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Abpfiff
September 28, 2013 8:45 nachm. CEST
Stadio Giuseppe Meazza — Milano
Schiedsrichter:‬ S. Peruzzo‎
Zuschauer:‬ 31575‎
 
46′ Valter Birsa
 

Serie A: Turin im Derbyfieber - baut die Roma den Startrekord aus?

Derbyzeit in Italien! Juventus und Torino spielen das 228. Stadtduell aus. Lazio gastiert bei Schlusslicht Sassuolo. Erzrivale Roma will den Höhenflug fortsetzen.

Marco Nehmer

Fabio Quagliarella Juventus Serie A
AFP

Turin. Es geht Schlag auf Schlag: Nachdem unter der Woche gespielt wurde, rollt schon wieder der Ball in der Serie A. Der FC Turin empfängt am 6. Spieltag Juventus Turin zum Derby della Mole. Der AS Rom will den sechsten Sieg in Folge und der AC Florenz den Kontakt zur Spitze wahren. SSC Neapel gastiert bei CFC Genua (hier geht's zur Vorschau).

AC Milan - Sampdoria Genua (Sa., 20.45 Uhr)

Die Rossoneri stehen derzeit in der Serie A mal wieder für beste Unterhaltung. Der Niederlage gegen Neapel mit einem vergebenen Balotelli-Elfer und dem Platzverweis für diesen folgte die spektakuläre Aufholjagd gegen Bologna. Robinho und Ignazio Abate glichen quasi mit dem Schlusspfiff einen 1:3-Rückstand noch aus. Gegen Sampdoria soll nun endlich wieder ein Sieg für die Allegri-Elf her.

"Wir fighten in jedem Spiel und geben niemals auf. Unglücklicherweise ist das Schicksal derzeit gegen uns. Wir haben viel Qualität und müssen das jetzt zeigen", so Verteidiger Abate. "Wir hoffen auf einen Sieg gegen Sampdoria. Dafür müssen wir unsere Chancen nutzen und hinten gut stehen", erklärt Valter Birsa zugleich das Dilemma der Lombarden.

Im San Siro wird der Tabellenzwölfte zudem nicht nur auf Balotelli (noch zwei Spiele gesperrt), sondern auch auf einen Teil der Fans verzichten müssen. Die Curva Nord bleibt wegen Schmähgesängen gegen die Napoli-Anhänger gesperrt. Gegen den 18. aus Genua sollte für Milan durchaus etwas drin sein. Aber Vorsicht: Sampdoria hat zwei Punkte in der Ferne geholt und ist damit auswärts ungeschlagen.

FC Turin - Juventus Turin (So, 12.30 Uhr)

Derbytime in Turin! Meister Juventus gastiert am Sonntag in der Mittagszeit bei Torino zum 228. Derby della Mole. Mit 93 Siegen hat die Alte Dame im direkten Duell die Oberhand - doch ein 94. Erfolg wird kein Selbstläufer. Juve siegte zuletzt nur knapp mit 2:1 gegen die beiden Klubs aus Verona, während Torino mit acht Punkten mehr als im Soll ist. Zuletzt blieb das Team von Giampiero Ventura drei Mal ungeschlagen.

"Wir richten unser Augenmerk jetzt voll auf das Derby. Ich denke nicht, dass Torino nur über das Verteidigen nachdenkt", glaubt Juves Andrea Barzagli an einen forsch auftretenden Underdog. Für Teamkollege Federico Peluso zählt allein der Sieg: "Das Derby ist immer ein besonderes Spiel. Wir wissen, was es den beiden Fanlagern bedeutet. Wir wollen jetzt Konstanz reinkriegen."

Zur Unzeit tut sich zudem bei den Bianconieri eine neue Baustelle auf. Die Verhandlungen mit Regisseur Andrea Pirlo sind ins Stocken geraten. Der 34-Jährige beklagte sich über mangelnde Wertschätzung, was Juve offenbar nicht veranlasst, voreilig zu handeln. "Wir hatten Vertragsgespräche geführt und dann entschieden, sie erst im Februar oder März wieder aufzunehmen", so Generaldirektor Giuseppe Marotta. Eine gute Vorstellung gegen den Stadtrivalen wäre ein erster Schritt für Pirlo.

Cagliari Calcio - Inter Mailand (So., 15 Uhr)

Inter Mailand, nach dem 2:1-Erfolg über Florenz Tabellenzweiter, bleibt nach der kurzen Regenerationszeit die Reise nach Sardinien erspart. Wegen neuerlicher Sicherheitsprobleme mit der eigenen Arena wird das Heimspiel der Sarden nach Triest verlegt - und ist damit gefühlt eher ein Heimspiel für den Favoriten.

"Man hat einmal mehr gesehen, dass Inter eine eigene Identität hat. Wenn das durch gute Ergebnisse untermauert wird, umso besser", so Esteban Cambiasso nach dem Erfolg über die Viola. Mit einem Sieg über Cagliari sollten auch keine Fragen mehr bestehen, ob Inter in der Saison angekommen ist.

Sassuolo Calcio - Lazio Rom (So., 15 Uhr)

Lazio Rom hat sich gut von der Derbypleite erholt und zuletzt Catania mit 3:1 bezwungen - ohne den deutschen Nationalspieler Miroslav Klose, der aufgrund einer Fußverletzung am Mittwoch in München operiert wurde und vorerst fehlt.

Bei den Laziali werden es folglich andere richten müssen. Und das Gastspiel beim Aufsteiger dürfte kein Spaziergang werden. Nach vier Auftaktpleiten, darunter das deftige 0:7 im letzten Heimspiel gegen Inter, haben die Neroverdi durch das 1:1 gegen Neapel am Mittwoch enorm viel Selbstvertrauen getankt.

"Wir haben jedem gezeigt, dass wir keine so schlechte Mannschaft sind und es mit jedem aufnehmen können", hofft Sassuolos Simone Zaza auf die Trendwende. "Vor kurzer Zeit hatte noch fast niemand von uns jemals ein Serie-A-Spiel bestritten. Wir hatten einen schweren Start, aber wir hoffen, es ab jetzt besser zu machen", so Zaza, der für beide bislang erzielten Tore beim Aufsteiger verantwortlich ist.

AS Roma - FC Bologna (So., 20.45 Uhr)

Die Roma ist das Team der Stunde in Italien. Die Giallorossi sind Spitzenreiter, marschieren als einzige Mannschaft verlustpunktfrei durch die Liga und mussten erst ein Gegentor hinnehmen. Und das Heimspiel im Olimpico gegen den FC Bologna sollte eigentlich eine machbare Aufgabe sein. Der Tabellensiebtzehnte verlor beide Gastspiele in dieser Saison und ist noch sieglos.

Die Römer strotzen vor Selbstvertrauen und hoffen angesichts des besten Starts aller Zeiten bereits auf mehr. "Es ist wichtig, am Ende der Saison Geschichte zu schreiben - nicht jetzt", kümmert Trainer Rudi Garcia der Startrekord mit fünf Siegen wenig. Angesprochen auf den Titel gibt sich der Ex-Lille-Trainer schelmisch: "Was bedeutet 'Scudetto' auf Französisch? Ich verstehe die Frage nicht."

Die gute Laune in der Ewigen Stadt würde Bologna am liebsten mit einem Punkteklau vermiesen. Aber die Rossoblu wissen derzeit selbst nicht, wo sie stehen. Das spektakuläre 3:3 gegen Milan entriss der Mannschaft von Stefano Pioli in letzter Sekunde den sicher geglaubten Dreier. Trotzdem bleibt ein Remis gegen den AC ein Erfolg. Zumindest konnte Inter-Leihgabe Diego Laxalt mit einem Doppelpack auf sich aufmerksam machen. "Ich habe meine Stärken unterstrichen", so der Uruguayer.

AC Florenz - FC Parma (Mo., 20.45 Uhr)

Florenz will zum Abschluss des 6. Spieltages den Anschluss an die Spitzengruppe wahren. Die vermeidbare Niederlage im San Siro gegen Inter (1:2) war die erste Pleite für die Elf von Trainer Vincenzo Montella. Gegner Parma indes kommt mit dem 4:3-Spektakel gegen Atalanta in den Beinen und Köpfen ins Artemio Franchi.

"Am Montag gegen die Fiorentina müssen wir unser Gesicht aus der ersten Halbzeit und das Herz und den Charakter aus der zweiten Halbzeit zeigen", fordert Parma-Coach Roberto Donadoni. Die Gialloblu führten nach 45 Minuten mit 4:1, kamen im zweiten Durchgang aber fast noch unter die Räder.

Beim Gastspiel in der Toskana soll das nun besser werden, Allerdings wird Donadoni personell umplanen müssen. Stürmer Amauri flog gegen Bergamo vom Platz und fehlt gesperrt. Doch auch die Fiorentina bangt: Kapitän Manuel Pasqual musste gegen Inter mit einer Oberschenkelverletzung ausgewechselt werden und ist fraglich.

EURE MEINUNG: Derbyzeit in der Serie A - wird Juventus seiner Favoritenrolle gerecht?

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