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Bundesliga

  • 14. April 2012
  • • 15:30
  • • Fritz-Walter-Stadion, Kaiserslautern
  • Schiedsrichter: M. Fritz
  • • Zuschauer: 42552
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ENDE
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Lautern taumelt Richtung Zweite Bundesliga und unterliegt Nürnberg mit 0:2

Lautern taumelt Richtung Zweite Bundesliga und unterliegt Nürnberg mit 0:2

Bongarts

Das war's für Kaiserslautern. Nach einer blutleeren Vorstellung setzte es gegen Nürnberg eine Pleite. Damit ist der Tabellenletzte auch rechnerisch so gut wie abgestiegen.

Kaiserslautern. Das Spiel auf dem Betzenberg zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem 1. FC Nürnberg stand ganz ich Zeichen des drohenden Abstiegs der Pfälzer aus der Bundesliga. Für die Gäste, die nach dem 4:1 über Schalke mit einer großen Portion Selbstbewusstsein anreisten, ging es darum, sich endgültig aller Abstiegssorgen zu entledigen. In einem schwachen Spiel sorgten Daniel Didavi und Tomas Pekhart für die Entscheidung und schossen die Pfälzer so Richtung Zweite Bundesliga.

Nürnberg übernimmt die Kontrolle


Die Gäste aus dem Frankenland knüpften an die zuletzt guten Leistungen an, der Sieg gegen Schalke hatte Nürnberg sichtbar Selbstvertrauen gegeben, sodass man sich früh ein optisches Übergewicht erspielte. Die ersten Chancen ließen nicht lange auf sich warten: Simons erkämpfte sich den Ball gegen Sukuta-Pasu, spielte auf Chandler, der von rechts unbedrängt flanken konnte (4.). Sippel verschätzte sich, aber Didavis Volleyabnahme aus spitzem Winkel fand nicht den Weg ins Tor.

Kaiserslautern findet besser ins Spiel


Lautern verteidigte hoch, die Viererkette des Tabellenletzten rückte weit auf, doch Nürnberg blieb spielbestimmend und zeigte die reifere Spielanlage. Die erste Chance für „Roten Teufel“ hatte Sukuta-Pasu (18.), der sich gut gegen Maroh durchsetzen konnte, dann aber nur ein „Schüsschen“ auf den Kasten von FCN-Keeper Schäfer zustande brachte. Da war mehr drin. Der FCK witterte Morgenluft, kam in der Folge auch zu weiteren Möglichkeiten, aber Abel konnte aus Schäfers Schnitzer nach einem Eckball kein Kapital schlagen.

Hand von Sukuta-Pasu?


Nach gut einer halben Stunde wurde es turbulent, gleich zwei Mal stand Schiedsrichter Fritz im Mittelpunkt des Geschehens. Zunächst kam Sukuta-Pasu im eigenen Strafraum nach einem Kopfball von Maroh mit dem Ellenbogen an den Ball, dann fällte Yahia den einteilten Didavi, aber in beiden Fällen entschied der Unparteiische auf Weiterspielen.

Didavi mit dem nächsten Traumtor


Kaiserslautern kämpfte, rannte und zeigte Leidenschaft, zwang den „Club“ aber kaum zu Fehlern und war in der Offensive zu ungefährlich. Das sollte sich rächen, denn auch wenn Nürnberg nicht bei 100% war, reichte es kurz vor der Pause zur Führung: Didavi knüpfte an die Gala gegen Schalke an und knallte den Ball vom linken Strafraumeck unhaltbar für Sippel ins lange Eck (43.), sodass es beim Stande von 0:1 in die Pause ging.



Schwaches Spiel

Der zweite Spielabschnitt brachte wenig Besserung. Lautern konnte nicht – Nürnberg wollte nicht und so entwickelte sich mehr und mehr ein katastrophaler Kick, Fußball zum Abgewöhnen auf dem Betzenberg. Die Club-Spieler machten keinen überflüssigen Schritt, beide Mannschaften neutralisierten sich mit Standfußball im Mittelfeld.

Wagner scheitert an Schäfer, im Gegenzug sorgt Pekhart für die Entscheidung

Nach etwas mehr als einer Stunde dann wie aus dem Nichts die Riesenchance zum Ausgleich! Wagner setzte sich diskussionswürdig gegen Maroh durch, scheiterte aber freistehend an Schäfer. Schließlich hatte Didavi genug, spazierte mutterseelenallein und unbewacht durchs Mittelfeld, um dann Pekhart zu bedienen, der Lautern endgültig in die Zweite Liga schoss (73.).

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