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Bundesliga

  • 2. November 2013
  • • 15:30
  • • Grundig-Stadion, Nürnberg
  • Schiedsrichter: M. Gräfe
  • • Zuschauer: 37069
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ENDE
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In Nürnberg gelang dem SC Freiburg der ersehnte Dreier

Duell der Kellerkinder in Nürnberg: Erster Sieg für SC Freiburg

In Nürnberg gelang dem SC Freiburg der ersehnte Dreier

Getty

Endlich der erste Sieg: In Nürnberg brach der SC Freiburg den Bann und siegte letztlich deutlich gegen die Franken.

Nürnberg. Das Warten hat ein Ende, zumindest für den SC Freiburg: Mit einem 3:0 (0:0) im Duell der sieglosen Kellerkinder beim 1. FC Nürnberg gelang den Breisgauern am elften Spieltag endlich der erste "Dreier" in der Bundesliga seit dem 11. Mai.

Die über weite Strecken harmlosen Gäste, ab der 69. Minute und der Gelb-Roten Karte für Oliver Sorg auch in Unterzahl, zogen durch Treffer von Felix Klaus (57.), Vladimir Darida (79.) und Admir Mehmedi (88.) zudem in der Tabelle an den Nürnbergern vorbei. Der Club bleibt nach dem verpatzten Heimdebüt unter dem neuen Trainer Gertjan Verbeek als einzige Mannschaft im deutschen Profifußball ohne Sieg.

In einem schwachen Spiel hatte Nürnberg die besseren Chancen, war vor allem nach der Pause und dem Platzverweis für Sorg phasenweise drückend überlegen, scheiterte aber zweimal am Pfosten, den eigenen Unzulänglichkeiten und dem diesmal hervorragend aufgelegten Freiburger Torhüter Oliver Baumann, der eine Woche zuvor beim 0:3 gegen den Hamburger SV alle drei Gegentreffer verschuldet hatte. Diese Nachlässigkeiten bestrafte Klaus beim bis dahin besten Angriff der Freiburger - die Nürnberger Abwehr griff dabei nicht entschlossen an und war völlig unsortiert. Der eingewechselte Darida aus 24 Metern und Mehmedi nach einem dicken Patzer von Abwehrspieler Per Nilsson machten alles klar.

Lange Leerlauf

Beide Mannschaften offenbarten große Probleme beim Spielaufbau. Freiburg war nach vorne harmlos, weil oft zu überhastet und ungenau sowie ohne Durchschlagskraft. Nürnberg war um Ballkontrolle bemüht, leistete sich aber beim Versuch, schnell in die Spitze zu spielen, regelmäßig Abspielfehler. Darüber hinaus zwangen die in der Abwehr zumeist gut gestaffelten Gäste den etwas planlos wirkenden Club auch immer wieder zu langen Bällen, aus denen sich dann kaum Brauchbares entwickelte.

In einer Schwächephase der Freiburger in der ersten Halbzeit hätten die Gastgeber dennoch in Führung gehen können. Ein Weitschuss des guten Makoto Hasebe landete am Pfosten (19.), danach wehrte Torhüter Baumann einen direkt aufs Tor gezogenen Freistoß von Hiroshi Kiyotake (22.) und einen Kopfball von Emanuel Pogatetz (26.) ab. Schiedsrichter Manuel Gräfe (Berlin) verweigerte zudem einem Treffer von Pogatetz die Anerkennung: Der Österreicher hatte sich bei Höhn aufgestützt (27.).

Klaus trifft und leitet Sieg ein

Nürnberg begann die zweite Halbzeit dann sehr druckvoll, besaß auch gleich eine ausgezeichnete Gelegenheit zu Führung, allerdings zögerte der nach vorne gestürmte Verteidiger Marvin Plattenhardt zu lange mit dem Abschluss (47.). Mitten hinein in diese Drangphase startete Freiburg einen Konter, erwischte die Nürnger dabei völlig auf dem falschen Fuß, Klaus konnte nach Vorlage von Sebastian Freis zum etwas überraschenden Führungstreffer einschießen. In der Schlussphase erhöhten der Tscheche Darida mit einem Sonntagsschuss am Samstagnachmittag und Mehmedi sogar noch.

Der Club antwortete mit wütenden Angriffen, verstärkte seine Bemühungen nach dem Platzverweis für Sorg, hatte beste Chancen, einen weiteren Pfostentreffer durch Per Nilsson (76.) - doch Baumann leistete sich diesmal keinen Fehler.

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