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Bundesliga

  • 20. April 2012
  • • 20:30
  • • Coface Arena, Mainz
  • Schiedsrichter: R. Hartmann
  • • Zuschauer: 31069
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ENDE
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Mainz sichert durch Nullnummer gegen Wolfsburg endgültig den Klassenerhalt

Mainz sichert durch Nullnummer gegen Wolfsburg endgültig den Klassenerhalt

Getty Images

Durch das Unentschieden können die Nullfünfer auch theoretisch nicht mehr absteigen, während Wolfsburg die Hoffnungen auf das internationale Geschäft begraben muss.

Mainz. Den 32. Spieltag der Bundesliga eröffneten am Freitagabend der FSV Mainz 05 und der VfL Wolfsburg. Mainz benötigte noch einen Punkt zum sicheren Klassenerhalt, Wolfsburg wollte die minimalen Chancen aufs Europapokalgeschäft wahren. In einem insgesamt mittelmäßigen und ereignisarmen Spiel blieb es bei einem für Wolfsburg am Ende etwas schmeichelhaftem Unentschieden.

Zidan wieder in der Startelf

Sowohl Felix Magath als auch Thomas Tuchel vertrauten auf dasselbe Spielsystem, ließen ihre Teams im 4-2-3-1 beginnen. Etwas Überraschend begann Schäfer neben Polak auf der für ihn ungewohnten Position auf der Doppelsechs, bei Mainz sollten Soto und Polanski vor der Abwehr die Räume dicht machen. Zudem rotierten Zidan und Ivanschitz wieder in die Startelf, der Ägypter sollte hinter Stoßspitze Szalai wirbeln. Beim VfL stürmten drei nominelle Stürmer, Mandzukic wurde von Vieirinha und Dejagah auf den Flügeln unterstützt.

Mandzukic kann Kirchhoffs Schnitzer nicht ausnutzen

Die erste Chance des Spiels gehörte Mainz 05, scheiterte aber in Person von Zidan am gut reagierenden Wolfsburg-Keeper Benaglio (5.). Auch der VfL traute sich zunehmend nach vorne, aber Zidan zielte aus der Distanz weit links vorbei (13.). Kurze Zeit später hatte Mandzukic die Führung auf dem Kopf: Kirchhoff verschätzte sich im Abwehrzentrum, sodass der Kroate unverhofft zum Kopfball kam. Das war die Riesenchance, so frei kam der Stürmer im ersten Spielabschnitt nicht mehr zum Abschluss.

Vieirinha wirbelt, Rodriguez prüft Wetklo

Zwar waren die „Nullfünfer“ die etwas agilere Mannschaft, Wolfsburg kam aber immer wieder zu Chancen, besonders Vieirinha sorgte für viel Wirbel. So war der Portugiese auch an der nächsten „Wölfe“-Chance beteiligt, als er schön und direkt mit Linksverteidiger Rodriguez zusammenspielte, der mit viel Dampf aufs Tor schoss (24.). Wetklo konnte den Ball nur nach vorne abprallen lassen, aber die Mainzer Defensive war zur Stelle und konnte den tückischen Abpraller klären.

Mainz verpasst zweimal knapp die Führung

In der Folge fand Mainz immer besser in die Partie, die Kombinationen der Tuchel-Elf wurden von Minute zu Minute sicherer. So gehörte Zidan nicht nur die erste Chance der ersten Hälfte, auch den letzten gefährlichen Torschuss vor dem Pausentee konnte der Ex-Dortmunder für sich verbuchen, als er aus aussichtsreicher Position am langen Pfosten vorbeischoss (45.), wofür er sich die Beschwerden seines Stürmer-Kollegen Szalai anhören musste, der besser postiert gewesen wäre.

Der zweite Durchgang begann so, wie der erste aufgehört hatte: Mit einer Riesenchance für Mainz, aber Szalai scheiterte kurz nach Wiederanpfiff am klasse reagierenden Benaglio (47.). Die Rheinländer wirkten nach dem Pausentee deutlich zielstrebiger als noch zuvor, machten deutlich, dass sie mehr als das Unentschieden wollten und hätten die Führung nach gut einer Stunde mehr als verdient gehabt. Vor allem im Mittelfeld erspielte sich der FSV deutliche Vorteile, nahm der Kreativabteilung der Gäste mit viel Engagement die Luft zum Atmen.



Wolfsburg offensiv nicht mehr existent

Mit Ausnahme eines Hammer-Freistßes von Madlung (64.), bei dem Wetklo in letzter Sekunde noch die Fäuste hochreißen konnte, fand Wolfsburg offensiv im zweiten Durchgang quasi nicht mehr statt, das Magath-Team beschränkte sich fast ausschließlich auf Defensiv-Aufgaben. Ingsesamt war das Unentschieden daher schmeichelhaft für die Gäste, allerdings scheiterte Mainz auch in schöner Regelmäßigkeit an der eigenen Ungenauigkeit, kam kaum noch zum Abschluss, klammert man Zidans ungefährliche Volley-Abnahme (75.) raus.

Mandzukic ohne den „Lucky Punch“

Zehn Minuten vor Abpfiff drängten beide Mannschaften noch einmal auf den Siegtreffer, aber sowohl Wetklo als auch Benaglio ließen sich nicht mehr bezwingen. Kurz vor Schluss hatte Mandzukic gleich zwei Mal die Gelegenheit, das Spiel zu entscheiden (87./91.), aber ihm fehlte in der Nachspielzeit die Fortune, sodass es letztlich beim torlosen Remis blieb.

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