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Bundesliga

  • 5. November 2011
  • • 15:30
  • • Stadion Nürnberg, Nürnberg
  • Schiedsrichter: C. Dingert
  • • Zuschauer: 38026
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ENDE
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Cissé schockt Nürnberg und beschert Freiburg den Auswärtssieg

Cissé schockt Nürnberg und beschert Freiburg den Auswärtssieg

Bongarts

Die Mannschaften hatten sich eigentlich schon auf eine Punkteteilung geeinigt, aber dann gab es noch einmal Elfmeter. Zuvor wurde dem Club ein Treffer aberkannt.

Nürnberg. Auf Torjäger Papiss Demba Cissé ist Verlass. Der Stürmer verwertete in den Schlussekunden einen Elfmeter und brachte dem SC Freiburg den 1:2-Auswärtssieg beim 1. FC Nürnberg. Es war der spannende Höhepunkt einer zuvor allenfalls durchschnittlichen Partie.

Kaum gelungene Spielzüge

In der ersten Halbzeit lief in Nürnberg bei beiden Mannschaften nicht viel zusammen. Viele kleinere Fouls ließen kaum Spielfluss aufkommen und der Ball bewegte sich zumeist im Mittelfeld. Freiburgs Cedric Makiadi sorgte mit einem Distanzschuss für die erste Gefahr, als sein Ball knapp am Kreuzeck vorbei segelte (14.). Kurz darauf war auch Nürnberg zur Stelle, aber Tomas Pekhart verfehlte aus wenigen Metern, wenn auch unter Bedrängnis, das Tor (20.).

Doppelschlag in 142 Sekunden

Die beste Phase der ersten Halbzeit spielte sich in knapp drei Minuten ab. Zunächst feierten die Gastgeber: Alexander Esswein setzte sich trickreich auf der linken Seite durch und gab zurück auf Pekhart im Strafraum. Dessen Schuss köpfte Maik Franz zur Führung ins Netz (32.). Doch nur zwei Minuten und 22 Sekunden später verstummt das Stadion plötzlich, als Jan Rosenthal einen langen Ball an Raphael Schäfer vorbei ins Tor bugsierte (34.).

Spannend wird es nicht

Im zweiten Abschnitt sollte sich das Niveau nicht unbedingt steigern, und so waren Freistöße aus dem Halbfeld an der Tagesordnung. Während Nürnberg mit Andreas Hinkel und der rechten Abwehrseite eine Schwachstelle bei den Freiburgern ausgemacht hatten, konnten sie dies nicht in Treffer ummünzen. Von Papiss Demba Cissé war nicht viel zu sehen, doch plötzlich war er da – auch wenn sein Treffer in der 57. Minute aufgrund einer Abseitsstellung nicht zählte.

Regulärer Treffer des Clubs nicht aberkannt

Den Aufreger in der zweiten Halbzeit lieferte der Schiedsrichter, der einen vermeintlich regulären Treffer der „Clubberer“ die Anerkennung verweigerte: Esswein knallte den Ball aus 20 Metern in Richtung Kasten und ein Freiburger fälschte diesen ins Tor ab. Doch das Schiedsrichtergespann hatte auf passives Abseits entschieden, da zwei Nürnberger zwar nicht eingriffen, aber dennoch einen Meter zu tief standen – äußerst diskutabel (68.).

Cissé trifft aus elf Metern zum Sieg

Wenig später gab es Action auf der anderen Seite, als Cissé aus wenigen Metern untypisch am Pfosten vorbeischoss (76.). Beide Teams hatten sich nach 90 relativ bescheidenen Minuten mit dem Remis abgefunden, als sich Nürnbergs Verteidiger Klose einen folgenschweren Patzer leistete: Seine Kopfballrückgabe misslang völlig und Rosenthal sprintete in den Ball. Torwart Stephan fällte ihn und den fälligen Elfmeter verwandelte Cissé souverän (93.)! So stand Nürnberg trotz einer Führung am Ende mit leeren Händen dar.

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