0 |
|
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Robert Vittek
Angriff Slowakei |
4 | 1 |