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DFB Pokal

  • 4. August 2013
  • • 14:30
  • • Stadion Ludwigspark, Saarbrücken
  • Schiedsrichter: R. Kempter
  • • Zuschauer: 15424
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N. V.
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1. FC Saarbrücken warf Werder Bremen aus dem DFB-Pokal

Drittliga-Fluch hält an: Werder Bremen scheitert am 1. FC Saarbrücken

1. FC Saarbrücken warf Werder Bremen aus dem DFB-Pokal

Dennis Grombkowski

Der SV Werder muss wie in der Vorsaison bereits in der ersten Runde des DFB-Pokals die Segel streichen. Gegen Drittligist Saarbrücken unterlag die Dutt-Elf nach Verlängerung.

Saarbrücken. Der Drittliga-Fluch von Werder Bremen hält an. Der Fußball-Bundesligist unterlag nach einer ganz schwachen Leistung beim 1. FC Saarbrücken mit 1:3 (1:1, 0:1) nach Verlängerung und scheiterte wie in den vergangenen beiden Jahren gleich in der ersten Runde des DFB-Pokals an einem Drittligisten. Gleichzeitig missglückte damit auch die Pflichtspiel-Premiere des neuen Bremer Trainers Robin Dutt, den nach einer durchwachsenen Vorbereitung an der Weser nun noch lautere Kritik erwarten dürfte.

Nils Fischer (45.) erzielte die Führung für den aufopferungsvoll kämpfenden Underdog. Sebastian Prödl (59.) rettete die Bremer zwar in die Verlängerung, doch da sorgten Tim Stegerer (105.+1) und Marcel Ziemer (111.) mit ihren Treffern für die Überraschung und verwandelten den Ludwigspark damit endgültig in ein Tollhaus.

Während die Saarländer Selbstvertrauen für die Saison in der 3. Liga tankten, muss sich Bremen bis zum Bundesliga-Auftakt am kommenden Samstag beim Aufsteiger Eintracht Braunschweig erheblich steigern, um den nächsten Rückschlag zu vermeiden. Denn das Scheitern in Saarbrücken bedeutet neben dem sportlichen auch ein finanzielles Fiasko, die fetten Champions-League-Jahre sind an der Weser nur noch eine schöne Erinnerung und das frühe Pokal-Aus das nächste traurige Kapitel der jüngeren Vergangenheit.

Arnautovic nur auf der Bank

Vor 15.424 Zuschauern schenkte Dutt den Neuzugängen Luca Caldirola und Cedrick Makiadi von Beginn an sein Vertrauen. In der Offensive setzte der ehemalige DFB-Sportdirektor auf die in der vergangenen Saison erfolgreichsten Bremer Torschützen Nils Petersen und Aaron Hunt. Der österreichische Nationalstürmer Marko Arnautovic musste zunächst überraschend auf der Bank Platz nehmen und wurde erst zur zweiten Halbzeit eingewechselt.

Bei perfekten äußeren Bedingungen entwickelte von Beginn an eine typische Pokalpartie. Der Gastgeber versuchte das Kombinationsspiel des Favoriten mit zuweilen überhartem Körpereinsatz zu unterbinden. Und die Bremer, durch mehr Ballbesitz zunächst optisch überlegen, schienen durchaus beeindruckt. Vor allem bei den Angriffsbemühungen fehlte die nötige Präzision.

Slap-Stick in der Werder-Abwehr

Aber auch in der Defensive wirkten die Gäste unkonzentriert. Nach einem Missverständnis zwischen Schlussmann Sebastian Mielitz, Mehmet Ekici und Sebastian Prödl verpasste Ziemer (17.) ebenso wie wenig später Raffael Korte (24.) die Führung für aufopferungsvoll kämpfende Saarbrücker, die in der 45. Minute für ihren Aufwand belohnt wurden.

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Nach dem Wechsel steigerten sich die Gäste zunächst etwas. Prödl gelang im Nachschuss nach einer Ecke der Ausgleich. Werder drängte in der Folge auf den zweiten Treffer, lief dabei aber in einen Saarbrücker Konter. Korte scheiterte dabei aber an Mielitz (71.). In der Nachspielzeit rettete Mielitz gegen Serkan Göcer (90.+1).

In der Verlängerung hatten die Gäste nichts zuzusetzen. Beim Führungstreffer fälschte Clemens Fritz den Schuss von Stegerer unhaltbar ab. Ziemer schloss einen Konter zur Entscheidung ab.

Bei Saarbrücken verdienten sich Korte und Fischer die besten Noten, bei Bremen überzeugten Arnautovic und Clemens Fritz.

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