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Bundesliga

  • 10. März 2012
  • • 15:30
  • • OPEL ARENA, Mainz
  • Schiedsrichter: T. Kinhöfer
  • • Zuschauer: 34000
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ENDE
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Mainzer Überfallkommando muss am Ende gegen Nürnberg noch zittern

Mainzer Überfallkommando muss am Ende gegen Nürnberg noch zittern

Getty Images

Die Rheinländer spielten mit dem FCN Katz und Maus und kamen schon nach zwei Minuten zum schnellsten Tor der Saison. Der überraschende Anschluss sorgte für Spannung.

Mainz. Am 25. Spieltag der Bundesliga standen sich im Rheinland der 1.FSV Mainz 05 und der 1.FC Nürnberg gegenüber. Mainz spielte zunächst wie entfesselt und nahm eine hochverdiente 2:0-Führung mit in die Pause. Nürnberg erzielte aus dem Nichts den Ausgleich, wurde danach stärker und drängte auf den Ausgleich. Am Ende brachte Mainz die knappe Führung trotz Nürnberger Anrennen über die Zeit

Mainz mit Blitz-Start zur frühen Führung


Die Gastgeber begannen furios, fielen wie ein Überfallkommando über eine Nürnberger Mannschaft her, die gar nicht wusste, wie ihr geschah. Schon nach 20 Sekunden der erste Aufreger, als Mainz nach einem wahren Blitzstart knapp am Pfosten scheiterte. Kurze Zeit später klingelte es dann aber doch im Kasten von FCN-Keeper Raphael Schäfer: Nicolai Müller erwischte nach dem zwei Pfostentreffern von Szalai und Choupo-Moting den Ball und traf problemlos aus gut vier Metern zur Führung (2.). Der Treffer vom Ex-Fürther war gleichzeitig das schnellste Tor dieser Saison.

Nürnberg guckt zu, Mainz erhöht


In der Folge spielte nur Mainz, Nürnberg wirkte geschockt und stand hilflos dem Mainzer Angriffswirbel gegenüber, ohne selbst gefährlich in die gegnerische Hälfte zu kommen. Folgerichtig fiel das 2:0 für Mainz: Zidan trat einen Freistoß aus halblinker Position in den Strafraum, der Ball wurde lang und länger und klatschte an den Innenpfosten FCN-Tores, von wo er über die Linie ging (22.). Auch die Fernsehbilder konnten kaum auflösen, ob Kirchhoff noch am Ball war, in jedem Fall war der Ball über die Linie.

Einseitiges Spiel


Mainz verwaltete das Spiel ohne Mühe gegen harmlose Franken, zeigte sich ungemein ballsicher und spielfreudig. Die Gäste aus Nürnberg kamen kaum einmal über die Mittellinie, hatten den entfesselten Nullfünfern bis zur Pause nichts entgegenzusetzen und konnten froh sein, „nur“ mit zwei Toren Rückstand in die Pause zu gehen.

Mainz kontrolliert das Spiel

Nach Anpfiff der zweiten Halbzeit schien es, als hätten sich die Nürnberger etwas vorgenommen für den Rest des Spiels, der gute Eindruck verpuffte nach wenigen Minuten aber wieder und Mainz riss das Spiel wieder an sich. Die Mannschaft von Thomas Tuchel erkämpfte sich wie schon im ersten Spielabschnitt deutlich mehr Spielanteile und hielt die harmlosen Franken weit vom eigenen Tor weg. Allerdings fehlte auch bei Mainz ein wenig die nötige Durchsetzungskraft, einzig bei der Abseitsstellung von Szalai (56.) hätte es gefährlich werden können.

Urplötzlich der Anschluss durch Didavi

Wie aus dem Nichts dann der Anschlusstreffer für den FCN: Daniel Didavi zog aus gut und gerne 24 Metern einfach mal ab, Kirchoff hielt das Bein dazwischen und der abgefälschte Ball landete unhaltbar für Christian Wetklo im Mainzer Tor (64.). Der Ausgleich hinterließ Spuren bei Mainz, die Nullfünfer wirkten leicht geschockt und konnten keine Ruhe mehr ins Spiel bringen. Bei Nürnberg hingegen keimte Hoffnung auf, nach etwa 70 gespielten Minuten wendete sich das Spiel plötzlich, zwingende Chancen blieben aber aus.

Nürnberg drückt, Szalai sieht gelb-rot

Nürnberg warf in der Folge alles nach vorne, Dieter Hecking brachte mit Mak und Eigler frische Offensivkräfte. Mainz schwamm gewaltig, wurde von aufgedrehten Franken in die eigene Hälfte zurückgedrängt. Das Spiel war nach dem Anschlusstreffer völlig offen, Nürnberg näher am Ausgleich dran als Mainz an der endgültigen Entscheidung. Trotzdem hatte Szalai das 3:1 auf dem Fuß, tauchte alleine vor Schäfer auf (84.). Aber anstatt den Torhüter zu umkurven, setzte der Stürmer zur Schwalbe an und sah von Schiedsrichter Kinhöfer zurecht die gelb-rote Karte. Trotz der Überzahl und nun drückender Überlegenheit konnte sich Nürnberg jedoch kaum zwingende Chancen rausspielen, sodass es am Ende beim knappen 2:1 blieb.

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