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Bundesliga

  • 26. Oktober 2013
  • • 15:30
  • • Coface Arena, Mainz
  • Schiedsrichter: D. Siebert
  • • Zuschauer: 30657
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Shinji Okazaki durfte gegen Braunschweig jubeln

Okazaki erlöst schwachen FSV Mainz gegen Braunschweig

Shinji Okazaki durfte gegen Braunschweig jubeln

Bongarts

Nach der bitteren Niederlage gegen Schalke musste sich Braunschweig nach tapferer Leistung auch in Mainz geschlagen geben.

Mainz. Der FSV Mainz 05 hat dank Shinji Okazaki den Absturz in der Bundesliga gestoppt und den ersten Heimsieg seit neun Wochen gefeiert. Das 2:0 (1:0) gegen Aufsteiger und Tabellen-Schlusslicht Eintracht Braunschweigwar aber nicht mehr als ein Pflichtsieg - das Team von Trainer Thomas Tuchel, zuvor sechs Spiele sieglos, konnte erneut kaum überzeugen. Dass die Treffer des Japaners (8./68.) zum Sieg führten, war vor allem der Harmlosigkeit der Gäste geschuldet, die weiter auf den zweiten Erfolg nach der Rückkehr ins Oberhaus warten müssen.

Vor 30.657 Zuschauern, darunter rund 3000 Braunschweiger "Löwen", begannen beide Mannschaften in ihrem ersten Duell im Oberhaus äußerst schwach. Selten konnte ein Team den Ball für mehr als drei Pässen in den eigenen Reihen halten. Entsprechend aus dem Nichts führte ein Geniestreich von Junior Diaz zum 1:0 der Gastgeber: Okazaki nahm den Traumpass des Linksverteidigers im vollen Lauf mit und lupfte den Ball über Eintracht-Keeper Daniel Davari, der in der Jungend das Mainzer Trikot getragen hatte.

Für Verwirrung auf dem Platz sorgten offensichtlich auch die Umbauarbeiten von Tuchel: Nach dem 1:4 bei Bayern München am vergangenen Wochenende veränderte der Coach seine Startelf auf fünf Positionen. Verletzungsbedingt verzichten musste der FSV-Coach aber nur auf den Österreicher Julian Baumgartlinger (Miniskus-OP am Montag), dessen Rolle im defensiven Mittelfeld Niki Zimling übernahm. Beim Torjubel nach Okazakis erstem Treffer hielten die Mainzer Spieler demonstrativ ein Trikot mit Baumgartlingers Rückennummer 14 Richtung Haupttribüne.

Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht, der von 1995 bis 2002 als Mainzer Profi in 89 Zweitligaspielen drei Tore erzielt hatte, konnte doch noch auf die zuletzt angeschlagenen Innenverteidiger Ermin Bicakcic und Deniz Dogan zurückgreifen, zudem kehrte Norman Theuerkauf in die Startelf zurück.

Der Aufsteiger, der seit der Rückkehr ins Oberhaus nur in Wolfsburg drei Punkte holte (2:0), kam aber in den ersten 15 Minuten nicht einmal in die Nähe des Mainzer Strafraums. Auf der Gegenseite verpasste Okazaki zunächst seinen zweiten Treffer zweimal knapp (18. und 26.). Die erste Braunschweiger Chance ging auf das Konto von Mirko Boland, dessen Kopfball aber genau in den Armen von FSV-Torwart Heinz Müller landete (31.).

Die Aktion des Mittelfeldspielers wirkte aber offenbar als kleine Initialzündung: Die "Löwen" trauten sich in der Schlussphase der ersten Hälfte mehr zu und hatten Pech, dass Karim Bellarabi seine Chancen (38. und 40.) nicht ausnutzte. Beiden Gelegenheiten gingen leichtsinnige Fehler der Mainzer Abwehr voraus.

Nach der Pause zeigte sich das gleiche Bild: Sehenswert waren lediglich die Choreographien in den beiden Fanblöcken. Auf dem Rasen verlegten sich beide Teams auf die Defensivarbeit. Der erste ernsthafte Mainzer Angriff führte gleich zum 2:0. Nationalspieler Nicolai Müller brachte den Ball in den Braunschweiger Strafraum, wo Okazaki aus kurzer Distanz vollendete.

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