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2. Bundesliga

  • 27. November 2012
  • • 17:30
  • • Fritz-Walter-Stadion, Kaiserslautern
  • Schiedsrichter: M. Wingenbach
  • • Zuschauer: 24297
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ENDE
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Lautern patzt gegen Regensburg, 1860 beendet Paderborner Serie

Lautern patzt gegen Regensburg, 1860 beendet Paderborner Serie

bongarts

Lautern hat es verpasst zumindest bis Mittwoch nach Punkten an Braunschweig aufzuschließen. Im Verfolgerduell schlugen die 60er Paderborn.

Kaiserslautern. Am 16. Spieltag in der Zweiten Bundesliga fanden am Dienstagabend die ersten vier Partien statt. Dabei versuchten sich die „Kellerkinder“ VfL Bochum, Dynamo Dresden und Jahn Regensburg im Abstiegskampf Luft zu verschaffen, während von den Aufstiegsfavoriten zunächst nur der 1. FC Kaiserslautern ins Geschehen eingriff.

Lautern patzt

Vor 24.297 Zuschauern zeigten sich die nun seit acht Partien sieglosen Gäste überraschend frech. Die erste gute Gelegenheit hatten allerdings die Lauterer, als Bunjaku mit einem Nachschuss über das Jahn-Tor zielte (9.). Nur fünf Minuten später aber erzielten die Gästen aus Bayern die Führung: Haag verwandelte nach einem Pass von Denis Weidlich per Lupfer zur Führung. Der FCK antwortete mit wütenden, aber mitunter auch kopflosen Angriffen. Nachdem Hendrick Zuck in der 31. Minute aus sechs Metern noch an der Oberkante der Latte gescheitert war, machte es Bunjaku Sekunden vor dem Pausenpfiff besser. Nach einem Pass von Zuck traf der Schweizer im Fallen.

In der zweiten Hälfte drängten die Lauterer auf den Siegtreffer, klare Chancen erspielte sich das Team von Trainer Franco Foda aber nicht. Die beste Gelegenheit verpasste Bunjaku in der 59. Minute, als er alleine vor dem Tor an Regensburgs Keeper Patrick Wiegers scheiterte. In der Schlussphase hatten aber auch die Gäste aus Bayern noch einige Chancen, aber die Situationen überstanden die Lauterer, die ihre Fans auf dem Betzenberg mit der Gesamtleistung arg enttäuschten.

Paderborner Serie endet in München

Vor nur 13.300 Zuschauern in der Allianz Arena dominierte der Gastgeber zwar das Spielgeschehen, ließ aber zunächst jegliche Durchschlagskraft vermissen. Bis Daniel Bierofka mit einem Pass auf Moritz Volz den Angriff zum 1:0 einleitete. Der Rechtsverteidiger flankte in die Mitte - dort war Lauth zur Stelle und traf mit einem kunstvollen Schuss aus kurzer Distanz.

Auch nach der Pause war die Partie arm an Höhepunkten. 1860 war weiter die bessere und aktivere Mannschaft, kam aber ebenso selten gefährlich vor das gegnerische Tor wie die Paderborner. Bobby Wood hatte die beste Möglichkeit zum 2:0, scheiterte aber nach einer Ecke per Kopf an SC-Keeper Lukas Kruse (72.). Am Ende war der Sieg mehr als verdient.

Remis in Dresden

Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden hat mit Mühe und Not ein 0:0 gegen Aufsteiger VfR Aalen geschafft. Die Sachsen, die bereits ab der 17. Minute zu zehnt spielen mussten, konnten den ambitionierten Aalenern am Dienstagabend wenig entgegenwerfen und dürfen sich am Ende über den errungenen Punkt freuen. In der Tabelle mischt Aalen weiter im vorderen Drittel mit, während Dynamo in der laufenden Saison auch weiterhin nicht aus dem Knick kommt und sich mittlerweile ernsthaft mit dem Thema Abstieg auseinandersetzen muss.

Die 16.000 Dresdener Zuschauer stöhnten bereits kurz nach Beginn der Partie kollektiv auf, als sich Romain Bregerie bei unterbrochenem Spiel einen kurzen Aussetzer leistete: Aalens Marcel Reichwein stützte sich beim Kopfball auf den Innenverteidiger auf, Bregerie revanchierte sich mit einem Tritt nach hinten ins beste Stück des Stürmers. Schiedsrichter Norbert Grudzinski zückte folgerichtig sofort die Rote Karte. Damit hatte es sich dann aber auch schon an aufsehenerregenden Ereignissen in der Partie. Aalen machte zu wenig aus der Überzahl, Dresden rettete das Remis über die Zeit.

Frankfurt kann aufatmen

Von Beginn an präsentierten sich die Gäste frischer und mutiger. Nach der Niederlagenserie war den Frankfurtern anzumerken, wie sehr sie den Sieg wollten. Bereits nach 20 Minuten folgte der Lohn der Mühen: Ein Rückpass von Mathew Leckie setzte Teixeira in Szene, der den Ball aus 20 Metern ins Tor zirkelte.

Nach dem frühen Gegentreffer war kein Aufbäumen der Bochumer zu erkennen. Im Gegenteil, die Frankfurter bekamen immer mehr Raum für ihre Vorstöße in die gegnerische Hälfte, Kapllanis und Verhoeks Treffer waren nur die logische Konsequenz einer einseitigen Partie. Daran konnte auch Tasakas später Anschlusstreffer nichts ändern.

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