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Abpfiff
Juni 22, 2010 4:00 nachm. CEST
Royal Bafokeng Stadium, Rustenburg
Schiedsrichter: Viktor Kassai (Hungary)
Juni 22, 2010 4:00 nachm. CEST
Royal Bafokeng Stadium, Rustenburg
Schiedsrichter: Viktor Kassai (Hungary)
Diego Pérez
Uruguay
Uruguay
Luis Suárez
Uruguay
Uruguay
Cuauhtémoc Blanco
Mexiko
Mexiko
Cuauhtémoc Blanco
Mexiko
Mexiko
Spielbericht WM 2010 Gruppe A: Mexiko – Uruguay
Das Achtelfinale ist erreicht! – Mexiko und Uruguay haben den Einzug in die Runde der letzten 16 Mannschaften perfekt gemacht. Im letzten Gruppenspiel unterlagen die Mexikaner zwar mit 0:1, doch vielmehr als den ersten Platz in der Gruppe haben sie damit nicht verloren. Uruguay sicherte sich Platz eins.
Von Sebastian HEIER
Johannesburg. In diesem Spiel hatte man eigentlich mit einem Unentschieden gerechnet, doch im Duell zwischen Mexiko und Uruguay war von keiner Absprache etwas zu sehen: Am Ende setzten sich die Uruguayer im letzten Spiel der Gruppe A mit 1:0 durch. Luis Suárez erzielte das Tor des Tages. Beide Teams sind im Achtelfinale der Weltmeisterschaft 2010 – die Urus als Erstplatzierte, die Mexikaner als Zweite.
PERSONAL & TAKTIK
Bei Uruguay ruhten auch im dritten und somit letzten Gruppenspiel die Hoffnungen auf Diego Forlan, der mit Luis Suarez und auch wieder mit Cavani die Sturmreihe bildete. Der ehemalige Star vom FC Villarreal sollte dabei mehr aus der Tiefe für Akzente sorgen. Das Modell funktionierte schon gegen die Südafrikaner bestens. Coach Oscar Tabárez verzichtete auf Abwehrspieler Diego Godín – für ihn rutschte Mauricio Victorino in die erste Elf. Der angeschlagene Außenverteidiger Jorge Fucile konnte ebenfalls mitwirken.
Javier Aguirre hatte wenige Gründe, seine Mannschaft zu verändern. Lediglich den verletzten Carlos Vela musste er ersetzen. Der bislang überragende Rafa Marquez blieb in der defensiven Rolle vor der Abwehr, vorne sollte Giovani dos Santos weiterwirbeln. Die Mexikaner setzten in der ersten Elf auf Andrés Guardado und Cuauhtémoc Blanco: beide Akteure saßen im Spiel gegen Frankreich zunächst auf der Bank.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Mit Uruguay und Mexiko trafen in der Gruppe A die beiden aktuellen Gruppenersten aufeinander. Bereits im Vorfeld wurde darüber diskutiert, ob sich beide Mannschaften auf ein Unentschieden einigen, denn mit diesem Ergebnis wäre das Weiterkommen der beiden Nationen gesichert gewesen. Über verschiedene Verschwörungstheorien und über mögliche Absprachen wurde spekuliert.
In den ersten Minuten der Partie bot sich den Zuschauern allerdings kein abgestimmtes Bild. Beide Mannschaften suchten den Torabschluss und erspielten sich gute Aktionen in der Offensive. Ein Schuss von Maxi Pereira (6.) und eine gute Hereingabe von Mexikos Franco (8.) sorgten für den ersten Hauch einer Gefahr. In einem sehr abwechslungsreichen Spiel wollten beide Seiten den Verdacht einer möglichen Absprache widerlegen. Uruguay machte kurz vor dem Seitenwechsel Ernst und vollendete einen schnellen Konter zur 1:0-Führung. Luis Suarez köpfte in der 43. Minute eine Flanke von Cavani über die Linie.
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
„Ich bin mir sicher, dass niemand etwas riskieren wird, wenn es 15 Minuten vor Schluss noch remis steht“, erklärte Pablo Forlan, der Vater von Diego Forlan, im Vorfeld der Partie in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung. Zur Pause sah es jedoch ganz danach aus, dass die Uruguayer ins Achtelfinale stürmen.
Es sollte in den zweiten 45 Minuten vor allem für die Mexikaner zu einer Zitterpartie um den Einzug in die nächste Runde werden. Uruguay stellte die eigenen Bemühungen ein und ließ den Gegner kommen. Die Celeste ließ es jedoch nicht zu locker angehen. Sie standen in der Defensive sehr gut und hatten mit Diego Forlan einen genialen Ballverteiler in ihren Reihen. Zudem lauerte das Team von Oscar Tabárez immer wieder auf Konter, die sie versuchten so gefährlich wie möglich umzusetzen. Die erste Chance der zweiten Halbzeit gab es ebenfalls aufseiten der Urus, als Abwehrspieler Diego Lugano mit einem Kopfball (55.) am glänzend reagierenden Mexiko-Schlussmann Oscar Pérez scheiterte.
Zu sicher durfte sich allerdings niemand fühlen, denn nach knapp einer Stunde erhöhten auch die Mexikaner ihre Bemühungen und intensivierten das Spiel auf das gegnerische Tor. Die beste Möglichkeit vergab Francisco Rodríguez mit einem Kopfball in der 66. Minute. Am Ende blieb es jedoch bei dem knappen Sieg für die Uruguayer, die als Gruppensieger in das WM-Achtelfinale einziehen. Mexiko hatte ebenfalls Grund zur Freude, denn im Parallelspiel passiert nichts gravierendes, sodass sich die Mexikaner mit Platz zwei ebenfalls für die Runde der letzten 16 Mannschaften qualifizierten.
SCHLÜSSELSZENE
Eine richtige Schlüsselszene gab es nicht, vielmehr war es die gesamte Leistung der Uruguayer, die man in diesem Zusammenhang erwähnen muss. Die Celeste ließ es sich nicht nehmen, mit einer souveränen Leistung die großen Ambitionen und die aufkommende Euphorie zu untermauern.
SCHLÜSSELSPIELER
Die Celeste ließ es nicht zu locker angehen. Sie standen in der Defensive sehr gut und hatten mit Diego Forlan einen genialen Ballverteiler in ihren Reihen. Der Stürmerstar verteilte die Bälle immer wieder mit viel Übersicht.
Turkish Airlines präsentiert den TOPSPIELER DES SPIELS: Luis Suárez
Suarez belohnte sich mit einer engagierten Leistung und erzielte das 1:0. Schon im zweiten Gruppenspiel war der offensivakzeur von Ajax Amsterdam einer der Aktivposten in der Auswahl seines Landes.
SCHIEDSRICHTER: Viktor Kassai (Ungarn) – Note: 8
Anmerkung: Die Notenskala reicht wie bei der Spielnote von einem Punkt (grottenschlecht) bis zehn Punkte (weltklasse).
STATISTIK
Diego Forlan hat seine ersten beiden Treffer bei der Weltmeisterschaft 2010 im Spiel gegen Südafrika erzielt. Im Spiel gegen Mexiko war er nicht erfolgreich, liegt aber dennoch in den Castrol Rankings auf dem 140. Rang. Der Stürmerstar der Uruguayer hat aktuell 672 Punkte auf seinem Konto.
SPIELNOTE: 8 Die Zuschauer bekamen von der ersten Minute an eine Partie zu sehen, die keinesfalls abwartend und berechnend wirkte. Die ganz großen Aktionen blieben zwar aus, doch beide Nationalteams suchten ihr Glück nicht nur in der Defensive, sondern auch in der Offensive.
FAZIT
Das Spiel bot mehr Unterhaltung, als zuvor erwartet. Am Ende setzten sich die Uruguayer verdient durch, über ein Unentschieden hätte sich jedoch auch niemand beschweren können.
Eure Meinung: Wie habt Ihr das Spiel gesehen?
PERSONAL & TAKTIK
Bei Uruguay ruhten auch im dritten und somit letzten Gruppenspiel die Hoffnungen auf Diego Forlan, der mit Luis Suarez und auch wieder mit Cavani die Sturmreihe bildete. Der ehemalige Star vom FC Villarreal sollte dabei mehr aus der Tiefe für Akzente sorgen. Das Modell funktionierte schon gegen die Südafrikaner bestens. Coach Oscar Tabárez verzichtete auf Abwehrspieler Diego Godín – für ihn rutschte Mauricio Victorino in die erste Elf. Der angeschlagene Außenverteidiger Jorge Fucile konnte ebenfalls mitwirken.
Javier Aguirre hatte wenige Gründe, seine Mannschaft zu verändern. Lediglich den verletzten Carlos Vela musste er ersetzen. Der bislang überragende Rafa Marquez blieb in der defensiven Rolle vor der Abwehr, vorne sollte Giovani dos Santos weiterwirbeln. Die Mexikaner setzten in der ersten Elf auf Andrés Guardado und Cuauhtémoc Blanco: beide Akteure saßen im Spiel gegen Frankreich zunächst auf der Bank.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Mit Uruguay und Mexiko trafen in der Gruppe A die beiden aktuellen Gruppenersten aufeinander. Bereits im Vorfeld wurde darüber diskutiert, ob sich beide Mannschaften auf ein Unentschieden einigen, denn mit diesem Ergebnis wäre das Weiterkommen der beiden Nationen gesichert gewesen. Über verschiedene Verschwörungstheorien und über mögliche Absprachen wurde spekuliert.
In den ersten Minuten der Partie bot sich den Zuschauern allerdings kein abgestimmtes Bild. Beide Mannschaften suchten den Torabschluss und erspielten sich gute Aktionen in der Offensive. Ein Schuss von Maxi Pereira (6.) und eine gute Hereingabe von Mexikos Franco (8.) sorgten für den ersten Hauch einer Gefahr. In einem sehr abwechslungsreichen Spiel wollten beide Seiten den Verdacht einer möglichen Absprache widerlegen. Uruguay machte kurz vor dem Seitenwechsel Ernst und vollendete einen schnellen Konter zur 1:0-Führung. Luis Suarez köpfte in der 43. Minute eine Flanke von Cavani über die Linie.

SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
„Ich bin mir sicher, dass niemand etwas riskieren wird, wenn es 15 Minuten vor Schluss noch remis steht“, erklärte Pablo Forlan, der Vater von Diego Forlan, im Vorfeld der Partie in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung. Zur Pause sah es jedoch ganz danach aus, dass die Uruguayer ins Achtelfinale stürmen.
Es sollte in den zweiten 45 Minuten vor allem für die Mexikaner zu einer Zitterpartie um den Einzug in die nächste Runde werden. Uruguay stellte die eigenen Bemühungen ein und ließ den Gegner kommen. Die Celeste ließ es jedoch nicht zu locker angehen. Sie standen in der Defensive sehr gut und hatten mit Diego Forlan einen genialen Ballverteiler in ihren Reihen. Zudem lauerte das Team von Oscar Tabárez immer wieder auf Konter, die sie versuchten so gefährlich wie möglich umzusetzen. Die erste Chance der zweiten Halbzeit gab es ebenfalls aufseiten der Urus, als Abwehrspieler Diego Lugano mit einem Kopfball (55.) am glänzend reagierenden Mexiko-Schlussmann Oscar Pérez scheiterte.
Zu sicher durfte sich allerdings niemand fühlen, denn nach knapp einer Stunde erhöhten auch die Mexikaner ihre Bemühungen und intensivierten das Spiel auf das gegnerische Tor. Die beste Möglichkeit vergab Francisco Rodríguez mit einem Kopfball in der 66. Minute. Am Ende blieb es jedoch bei dem knappen Sieg für die Uruguayer, die als Gruppensieger in das WM-Achtelfinale einziehen. Mexiko hatte ebenfalls Grund zur Freude, denn im Parallelspiel passiert nichts gravierendes, sodass sich die Mexikaner mit Platz zwei ebenfalls für die Runde der letzten 16 Mannschaften qualifizierten.
SCHLÜSSELSZENE
Eine richtige Schlüsselszene gab es nicht, vielmehr war es die gesamte Leistung der Uruguayer, die man in diesem Zusammenhang erwähnen muss. Die Celeste ließ es sich nicht nehmen, mit einer souveränen Leistung die großen Ambitionen und die aufkommende Euphorie zu untermauern.
SCHLÜSSELSPIELER
Die Celeste ließ es nicht zu locker angehen. Sie standen in der Defensive sehr gut und hatten mit Diego Forlan einen genialen Ballverteiler in ihren Reihen. Der Stürmerstar verteilte die Bälle immer wieder mit viel Übersicht.
Turkish Airlines präsentiert den TOPSPIELER DES SPIELS: Luis Suárez
Suarez belohnte sich mit einer engagierten Leistung und erzielte das 1:0. Schon im zweiten Gruppenspiel war der offensivakzeur von Ajax Amsterdam einer der Aktivposten in der Auswahl seines Landes.
SCHIEDSRICHTER: Viktor Kassai (Ungarn) – Note: 8
Anmerkung: Die Notenskala reicht wie bei der Spielnote von einem Punkt (grottenschlecht) bis zehn Punkte (weltklasse).
STATISTIK
Diego Forlan hat seine ersten beiden Treffer bei der Weltmeisterschaft 2010 im Spiel gegen Südafrika erzielt. Im Spiel gegen Mexiko war er nicht erfolgreich, liegt aber dennoch in den Castrol Rankings auf dem 140. Rang. Der Stürmerstar der Uruguayer hat aktuell 672 Punkte auf seinem Konto.
SPIELNOTE: 8 Die Zuschauer bekamen von der ersten Minute an eine Partie zu sehen, die keinesfalls abwartend und berechnend wirkte. Die ganz großen Aktionen blieben zwar aus, doch beide Nationalteams suchten ihr Glück nicht nur in der Defensive, sondern auch in der Offensive.
FAZIT
Das Spiel bot mehr Unterhaltung, als zuvor erwartet. Am Ende setzten sich die Uruguayer verdient durch, über ein Unentschieden hätte sich jedoch auch niemand beschweren können.
Eure Meinung: Wie habt Ihr das Spiel gesehen?
Tor
Eigentor
Elfmeter
Elfmeter verschossen
Gelbe Karte
Vorlage
Elfmeter gehalten
Tor Elfmeterschießen
Fehlversuch Elfmeterschießen
Gelb-Rote Karte
Rote Karte
Einwechslung
Auswechslung
Verletzung
Goal.com Note
Man of the Match der Redaktion
Flop of the Match der Redaktion
Top & Flop Rang
Man of the Match der User
Flop of the Match der User
News zum Spiel
Top-Torjäger
| Spieler | Tore | Elfmeter | |
|---|---|---|---|
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Diego Forlan Corazo
Angriff Uruguay |
5 | 1 |
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David Villa
Angriff Spanien |
5 | 0 |
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Wesley Sneijder
Mittelfeld Niederlande |
5 | 0 |
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Thomas Müller
Angriff Deutschland |
5 | 0 |
|
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Robert Vittek
Angriff Slowakei |
4 | 1 |



