thumbnail Hallo,
Live

2. Bundesliga

  • 15. März 2013
  • • 18:00
  • • Stadion An der Alten Försterei, Berlin
  • Schiedsrichter: G. Winkmann
  • • Zuschauer: 21410
4
ENDE
2

2. Liga: Union, Paderborn und Duisburg mit Heimsiegen

2. Liga: Union, Paderborn und Duisburg mit Heimsiegen

Getty Images

Schlechte Karten für die Auswärtsmannschaften! Am Freitag setzten sich in der 2. Liga die Gastgeber durch, gewannen alle drei Spiele.

Berlin.Fußball-Zweitligist Union Berlin hat im Kampf um den Relegationsplatz neue Hoffnung geschöpft. Im Duell der Kult-Klubs setzten sich die Köpenicker zum Auftakt des 26. Spieltages gegen den FC St. Pauli mit 4:2 (2:1) durch und reduzierten damit den Rückstand auf Rang drei auf vorerst drei Punkte. Die Hamburger mussten dagegen die erste Niederlage nach zuvor drei Siegen in Folge hinnehmen.

Unions Top-Torschütze Simon Terodde sorgte nach einem Traumpass von Kapitän Torsten Mattuschka für die Führung der Berliner (20.). Kurz nach dem Ausgleich von Marius Ebbers (37.), der sein 100. Zweitligator erzielte, traf Mattuschka nach einer guten Kombination ins leere Tor (42.). Sebastian Schachten glich im zweiten Durchgang erneut aus (76.), ehe Adam Nemec erneut für die "Eisernen" traf. Terrode machte mit seinem zweiten Treffer wenig später alles klar (83.).

Eine Woche nach der bitteren Niederlage im Berlin-Brandenburg-Duell bei Energie Cottbus (1:2) begann Union vor 21.410 Zuschauern in der ausverkauften Alten Försteri dominant. Mattuschka steckte sehenswert auf Terodde durch, der mit einem Lupfer über St. Paulis Torhüter Philipp Tschauner sein neuntes Saisontor erzielte. Vom Hamburger Ausgleich zeigte sich das Team von Trainer Uwe Neuhaus wenig beeindruckt und ging mit der verdienten Führung in die Pause.

Nach dem Wechsel änderte sich zunächst wenig. Mitte des zweiten Durchgangs wurde das Team von Trainer Michael Frontzeck jedoch immer stärker und hatte in Florian Kringes Pfostenschuss (68.) die große Chance zum Ausgleich. Wenig später zeigte sich Schachten zielsicherer. Nach der erneuten Berliner Führung hatte das Hamburger Aufbäumen ein Ende.

Paderborn schlägt Frankfurt

Der FSV Frankfurt hat im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga einen schweren Rückschlag hinnehmen müssen. Eine Woche nach dem eindrucksvollen 6:1 gegen den VfR Aalen verlor das Team von Trainer Benno Möhlmann beim SC Paderborn 0:3 (0:1) und musste in der Tabelle den Gegner (38 Punkte) vorbeiziehen lassen. Mit einem Sieg wären die Hessen (37) zumindest vorübergehend bis auf einen Punkt an den Tabellendritten 1. FC Kaiserslautern herangerückt.

Die Tore für die Gastgeber erzielten Alban Meha per Foulelfmeter (21.), der Frankfurter Michael Görlitz per Eigentor (85.) und Thomas Bertels (90.). Beim Strafstoß Marc Heitmeier hatte zuvor Jens Wemmer zu Fall gebracht. Der Sieg für die engagierten Paderborner vor 5397 Zuschauern war nicht unverdient, aber allein schon mit Blick auf die 61. Minute auch glücklich. FSV-Stürmer Mathew Leckie brachte das Kunststück fertig, völlig freistehend aus drei Metern am leeren Paderborner Tor vorbei zu schießen.

Die Ostwestfalen hatten schon vorher die Vorentscheidung nur um Zentimeter verpasst. In der 51. Minute traf Deniz Yilmaz mit einem sehenswerten Distanzschuss nur den Pfosten. In der 75. Minute hatte Paderborn Glück, als John Verhock die große Chance zum Ausgleich ungenutzt ließ.

Duisburg klettert aus dem Keller

Energie Cottbus hat in der 2. Fußball-Bundesliga den Sprung auf Platz drei verpasst. Nach zuletzt zwei Siegen konnten die Lausitzer ihren Aufwärtstrend nicht fortsetzen und verloren beim MSV Duisburg mit 1:2 (0:1). Der MSV verschaffte sich dagegen mit dem wichtigen Sieg etwas Luft im Abstiegskampf.

Ranislav Jovanovic (37.) und Branimir Bajic per Foulelfmeter (81.) erzielten die Tore für den MSV. Cottbus konnte durch Stiven Rivic (87.) nur noch verkürzen.

Die Anfangsphase in einem niveauarmen Spiel bot zunächst keine nennenswerten Tormöglichkeiten. Es war Maurice Exslager, der in der 18. Minute nach einem klugen Steilpass von Tanju Öztürk erstmals für Gefahr sorgte, Thorsten Kirschbaum im Tor der Cottbuser parierte den Schuss aufs rechte Eck jedoch stark.

Es dauerte bis zur 37. Minute, bis Jovanovic einen Fehlpass von Cottbus nutzte. Nach seinem Alleingang über knapp 45 Meter gelang dem Serben der Führungstreffer. In der Nachspielzeit verpasste Timo Perthel mit einem wuchtigen Lattentreffer eine noch beruhigendere Halbzeitführung.

Cottbus begann nach dem Seitenwechsel deutlich engagierter als zuvor. Bajic gelang in der nun phasenweise harten Partie für die Vorentscheidung, als er den Elfmeter verwandelte, den zuvor Uwe Hünemeier an Exslager verschuldet hatte.

In Duisburg kehrte vor 12.000 Zuschauern Trainer Rudi Bommer nach vier Jahren an seine alte Wirkungsstätte zurück, zwischen 2006 und 2008 schaffte der Energie-Trainer den Aufstieg mit dem MSV, konnte dann den direkten Abstieg aber nicht verhindern.

Dazugehörig