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Abpfiff
November 8, 2013 8:30 nachm. CET
HDI-Arena — Hannover
Schiedsrichter:‬ K. Kircher‎
Zuschauer:‬ 47200‎
 
Der Spieler des Spiels
Ermin Bicakcic
Ermin Bicakcic
Eintracht Braunschweig
Daniel Davari
Daniel Davari
Eintracht Braunschweig
Der Flop des Spiels
Szabolcs Huszti
Szabolcs Huszti
Hannover 96
Edgar Prib
Edgar Prib
Hannover 96

Fan-Krawalle überschatten historisches 0:0 im Niedersachsen-Derby zwischen Hannover 96 und Eintracht Braunschweig

Die Erwartungen vor dem Niedersachsen-Derby waren hoch, die Fans hochgradig übermotiviert. Auf den Platz schwappte das nicht über. So blieb es am Ende bei einem müden Kick.

SID

Hannover. Gänsehaut-Atmosphäre und leidenschaftliche Zweikämpfe - aber kein Sieger im ersten Niedersachsen-Derby in der Bundesliga seit 37 Jahren: Hannover 96 hat im Duell mit dem ewigen Rivalen Eintracht Braunschweig den ersehnten Befreiungsschlag verpasst. Für die 96er reichte es gegen den aufopferungsvoll kämpfenden Underdog in der von Fan-Ausschreitungen überschatteten Begegnung nur zu einem 0:0, das allerdings historisch ist: Denn es war das 1000. torlose Spiel in der Bundesliga.

Sieben Spiel ohne dreifachen Punkgewinn

Damit bleibt der Europacup-Anwärter auch im siebten Pflichtspiel in Folge ohne Sieg. Braunschweig kann mit dem Punkt im "Feindesland" vor 47.200 Zuschauern in der Arena von Hannover bestens leben und verließ zumindest vorübergehend das Tabellenende.

Bemüht, druckvoll, aber in der Chancenverwertung fahrlässig: Die 96er erarbeiteten sich ein Chancenplus, scheiterten aber immer wieder an den eigenen Nerven oder an Braunschweigs Keeper Daniel Davari. Braunschweig war zu ungefährlich, um von mehr als einem Punkt zu träumen.

Vor dem Beginn des als Hochrisikospiel eingestuften Duells musste sich die Polizei mit Problemfans beider Lager auseinandersetzen. Tränengas und Schlagstöcke kamen zum Einsatz, es gab Festnahmen. Die Beamten konnten einen Sturm des Stadions von Hannover-Sympathisanten verhindern, später wurden auch Braunschweiger Krawallmacher gewalttätig.

Jeder wollte den Derby-Sieg

"Wir wollen unbedingt den Derbysieg", hatte Hannovers Trainer Mirko Slomka vor dem Anpfiff gesagt. Die Hausherren standen nach zuletzt schwachen Ergebnissen unter gehörigem Druck und suchten ihr Glück sofort in der Offensive.

Der erste gefährliche Warnschuss von Edgar Prib landete am Außennetz des Tores von Eintracht-Torwart Daniel (4.). Nach einem Kopfball von 96-Innenverteidiger Andre Hoffmann musste der Keeper zudem sein ganzes Können aufbieten (10.), um seine Mannschaft vor dem Rückstand zu bewahren.



Doch auch der Aufsteiger spielte zu Beginn frech mit. Eine gefährliche Flanke von Sturmspitze Domi Kumbela konnte Hannovers Nationaltorwart Torwart Ron-Robert Zieler gerade noch mit einer Hand abfangen (6.). Mirko Boland versuchte es zudem per Fernschuss (26). Doch ansonsten war der Elf von Trainer Torsten Lieberknecht bei den Konterversuchen der Ausfall von Offensivmann Karim Bellarabi (Leistenzerrung) anzumerken. Allzu oft blieb es bei harmlosen Versuchen.

Auch das Kombinationsspiel von Hannover lief keinesfalls immer rund. Dennoch kamen sie mit ihrem wuchtigen Angreifer Mame Diouf zu Chancen. Doch der Senegalese zielte sowohl bei seinem Kopfball (26.) als auch aus der Ferne zu ungenau (28.).

Braunschweig mit besserer zweiten Halbzeit

Nun häuften sich die Gelegenheiten des selbsternannten Europacup-Anwärters. Leonardo Bittencourt und spätestens Edgar Prib, nach einem unnötigen Ballverlust von Keeper Davari, hätten die Gastgeber in Führung bringen können (43., 45.).

Nach dem Wechsel hielten die "Roten" den Druck hoch, bissen sich aber zunächst die Zähne an den aufmerksamen Innenverteidigern Ermin Bicakcic und Deniz Dogan aus. Konsequenterweise versuchte es Mittelfeldspieler Szabolcs Huszti in der 60. Minute aus der zweiten Reihe, verfehlte aber knapp.

Kurz später kochte die Stimmung hoch, als Diouf im letzten Moment am Torabschluss gehindert wurde und Schiedsrichter Knut Kircher kein Foul pfiff (64.). Es war der Beginn einer umkämpften Schlussphase.

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Hannover 96

1
3.00
4
Hiroki Sakai
Verteidiger
2.50
18
Sebastien Pocognoli
Verteidiger
3.00
19
Christian Schulz
Verteidiger
3.00
2
Leon Andreasen
Mittelfeldspieler
58′
3.00
7
Edgar Prib
Mittelfeldspieler
85′
3.50
10
Szabolcs Huszti
Mittelfeldspieler
2.50
15
Andre Hoffmann
Verteidiger
3.00
28
Lars Stindl
Mittelfeldspieler
3.00
32
Leonardo Bittencourt
Mittelfeldspieler
67′
3.00
39
3.00

Eintracht Braunschweig

3.50
26
Daniel Davari
Torhüter
4.00
3
Ermin Bicakcic
Verteidiger
13′
2.50
8
Deniz Dogan
Mittelfeldspieler
2.50
6
Damir Vrancic
Mittelfeldspieler
3.00
10
Mirko Boland
Mittelfeldspieler
3.50
14
Omar Elabdellaoui
Mittelfeldspieler
3.50
15
2.50
24
Timo Perthel
Verteidiger
2.50
33
Marco Caligiuri
Mittelfeldspieler
85′
2.50
12
3.00
32

Ersatzbank & Wechsel

14
Markus Miller
Torhüter
 - 
6
 - 
23
 - 
8
Manuel Schmiedebach
Mittelfeldspieler
 - 
9
 - 
13
3.00
18
Deniz Kadah
Stürmer
 - 

Ersatzbank & Wechsel

 - 
30
 - 
5
Benjamin Kessel
Verteidiger
 - 
21
Jan Washausen
Verteidiger
 - 
27
 - 
31
Marc Pfitzner
Mittelfeldspieler
85′
 - 
9
Orhan Ademi
Stürmer
76′
 - 
10
K. Jackson
Stürmer
91′

Trainer

-
 - 

Trainer

 - 
-
 
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Spieler   Tore Elfmeter
Robert Lewandowski Robert Lewandowski
Angriff
Dortmund
18 4
Mario Mandzukic Mario Mandzukic
Angriff
Bayern
18 0
Adrian Ramos Adrian Ramos
Angriff
Hertha BSC
16 3
Josip Drmic Josip Drmic
Angriff
Nürnberg
16 2
Marco Reus Marco Reus
Mittelfeld
Dortmund
15 5