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Bundesliga

  • 15. Dezember 2012
  • • 15:30
  • • Coface Arena, Mainz
  • Schiedsrichter: F. Brych
  • • Zuschauer: 31376
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ENDE
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Mainz dreht das Spiel und gewinnt mit 3:1 gegen Stuttgart

Mainz dreht das Spiel und gewinnt mit 3:1 gegen Stuttgart

Bongarts

Schwache Schwaben gingen kurz nach Beginn der zweiten Hälfte überraschend in Führung, mussten in den folgenden 45 Minuten aber drei Gegentore einstecken.

Mainz. Der FSV Mainz 05 empfing mit dem VfB Stuttgarteinen direkten Konkurrenten um die Qualifikation für das internationale Geschäft. Bei dem 3:1-Erfolg der Gastgeber glänzten aber nicht wie erwartet die Torjäger, sondern zwei Mittelfeldspieler. Nicolai Müller brachte Mainz mit einem Doppelpack auf Kurs, während Elkin Soto mit seinem ersten Saisontor die Entscheidung brachte.

Schwache erste Hälfte

Sowohl der Mainzer Coach Thomas Tuchel als auch sein Gegenüber Bruno Labbadia mussten wegen Sperren umbauen. Bei den Gastgebern fehlte Routinier Nikolce Noveski, der nach einer Verletzung genesene Jan Kirchhoff nahm den Platz des Innenverteidigers ein. Die Schwaben mussten dagegen auf Rechtsverteidiger Gotuku Sakai verzichten. Den Platz des Japaners nahm Antonio Rüdiger ein.

Die Unsicherheit des jungen Abwehrmannes war offensichtlich. Viele Mainzer Angriffe rollten in der Anfangsphase über die rechte Seite der Gäste, auf der Rüdiger zu aggressiv agierte und somit Räume eröffnete. Die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel verpasste es jedoch, einen ihrer schnellen Konter effektiv zu verwerten. Die beste Möglichkeit vergab Andreas Ivanschitz freistehend in der elften Spielminute.

In der Folge war Mainz das bessere Team im eigenen Stadion. Es fehlte jedoch die Präzision und Effektivität im entscheidenden Moment. Von Stuttgart war weitgehend nichts zu sehen. Zehn Minuten vor Ende der ersten Hälfte ließ sich Vedad Ibisevic vor dem Abschluss den Ball vom Fuß stibitzen. Heinz Müller sah nicht nur in dieser Situation sicher aus, musste aber insgesamt sehr selten eingreifen. Nach Ablauf der ersten 45 Minuten ging es ohne Tor in die Pause.

Doppelschlag Müller

Nach der Pause wurde es sofort turbulent. Ausgerechnet das bislang so enttäuschende Stuttgart ging in der 48. Minute in Führung und bestrafte Mainz für die Inkonsequenz im Abschluss. Traores Flanke wurde  länger und länger und landete auf dem Kopf von Harnik. Der Österreicher gab den Ball zu Heinz Müller, der nicht gut aussah und die Kugel mit der Faust in das eigene Tor beförderte.

Die Antwort der Gastgeber ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Dieses mal war es der Namensvetter von Heinz, Nicolai Müller, der im Fokus steht. Der Mittelfeldspieler nutzte Pospechs tolles Zuspiel in den Rückraum und markierte den Ausgleich für Mainz. Anschließend wurde die Partie immer hitziger. Beide Parteien waren jetzt hellwach und kamen zu Chancen, die jedoch nicht genutzt werden konnten.

Erst nach rund 70 Minuten wurde wieder gejubelt. Erneut war es Nicolai Müller, der traf. Dieses mal lupfte der 25-Jährige über den nicht beneidenswerten Ulreich und erzielte den Doppelpack. So schnell kann es im Fußball gehen, Mainz drehte das Spiel innerhalb von 15 Minuten und ging in Führung.

Schlusspunkt durch Soto

In der Folge brachte Stuttgart nicht mehr viel zustande. Gefährlich für Heinz Müller wurde es selten, während die Mainzer Offensive immer wieder Nadelstiche setzte. In der Nachspielzeit, kurz vor Abpfiff, ging einer dieser Nadelstiche dann richtig tief. Nach einem Einwurf tauchte Elkin Soto völlig frei vor Ulreich auf. Mit einem ersten Saisontor setzte er in einer guten Bundesliga-Partie den Schlusspunkt, weil wenig später abgepfiffen wurde. Am Ende gewann Mainz verdient gegen schwache Stuttgarter.

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