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Bundesliga

  • 29. Januar 2012
  • • 15:30
  • • OPEL ARENA, Mainz
  • Schiedsrichter: M. Schmidt
  • • Zuschauer: 30938
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ENDE
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Der FSV Mainz 05 demontiert den SC Freiburg und atmet im Abstiegskampf auf

Der FSV Mainz 05 demontiert den SC Freiburg und atmet im Abstiegskampf auf

Bongarts

Bemitleidenswerte Freiburger konnten in Mainz kaum mehr als Schadensbegrenzung betreiben. Bereits nach gut fünf Minuten hatte der SC zwei Tore und einen Platzverweis kassiert.

Mainz. Im Kellerduell mit dem SC Freiburg hat der FSV Mainz 05 den Gästen vom SC Freiburg keine Chance gelassen und sein Heimspiel souverän mit 3:1 gewonnen. Nach frühen Toren von Eric-Maxim Choupo-Moting und Eugen Polanski sowie dem Platzverweis gegen Fallou Diagne war die Partie schon nach zehn Minuten vorentschieden. Während die Mannschaft von Thomas Tuchel sich mit dem Sieg etwas von der Abstiegszone absetzen konnte, ist bei Freiburg der Schwung nach dem Auftaktsieg dahin, die „Rote Laterne“ bleibt im Breisgau. 

Biltzstart der Mainzer schockt Freiburg

Was für ein Start war das in der coface-Arena! Die Mainzer rannten von der ersten Minute wie entfesselt an und belohnten sich früh mit dem 1:0 durch Choupo-Moting. Der Nationalspieler aus Kamerun startete in die Schnittstelle und wurde mustergültig von Polanski bedient (3.). Nur zwei Minuten später kam es dann ganz dick für die Gäste. Wieder kam so ein Steilpass in den freien Raum und Diagne kann Adam Szalai nur mit einem Foul am Abschluss hindern. Ergebnis waren der Elfmeterpfiff und die berechtigte Rote Karte von Schiedsrichter Markus Schmidt (4.). Polanski zeigte vom Punkt keinen Nerven und traf zum 2:0 (6.).

Choupo-Moting nicht zu stoppen

Doch damit hatte die für Freiburg desaströse Anfangsphase noch lange kein Ende. Keine 20 Minuten waren gespielt, da erzielte Choupo-Moting seinen zweiten Treffer. Nach einem schönen Steilpass von Marco Caligiuri startete er durch, ließ die Abwehr hinter sich und vollendete zum dritten Freiburger Gegentreffer (17.). Schon nach einer guten Viertelstunde stand SC-Coach Streich vor einem Scherbenhaufen. Das Spiel beruhigte sich dann, Mainz schien dem vierten Treffer aber stets näher als Freiburg dem Anschlusstreffer.

Auch Szalai mit starker erster Hälfte

Mainz spielte sich bis zur Pause kaum noch Großchancen heraus, hatte das Geschehen aber jederzeit im Griff. Sie attackierten früh im Mittelfeld und setzten die ohnehin verunsicherten Freiburger schon in der eigenen Hälfte unter Druck. Szalai und Choupo-Moting waren die herausragenden Akteure einer einseitigen ersten Halbzeit. Auch Polanski stach durch den verwandelten Elfer und die Vorlage zum 1:0 hervor.

Müder Auftakt in den zweiten Durchgang

In der zweiten Hälfte war Mainz vor allem um Kontrolle bemüht. Torchancen blieben zunächst Mangelware, weil Freiburg sich nicht locken ließ. Streich schien ihn vor allem die Verhinderung eines Debakels ans Herz gelegt zu haben. Viele Fouls störten den Ablauf der Mainzer mehr als noch vor dem Wechsel. Die neue defensive Ausrichtung der Gäste war erfolgreich, nach gut einer Stunde gab es sogar die ersten Unmuts-Äußerung des Mainzer Publikums – und das beim Stand von 3:0!

Freiburg kommt zum Tor, Mainz lässt nach

Die Zuschauer hatten einen guten Riecher bewiesen, denn Freiburg kam kurz darauf tatsächlich zum Anschluss. Pavel Krmas veerwandelte eine Ecke zum 1:3 (68.). Auch Tuchels Miene verdüsterte sich auch, er sah, dass seine Mannschaft durch ihren zurückhaltenden Auftritt bereits todgesagte Freiburger in die Partie zurückgeholt hatte. Die Gäste versuchten nachzulegen, Mainz verlegte sich auf Konter. Streich brachte mit Stefan Reisinger für die Schlussphase wieder einen Stürmer (76.).

Mainz schaukelt das Ergebnis nach Hause


Mainz fand sich in der Schlussphase in der eigenen Defensive wieder, der Freiburger Mannschaft gebührte inzwischen Lob für die Moral, sich zu zehnt in das Spiel zurück zu kämpfen. Letztlich fehlte aber die Durchsetzungskraft, auch zu klaren Chancen kommen. So blieb es beim 3:1, Tuchel freut sich über den Dreier und ein zumindest in der ersten Hälfte mitreißendes Heimspiel. Bei Freiburg werden die Sorgenfalten tiefer, der Abstand zum rettenden 15. Platz hat sich weiter vergrößert.

Eure Meinung: Was sagt ihr zur kämpferischen Leistung des SC?

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