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Bundesliga

  • 30. März 2013
  • • 15:30
  • • Coface Arena, Mainz
  • Schiedsrichter: M. Gräfe
  • • Zuschauer: 33374
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ENDE
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Gelingt Werder Bremen beim FSV Mainz 05 die Trendwende?

Während die Gäste mit einem Sieg ihr Polster auf den Relegationsplatz vergrößern wollen, strebt Tuchels Team Platz vier an.

Mainz. Am Samstag empfängt der FSV Mainz 05 den mittlerweile abstiegsbedrohten SV Werder Bremen. Damit das Team von Trainer Thomas Schaaf nicht noch weiter abrutscht, muss ein Sieg bei den 05ern her. Selbiges haben aber natürlich auch die Gastgeber vor, schließlich winkt Platz vier.

Formschwankungen hüben wie drüben

Dass die Mainzer in ihrer erst siebten Bundesliga-Saison eine realistische Chance auf den zur Champions-League-Qualifikation berechtigenden vierten Platz haben würde, ahnten zu Saisonbeginn die Wenigsten. Ebenso unrealistisch erschien es jedoch auch, dass die Bremer, immerhin Zweiter in der ewigen Bundesliga-Tabelle, dieses Jahr gegen den Abstieg spielen würden.

Bei beiden Klubs sind die Ursachen der derzeitigen Lage jedoch schnell gefunden. Zum einen liegt es an der Kontinuität in den Kadern, zum anderen an Formschwankungen. Während die Bremer einen Umbruch durchmachten, beziehungsweise immer noch darin feststecken, hat Thomas Tuchel ein Team beisammen, das zwar punktuell verstärkt wurde, im Kern aber schon seit Jahren zusammenspielt.

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Formschwankungen haben die Rheinländer dennoch in ihren Leistungen, ohne sie wäre eine höhere Platzierung garantiert, da sie vor allem von der Inkonstanz der Konkurrenz profitieren.

Die Bremer weisen ebenfalls eine deutliche Unbeständigkeit auf, die, wie die Tabelle deutlich aufzeigt, noch gravierender ist. Die längste Siegesserie in der laufenden Saison beträgt zwei Spiele, die längste Serie von Spielen ohne Niederlage drei. Letztere Serie endete eine Woche nach dem Hinspiel, welches noch mit 2:1 gewonnen wurde.

Defensivstärke trifft auf Defensivschwäche

Auch die jüngsten Entwicklungen an der Weser sind alles andere als rosig. Zwar wurden die letzten beiden Spiele nicht verloren (darunter ein Unentschieden gegen den designierten Absteiger aus Fürth), siegreich war man jedoch die letzten fünf Spiele nie. Vor allem die Defensivarbeit sorgt bei Trainer Schaaf für Kopfzerbrechen: In den letzten fünf Spielen kassierte das Team 13 Gegentore, mit Blick auf die ganze Saison sind es gar 51 – beides sind die negativen Topwerte.

Über solch eklatante Defensivschwächen braucht sich Tuchel keine Sorgen zu machen. 29 Gegentore fing sein Team bisher, nur der FC Bayern unterbietet diesen Wert. Dazu lief es zuletzt einigermaßen rund. Zwar konnte in den letzten sechs Spielen nur eines gewonnen werden, dafür blieb man im selben Zeitraum aber sonst gänzlich ohne Liga-Niederlage. Spielerisch wusste die Mannschaft jedoch wiederholt zu überzeugen, hatte lediglich im Abschluss Nachholbedarf.

Drei Alternativen mehr für Tuchel

Gegen die Bremer sollten sie ihre Chancen nutzen, denn die Gäste sehen in Mainz traditionell gut aus. Von den bisher sechs Bundesliga-Duellen in Mainz gewannen die Bremer vier, haben einen Punkteschnitt von 2,17 – so viele Punkte holen die Bremer sonst nirgends, wo sie schon mindestens zweimal gespielt haben.

Beim erneuten Angriff auf den vierten Platz werden den Mainzern wieder drei Alternativen zur Verfügung stehen. Kirchhoff und Soto sind sehr wahrscheinlich dabei, auch bei Junior Diaz stehen die Chancen gut. Der Kolumbianer Soto dürfte dann wohl auch wieder in die Startelf rücken. Für ihn müsste Parker weichen. In die Spitze könnte dafür Müller vorrücken.

Defensiv wird wohl nur dann umgestellt, wenn Tuchel Junior Diaz bereits für ein Startelf-Comeback bereit hält. Der Mann aus Costa Rica würde auf der linken Seite Pospech ablösen, der wiederum auf der rechten Seite den gelernten Innenverteidiger Bell ersetzen würde.

Hunt und Arnautovic vor Startelf-Comeback

Bei den Bremern werden mit Junuzovic und Ignjovski sowie dem schon seit längerem verletzten Fritz drei Optionen für das defensive Mittelfeld wegfallen. So wird dort wohl wieder Innenverteidiger Sokratis heranmüssen, ebenso wie Trybull. Auf den Außenbahnen wurden zuletzt die defensiven Junuzovic und Ignjovski eingesetzt, da diese aber, wie oben erwähnt, ausfallen, muss Schaaf hier wieder auf die offensivstärkeren Hunt und Arnautovic setzen. Letzterer war beim Donnerstagstraining in eine Auseinandersetzung verwickelt, scheint also hochmotiviert.

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Team-News
Kader
29Christian WetkloTor
2Bo SvenssonAbwehr
3Zdenek PospechAbwehr
4Nikolce NoveskiAbwehr
16Stefan BellAbwehr
7Niki ZimlingMittelfeld
14Julian BaumgartlingerMittelfeld
19Elkin SotoMittelfeld
27Nicolai MüllerMittelfeld
25Andreas IvanschitzMittelfeld
28Adam SzalaiAngriff
33Heinz MüllerTor
15Jan KirchhoffAbwehr
11Yunus MalliMittelfeld
17Chinedu EdeMittelfeld
21Marcel RisseMittelfeld
10Eric Maxim Choupo-MotingAngriff
-Shawn ParkerAngriff
Das Duell
Niki Zimling
Niki Zimling
Position: Mittelfeld
Trikotnummer: 7
Spiele Tore GK RK
0 0 0 0
Der Winterneuzugang hat sich für die Mainzer schnell unentbehrlich gemacht. Er kann sowohl Bälle gewinnen als auch verteilen. Dazu hat er auch schon seine Stärken im Torabschluss bewiesen, zuletzt im Länderspiel gegen Tschechien. Gegen die offensiven Bremer werden reichlich Konter über ihn laufen, sodass er viele Chancen kreieren können wird.
Aaron Hunt
Aaron Hunt
Position: Mittelfeld
Trikotnummer: 14
Spiele Tore GK RK
0 0 0 0
Der Mann aus der eigenen Jugend spielt trotz der schwachen Team-Leistung eine gute Saison, kann ebenfalls öffnende Pässe spielen. Auch der Torabschluss liegt ihm, gegen Mainz sogar so gut wie gegen keinen anderen Bundesligisten: bisher gelangen ihm sechs Treffer gegen die Rheinländer.
Der Tipp
Die Mainzer setzen ihren Lauf fort, profitieren dabei vor allem von der erneut fehlenden Balance im Spiel der Gäste. Um die schnellen Kombinationen der Gastgeber zu verhindern, mangelt es den Bremern an mannschaftlicher Geschlossenheit. Da die Chancenverwertung jedoch nicht die größte Stärke der Mainzer ist, bleibt es bis zum Schluss spannend, auch weil Bremen in der Offensive mit vielen Individualisten bestückt ist.
Der Goal-Tipp
Mainz 2