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Bundesliga

  • 17. Februar 2013
  • • 15:30
  • • Grundig-Stadion, Nürnberg
  • Schiedsrichter: T. Kinhöfer
  • • Zuschauer: 36101
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ENDE
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1. FC Nürnberg erkämpft sich dank Last-Minute-Treffer einen Punkt gegen Hannover 96

1. FC Nürnberg erkämpft sich dank Last-Minute-Treffer einen Punkt gegen Hannover 96

bongarts

Als alle schon mit einem Sieg der Gäste gerechnet hatten, stach Koker Sebastian Polter zu und sorgte dafür, dass die Heimserie des Club nicht riss.

Nürnberg. Der 1. FC Nürnberg hat dank Sebastian Polter seine starke Heimserie gerettet und einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga erkämpft. Die Mannschaft von Trainer Michael Wiesinger kam durch das Last-Minute-Tor des Jokers (90.+2) noch zu einem 2:2 (0:1) gegen Hannover 96. Die Mannschaft von Trainer Mirko Slomka holte nach zuvor fünf Auswärtspleiten am Stück zumindest wieder mal einen Punkt in der Fremde.

Allerdings verlor Hannover mit dem Remis erst einmal den direkten Kontakt zu den internationalen Plätzen, während die Franken nun schon seit acht Heimspielen in Folge ohne Niederlage sind und weiter einen komfortablen Abstand zum Tabellenkeller haben.

96 steigerte sich nach schwachem Beginn

Drei Tage nach der Hinspielpleite in der Europa League bei Anschi Machatschkala trafen Szabolcs Huszti (41.) und Didier Ya Konan (68.) für die 96er, die sich nach schwachem Beginn im Spielverlauf steigerten und so den Punkt verdienten. Nürnberg hatte dagegen anfangs seine stärkste Phase und verlor aber nach und nach seinen Faden. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich von Timm Klose (53.) reichte es aber zumindest noch zum Unentschieden.

Die Slomka-Elf startete zu umständlich. Kombinationen endeten in Fehlpässen, lange Bälle fanden kaum einmal einen Adressaten. Der Club hatte mehr Zug zum Tor und agierte zielgerichteter. Große Möglichkeiten blieben nur aus, weil vor allem die 96-Innenverteidiger Johan Djourou und Christian Schulz aufmerksam waren.

Dennoch war der Defensive der Slomka-Elf anzumerken, dass sie um Stabilität ringt. Dass die in Pflichtspielen über 60 Gegentore nicht von ungefähr zustande gekommen sind, war ersichtlich. Im Vergleich zur äußerst konteranfälligen Elf, die am Donnerstag in Russland auflief, hatte Slomka immerhin versucht, mit Hiroki Sakai und Christian Pander auf den Außenseiten für mehr Sicherheit zu sorgen.

Aber zunächst deckte auch der Club immer wieder Lücken auf - und es war nur der fehlenden Präzision im Abschluss zuzuschreiben, dass Hannover nicht in Rückstand geriet. Bei einem Schuss von Hiroshi Kiyotake (19.), der knapp vorbeistrich, hatte Slomkas Elf Glück.

Nürnberg belohnte sich für seine Mühen

Nürnberg durfte sich in der Rückrunde mit bisher nur einer Niederlage gerade auf einer gefestigen Defensive verlassen. Hannover vermochte die Deckung der Franken erst mal auch nur selten zu gefährden. Ein Querpass von Mame Diouf, den Mohammed Abdellaoue (17.) knapp verpasste, sorgte für einen der seltenen brenzligen Momente vor dem Tor von Raphael Schäfer.

Erst gegen Ende der ersten Halbzeit gewannen die Aktionen der Niedersachsen an Tempo hinzu, und Schäfer musste gegen Diouf (38.) retten. Kurze Zeit später war der Club-Torwart machtlos, als Huszti fast unbedrängt aus halbrechter Position abschloss und sein achtes Saisontor erzielte.

Selbstvertrauen gab die Führung allerdings nicht. Nürnberg knüpfte in der zweiten Halbzeit wieder an seiner Anfangsphase an und verstärkte seine Bemühungen. Der Lohn folgte prompt, als Klose eine Freistoß von Kiyotake ins Tor verlängerte.

Der Ausgleich beflügelte die Wiesinger-Elf, bei Hannover schlichen sich viele Unsicherheiten ein. Tomas Pekhart (59.) und Markus Feulner (64.) hätten dem Spiel die Wende geben können, doch ein dicker Patzer von Kiyotake spielte dann 96, deren Trainer Slomka (65.) kurz zuvor wegen Reklamierens auf die Tribüne geschickt worden war, in die Karten. Abdellaoue erlief das schwache Zuspiel des Japaners, legte quer auf Ya Konan und dieser vollendete mit seinem dritten Saisontreffer.

Bei Nürnberg überzeugte nur Torhüter Schäfer vollends. Hannover hatte in Huszti und André Hoffmann seine stärksten Akteure.

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