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Abpfiff
August 31, 2013 3:30 nachm. CEST
Stadion im BORUSSIA-PARK — Mönchengladbach
Schiedsrichter:‬ G. Perl‎
Zuschauer:‬ 53392‎
 
Havard Nordtveit 69′ ET
53′ Raffael
 
74′ Max Kruse
 
 

Gladbach hofft auf Lerneffekt - Werder auf Fritz

Die Borussia hofft, ihre Konteranfälligkeit endlich abzustellen - der Schlüssel dafür liegt in der Offensive. Bremen setzt dagegen auf das Comeback des Kapitäns.

Von Felix Goetz

Marc-Andre ter Stegen, Borussia Mönchengladbach
Bongarts

Mönchengladbach. Am 4. Spieltag der Bundesliga trifft Borussia Mönchengladbach am Samstag (15.30 Uhr) auf Werder Bremen und könnte mit einem Sieg am Gegner vorbeiziehen. Für die "Fohlen" wird die Partie eine echte Standortbestimmung, stehen doch nur drei Punkte auf der Haben-Seite, die aus dem überzeugenden Heimsieg gegen Hannover 96 resultieren.

Die beiden Auswärtsspiele beim FC Bayern München und bei Bayer Leverkusen gingen verloren, auch wenn die Leistung gestimmt hat. So weiß auch Sportdirektor Max Eberl, dass der bisherige Saisonverlauf keine Überraschung darstellt.

"Alles liegt im Rahmen. Wir haben es lediglich verpasst, in München und Leverkusen Sonderpunkte zu holen", sagte er dem Kicker.

"Den Abschluss erzwingen"

Vor allem bei Kontern war Mönchengladbach in den ersten Partien zu anfällig. Und so warnt Martin Stranzl auch vor Werder: "Werder ist von der Spielanlage her ebenfalls konterstark. Da können wir zeigen, ob wir etwas aus dem Leverkusen-Spiel mitgenommen und gelernt haben."

Die Anfälligkeit für schnelle Gegenstöße hat eine Ursache in der Offensive. "Wir müssen den Torabschluss mal erzwingen, damit die Situation abgeschlossen ist. So können wir uns formieren, die Ordnung herstellen, und der Gegner muss von hinten aufbauen", hofft Stranzl gegen Bremen auf einen Lerneffekt in seinem Team.

Gegner Werder Bremen steht gut da. Nach zwei Siegen gegen Eintracht Braunschweig und den FC Augsburg folgte die erwartete Niederlage bei Borussia Dortmund. Mit dem Spiel in Mönchengladbach folgt nun die dritte Auswärtspartie in den ersten vier Spielen.

Werder Bremen steht gut da

Dabei macht in Bremen vor allem die gefestigte Defensive aus dem BVB-Spiel Mut. "Wir waren schon besser organisiert als gegen Braunschweig und gegen Augsburg", sagte Trainer Robin Dutt dem Weserkurier über die 0:1-Niederlage. Immerhin war es nach 235 Minuten in der neuen Saison der erste Gegentreffer für die Werder-Minimalisten, die zuvor mit jeweils nur einem Treffer mit zwei Siegen das Optimum herausgeholt hatten.

Bei Borussia Mönchengladbach kann Werder wieder auf seinen Kapitän Clemens Fritz hoffen, der seine muskulären Probleme überstanden hat. "Ich hoffe sehr, dass er uns wieder zur Verfügung steht. Wir brauchen unseren Kapitän", betonte Dutt.

Ob Nils Petersen, der zuletzt beim BVB nur auf der Bank saß, wieder ran darf, ließ Dutt noch offen. "Es spricht nichts dagegen, dass beide zusammen spielen", schloss er auch einen Zwei-Mann-Sturm mit Neuzugang Franco Di Santo nicht aus.

EURE MEINUNG: Minimalismus gegen Offensivpower: Wer behält am Ende die Oberhand - Werder oder Gladbach?

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Kader
Das Duell
Max Kruse
Max Kruse
Position: Mittelfeld
Trikotnummer: 10
Spiele Tore GK RK
31 10 3 0
So ganz angekommen ist Max Kruse noch nicht in Mönchengladbach. Der Angreifer sucht seine herausragende Form aus seinem Jahr in Freiburg und will auch seine Ansprüche auf einen Platz in der Nationalelf untermauern - gegen Werder muss also eine starke Leistung her.
Mehmet Ekici
Mehmet Ekici
Position: Mittelfeld
Trikotnummer: 10
Spiele Tore GK RK
11 1 4 0
Mehmet Ekici scheint in Bremen endlich vor dem Durchbruch zu stehen - nach zwei bestenfalls durchwachsenen Jahren wurde das auch höchste Zeit. Nun will der türkische Nationalspieler wieder an seine Zeit in Nürnberg anknüpfen und zu alter Stärke finden. Einer bis dato harmlosen Bremer Offensive könnte ein Ekici in Bestform die entscheidenden Impulse geben.
Der Tipp
Auch die wiederentdeckte Stabilität in der Defensive kann Werder nicht retten. Gladbachs Offensiv-Quartett (Kruse, Raffael, Arango, Herrmann) wirbelt Bremens Abwehr durcheinander und sorgt für den zweiten Saisonsieg der "Fohlen".
Der Goal-Tipp
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Top-Torjäger
Spieler   Tore Elfmeter
Robert Lewandowski Robert Lewandowski
Angriff
Dortmund
18 4
Mario Mandzukic Mario Mandzukic
Angriff
Bayern
18 0
Adrian Ramos Adrian Ramos
Angriff
Hertha BSC
16 3
Josip Drmic Josip Drmic
Angriff
Nürnberg
16 2
Marco Reus Marco Reus
Mittelfeld
Dortmund
15 5