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Abpfiff
Juni 11, 2010 4:00 nachm. CEST
Soccer City, Johannesburg
Schiedsrichter: Irmatov Ravshan (Uzbekistan)
Juni 11, 2010 4:00 nachm. CEST
Soccer City, Johannesburg
Schiedsrichter: Irmatov Ravshan (Uzbekistan)
Itumeleng Khune
Südafrika
Südafrika
Giovani dos Santos
Mexiko
Mexiko
Lucas Thwala
Südafrika
Südafrika
Oscar Pérez
Mexiko
Mexiko
Spielbericht WM 2010 Gruppe A: Südafrika – Mexiko
Südafrika lag bis zur 79. Minute des Eröffnungsspiels auf Kurs, ehe Mexikos Rafa Marquez die Hoffnungen der 94.000 Fans in Johannesburg zerstörte. Das 1:1 ging am Ende in Ordnung, beide Mannschaften enttäuschten eine Halbzeit lang.
Von Falko BLÖDING
Johannesburg. Südafrika schnupperte im Eröffnungsspiel der Weltmeisterschaft gegen Mexiko an drei Punkten. Doch Rafa Marquez hatte die richtige Antwort auf den Führungstreffer von Siphiwe Tshabalala. So hieß es nach 90 Minuten leistungsgerecht 1:1.
PERSONAL & TAKTIK
Südafrikas Coach Carlos Alberto Parreira schickte seine Mannschaft wie erwartet in einer 4-2-3-1-Formation auf den Rasen des Soccer City Stadiums in Johnnesburg. Hinter der einzigen Spitze Katlego Mphela sollte das Mittelfeldtrio Steven Pienaar, Teko Modise und Siphiwe Tshabalala für Wirbel sorgen. Im defensiven Mittelfeld liefen Kagiso Dikgacoi und Renielwe Letsholonyane. Die Viererkette bildeten Siboniso Gaxa, Kapitän Aaron Mokoena, Bongani Khumali und Lucas Thwala. Das Tor hütete der junge Itumeleng Khune, der den Kampf um den Platz zwischen Pfosten gegen Moeneeb Josephs gewann.
Auch bei den Mexikaner gab es kaum Überraschungen: Im Tor stand der 37-jährige Routinier Oscar Perez. In der Abwehr bot Trainer Javier Aguirre Paul Aguilar, Ricardo Osorio, Francisco Rodriguez und Carlos Salcido auf. Den Staubsauger vor der Abwehr gab Rafael Maquez vom FC Barcelona. Er wurde von Efrain Juarez und Kapitän Gerardo Torrado flankiert. Die offensiven Außenpositionen besetzten die beiden Europa-Legionäre Giovani dos Santos und Carlos Vela. Im Sturmzentrum vertraute Aguirre auf Guillermo Franco von West Ham United.
SPIELVERLAUF: 1. HÄLFTE
Um ein Haar hätte es nach nicht einmal zwei Minuten bereits die kalte Dusche für die Hausherren gegeben: Khune wehrte eine Aguilar-Hereingabe von der linken Seite in die Füße von Giovani dos Santos ab, doch der 21-jährige verfehlte den leeren Kasten. Mexiko war in der Anfangsphase klar tonangebend. Den Südafrikanern war die Nervosität deutlich anzumerken, kaum ein Pass landete beim Mitspieler. Mexiko forcierte das Spiel über die Außen, besonders Paul Aguilar sorgte auf seiner rechten Seite für viel Unruhe.
Die erste nennenswerte Aktion der „Bafana Bafana“ hatte Steven Pienaar, der einen Freistoß aus 20 Metern über den Kasten Mexikos setzte (17.). Auf der anderen Seite tauchte dos Santos nach einem schlimmen Fehlpass von Teko Modise frei vor Khune auf, zielte aber haarscharf über den Querbalken (19.). Auch Rafa Marquez machte es nicht besser, als er aus großer Distanz drüber schoss (28.).
Nachdem Khune eine Großchance von Carlos Vela mit einem starken Reflex entschärft hatte (32.), gab es in den Minuten vor dem Pausenpfiff Chancen auf beiden Seiten: Zunächst segelte Südafrikas Keeper an einem Eckball vorbei und Vela bugsierte die Kugel ins leere Tor. Der Treffer zählte jedoch zu Recht wegen Abseits nicht (38.). Kurz darauf köpfte Blanco einen dos-Santos-Freistoß völlig freistehend nur knapp vorbei. Die dickste Gelegenheit für Südafrika ließ Katlego Mphela liegen: Er segelte knapp unter einer Flanke von Modise durch (44.).
Über die ersten Minuten des zweiten Durchgangs lässt sich getrost der Mantel des Schweigens hüllen. Dann sorgte Siphiwe Tshabalala für den ersten Wachmacher dieser WM: Nach einem traumhaften langen Ball von Teko Modise knallte der Mittelfeldspieler das Leder aus halblinker Position in den Winkel (55.). Die Mexikaner, die bis dato die überlegene Mannschaft waren, brauchten ein wenig, um sich von diesem Schock zu überholen.
Itumeleng Khune, der einen guten Eindruck hinterließ, vereitelte die große Möglichkeit zum Ausgleich, indem er einen Schuss von dos Santos sehenswert aus dem Winkel kratzte (60.). Modise wurde im südafrikanischen Mittelfeld von Minute zu Minute stärker und hatte das 2:0 auf dem Fuß. Er scheiterte jedoch freistehend an Oscar Perez (70.). Dafür viel der Treffer auf der anderen Seite. Nach einer Standardsituation befand sich die Hintermannschaft Südafrikas im Tiefschlaf und Rafa Marquez hatte keine Mühe, aus fünf Metern den Ausgleich zu erzielen (78.). Den Höhepunkt einer turbulenten Schlussphase lieferte Katlego Mphela. Nach einem langen Ball enteilte er seinem Bewacher Rodriguez, traf aber aus zehn Metern nur den Pfosten.
SCHLÜSSELSPIELER
Nicht nur wegen seines Treffers war Siphiwe Tshabalala einer der Besten beim Gastgeber. Außerdem überzeugten noch Steven Pienaar, und Teko Modise, der sich nach dem Seitenwechsel enorm steigerte.
Die Mittelamerikaner hatten in Giovani dos Santos, Carlos Vela und Paul Aguilar ihre auffälligsten Akteure. Die drei entfachten vor allem im ersten Durchgang viel Wirbel, waren allerdings im Abschluss zu harmlos.
SCHLÜSSELSZENE
Tzeko Modise hatte nach 70 Minuten das 2:0 auf dem Fuß, als er frei vor Oscar Perez auftauchte. Er scheiterte am Schlussmann der Mexikaner und verpasste damit auch die Vorentscheidung, die der Parreira-Elf wahrscheinlich drei Zähler bescherte hätte.
Beim Abseitstor von Carlos Vela sah er nicht gut aus, abgesehen davon lieferte der 22 Jahre alte Torwart eine blitzsaubere Partie ab.
SCHIEDSRICHTER: Irmatov Ravshan (Usbekistan) – Note: 8
Der Unparteiische hatte das Spiel jederzeit im Griff. Er ließ den Spielern Freiraum und fuhr damit gut. Seine Entscheidung, Velas Treffer in der ersten Hälfte nicht anzuerkennen, war korrekt. Auch den strittigen Zweikampf von Modise und Rodriguez im Sechzehner beurteilte er richtig.
Anmerkung: Die Notenskala reicht wie bei der Spielnote von 1 (Arbeitsverweigerung) bis 10 (Weltklasse)
STATISTIK
Steven Pienaar zählte erwartungsgemäß zu den auffälligsten Spielern der „Bafana
Bafana“. Er spielte einige gescheite Pässe und war enorm viel unterwegs. In den Castrol Rankings schnupperte der Mann vom FC Everton in dieser Saison lange an den Top 150, ehe er nach einem schwachen Saisonendspurt auf Rang 312 abrutschte.
SPIELNOTE: 6
Die Partie war von viel Nervosität geprägt. Schöne Kombinationen gab es nur vereinzelt. Mexiko war spielerisch klar stärker, aber zu harmlos im Anschluss. Südafrika versuchte es oft mit langen Bällen in die Spitze. Mit dem 1:0 für den WM-Gastgeber kam deutlich mehr Schwung und Tempo in die Begegnung und es entwickelte sich ein ansehnliches Spiel mit einigen Höhepunkten.
FAZIT
Am Ende war es ein gerechtes Unentschieden in Johannesburg. Mexiko dominierte Durchgang eins, später erspielte sich Südafrika ein deutliches Übergewicht. Beide Mannschaften müssen ihre starken Leistungen dringend über die volle Spielzeit abrufen, um in der Gruppe A mit Uruguay und Franreich das Ticket für die K.O.-Runde zu lösen.
Eure Meinung: Was sagt Ihr zum Auftakt dieser WM?
PERSONAL & TAKTIK
Südafrikas Coach Carlos Alberto Parreira schickte seine Mannschaft wie erwartet in einer 4-2-3-1-Formation auf den Rasen des Soccer City Stadiums in Johnnesburg. Hinter der einzigen Spitze Katlego Mphela sollte das Mittelfeldtrio Steven Pienaar, Teko Modise und Siphiwe Tshabalala für Wirbel sorgen. Im defensiven Mittelfeld liefen Kagiso Dikgacoi und Renielwe Letsholonyane. Die Viererkette bildeten Siboniso Gaxa, Kapitän Aaron Mokoena, Bongani Khumali und Lucas Thwala. Das Tor hütete der junge Itumeleng Khune, der den Kampf um den Platz zwischen Pfosten gegen Moeneeb Josephs gewann.
Auch bei den Mexikaner gab es kaum Überraschungen: Im Tor stand der 37-jährige Routinier Oscar Perez. In der Abwehr bot Trainer Javier Aguirre Paul Aguilar, Ricardo Osorio, Francisco Rodriguez und Carlos Salcido auf. Den Staubsauger vor der Abwehr gab Rafael Maquez vom FC Barcelona. Er wurde von Efrain Juarez und Kapitän Gerardo Torrado flankiert. Die offensiven Außenpositionen besetzten die beiden Europa-Legionäre Giovani dos Santos und Carlos Vela. Im Sturmzentrum vertraute Aguirre auf Guillermo Franco von West Ham United.
SPIELVERLAUF: 1. HÄLFTE
Um ein Haar hätte es nach nicht einmal zwei Minuten bereits die kalte Dusche für die Hausherren gegeben: Khune wehrte eine Aguilar-Hereingabe von der linken Seite in die Füße von Giovani dos Santos ab, doch der 21-jährige verfehlte den leeren Kasten. Mexiko war in der Anfangsphase klar tonangebend. Den Südafrikanern war die Nervosität deutlich anzumerken, kaum ein Pass landete beim Mitspieler. Mexiko forcierte das Spiel über die Außen, besonders Paul Aguilar sorgte auf seiner rechten Seite für viel Unruhe.
Die erste nennenswerte Aktion der „Bafana Bafana“ hatte Steven Pienaar, der einen Freistoß aus 20 Metern über den Kasten Mexikos setzte (17.). Auf der anderen Seite tauchte dos Santos nach einem schlimmen Fehlpass von Teko Modise frei vor Khune auf, zielte aber haarscharf über den Querbalken (19.). Auch Rafa Marquez machte es nicht besser, als er aus großer Distanz drüber schoss (28.).
Nachdem Khune eine Großchance von Carlos Vela mit einem starken Reflex entschärft hatte (32.), gab es in den Minuten vor dem Pausenpfiff Chancen auf beiden Seiten: Zunächst segelte Südafrikas Keeper an einem Eckball vorbei und Vela bugsierte die Kugel ins leere Tor. Der Treffer zählte jedoch zu Recht wegen Abseits nicht (38.). Kurz darauf köpfte Blanco einen dos-Santos-Freistoß völlig freistehend nur knapp vorbei. Die dickste Gelegenheit für Südafrika ließ Katlego Mphela liegen: Er segelte knapp unter einer Flanke von Modise durch (44.).
Über die ersten Minuten des zweiten Durchgangs lässt sich getrost der Mantel des Schweigens hüllen. Dann sorgte Siphiwe Tshabalala für den ersten Wachmacher dieser WM: Nach einem traumhaften langen Ball von Teko Modise knallte der Mittelfeldspieler das Leder aus halblinker Position in den Winkel (55.). Die Mexikaner, die bis dato die überlegene Mannschaft waren, brauchten ein wenig, um sich von diesem Schock zu überholen.
Itumeleng Khune, der einen guten Eindruck hinterließ, vereitelte die große Möglichkeit zum Ausgleich, indem er einen Schuss von dos Santos sehenswert aus dem Winkel kratzte (60.). Modise wurde im südafrikanischen Mittelfeld von Minute zu Minute stärker und hatte das 2:0 auf dem Fuß. Er scheiterte jedoch freistehend an Oscar Perez (70.). Dafür viel der Treffer auf der anderen Seite. Nach einer Standardsituation befand sich die Hintermannschaft Südafrikas im Tiefschlaf und Rafa Marquez hatte keine Mühe, aus fünf Metern den Ausgleich zu erzielen (78.). Den Höhepunkt einer turbulenten Schlussphase lieferte Katlego Mphela. Nach einem langen Ball enteilte er seinem Bewacher Rodriguez, traf aber aus zehn Metern nur den Pfosten.
SCHLÜSSELSPIELERNicht nur wegen seines Treffers war Siphiwe Tshabalala einer der Besten beim Gastgeber. Außerdem überzeugten noch Steven Pienaar, und Teko Modise, der sich nach dem Seitenwechsel enorm steigerte.
Die Mittelamerikaner hatten in Giovani dos Santos, Carlos Vela und Paul Aguilar ihre auffälligsten Akteure. Die drei entfachten vor allem im ersten Durchgang viel Wirbel, waren allerdings im Abschluss zu harmlos.
SCHLÜSSELSZENE
Tzeko Modise hatte nach 70 Minuten das 2:0 auf dem Fuß, als er frei vor Oscar Perez auftauchte. Er scheiterte am Schlussmann der Mexikaner und verpasste damit auch die Vorentscheidung, die der Parreira-Elf wahrscheinlich drei Zähler bescherte hätte.

Beim Abseitstor von Carlos Vela sah er nicht gut aus, abgesehen davon lieferte der 22 Jahre alte Torwart eine blitzsaubere Partie ab.
SCHIEDSRICHTER: Irmatov Ravshan (Usbekistan) – Note: 8
Der Unparteiische hatte das Spiel jederzeit im Griff. Er ließ den Spielern Freiraum und fuhr damit gut. Seine Entscheidung, Velas Treffer in der ersten Hälfte nicht anzuerkennen, war korrekt. Auch den strittigen Zweikampf von Modise und Rodriguez im Sechzehner beurteilte er richtig.
Anmerkung: Die Notenskala reicht wie bei der Spielnote von 1 (Arbeitsverweigerung) bis 10 (Weltklasse)
STATISTIK
Steven Pienaar zählte erwartungsgemäß zu den auffälligsten Spielern der „Bafana
Bafana“. Er spielte einige gescheite Pässe und war enorm viel unterwegs. In den Castrol Rankings schnupperte der Mann vom FC Everton in dieser Saison lange an den Top 150, ehe er nach einem schwachen Saisonendspurt auf Rang 312 abrutschte.SPIELNOTE: 6
Die Partie war von viel Nervosität geprägt. Schöne Kombinationen gab es nur vereinzelt. Mexiko war spielerisch klar stärker, aber zu harmlos im Anschluss. Südafrika versuchte es oft mit langen Bällen in die Spitze. Mit dem 1:0 für den WM-Gastgeber kam deutlich mehr Schwung und Tempo in die Begegnung und es entwickelte sich ein ansehnliches Spiel mit einigen Höhepunkten.
FAZIT
Am Ende war es ein gerechtes Unentschieden in Johannesburg. Mexiko dominierte Durchgang eins, später erspielte sich Südafrika ein deutliches Übergewicht. Beide Mannschaften müssen ihre starken Leistungen dringend über die volle Spielzeit abrufen, um in der Gruppe A mit Uruguay und Franreich das Ticket für die K.O.-Runde zu lösen.
Eure Meinung: Was sagt Ihr zum Auftakt dieser WM?
Ersatzbank & Wechsel
22
1
21
14
16
23
7
19
6
15
18
17
Ersatzbank & Wechsel
1
1
19
6
15
5
10
21
16
18
10
14
Tor
Eigentor
Elfmeter
Elfmeter verschossen
Gelbe Karte
Vorlage
Elfmeter gehalten
Tor Elfmeterschießen
Fehlversuch Elfmeterschießen
Gelb-Rote Karte
Rote Karte
Einwechslung
Auswechslung
Verletzung
Goal.com Note
Man of the Match der Redaktion
Flop of the Match der Redaktion
Top & Flop Rang
Man of the Match der User
Flop of the Match der User
News zum Spiel
Top-Torjäger
| Spieler | Tore | Elfmeter | |
|---|---|---|---|
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Diego Forlan Corazo
Angriff Uruguay |
5 | 1 |
|
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David Villa
Angriff Spanien |
5 | 0 |
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Wesley Sneijder
Mittelfeld Niederlande |
5 | 0 |
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Thomas Müller
Angriff Deutschland |
5 | 0 |
|
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Robert Vittek
Angriff Slowakei |
4 | 1 |
