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Bundesliga

  • 5. April 2014
  • • 15:30
  • • Grundig-Stadion, Nürnberg
  • Schiedsrichter: T. Stieler
  • • Zuschauer: 50000
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Für Nürnberg rückt der Abstieg näher, für Gladbach die Champions League

Für Nürnberg rückt der Abstieg näher, für Gladbach die Champions League

Bongarts

Der Club kann aus seiner Überlegenheit nichts machen und zieht gegen effektive Gladbacher den Kürzeren. Die Gäste schauen in Richtung CL-Platz.

Nürnberg. Der 1. FC Nürnberg hat im Kampf gegen den Abstieg eine weitere Niederlage kassiert - schon die sechste in den vergangenen sieben Spielen. Gegen Borussia Mönchengladbach unterlag der überlegene, im Abschluss aber oft zu ungeschickte und ineffektive Club mit 0:2 (0:1) und muss sich angesichts seines schwierigen Restprogramms zunehmend auf seinen achten Abstieg aus der Bundesligagefasst machen. Der neue Tabellenvorletzte, der vor allem in der zweiten Halbzeit mit dem Mut der Verzweiflung anrannte, wäre damit Rekordabsteiger.

Juan Arango mit seinem abgefälschten Freistoßtreffer (17.) und Max Kruse mit einem an ihm verschuldeten Foulelfmeter (79.) bescherten den ganz auf Konter bedachten Gladbachern den Sprung auf den Qualifikationsplatz zur Champions League. Für die Borussia war der am Ende souveräne Sieg der vierte aus den vergangenen fünf Spielen.

Aluminium auf beiden Seiten

Zwischenzeitlich in Gefahr geriet der Gladbacher Sieg nur, als Josip Drmic an die Latte köpfte und der Nachschuss in den Armen von Marc-André ter Stegen landete (31.). Es war schon das 22. Mal in dieser Saison, dass Aluminium einen Treffer der Franken verhinderte. Allerdings traf auch Kruse für Gladbach nur den Pfosten (72.) - und Schäfer verhinderte bei den zahlreichen Kontern der Gäste vor und nach der Pause gegen Arango und Kruse weitere Gegentreffer.

Beim Club hatten schon vor dem Spiel nach den sportlichen auch die Personalsorgen erneut bedenklich zugenommen: Gleich acht Spieler mit Ansprüchen auf die Stammelf musste Trainer Gertjan Verbeek ersetzen. In der Abwehr kam daher Berkay Dabanli zu seinem ersten Einsatz seit dem 29. September. Die Abwehr der Nürnberger geriet auch gleich mal unter Druck, Torhüter Raphael Schäfer verhinderte nach schönem Doppelpass von Patrick Herrmann und Max Kruse einen Treffer von Herrmann (3.).

Pech für verzweifelte Clubberer

Im Anschluss allerdings war der unter Siegzwang stehende Club über die gesamte Spielzeit die aktivere Mannschaft. Durch den fleißigen Hiroshi Kiyotake nach einem schönen Solo (7.) sowie Adam Hlousek (11.) besaß er ebenfalls früh zwei gute Gelegenheiten. Dennoch ging die geduldig auf Konter lauernde Borussia danach in Führung: Javier Pinola hatte Kruse auflaufen lassen, den Freistoß von Juan Arango fälschte Josip Drmic unhaltbar ab.

Ansonsten aber war das Spiel geprägt vom Bemühen der Gastgeber, einen Treffer zu erzielen. Unbeirrt suchte der Club den Weg nach vorne, doch vor allem am und im Strafraum fehlte wie schon so oft das Durchsetzungsvermögen. Die beste Chance beim verzweifelten Anrennen in der zweiten Halbzeit besaß noch der eingewechselte Robert Mak, dessen Weitschuss aber am Tor vorbeiflog (62.). Nach dem 0:2, das Mike Frantz durch sein Foul an Kruse ausgelöst hatte, war Nürnberg dann endgültig chancenlos.

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