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Bundesliga

  • 12. Februar 2012
  • • 17:30
  • • RheinEnergieStadion, Köln
  • Schiedsrichter: F. Meyer
  • • Zuschauer: 46500
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ENDE
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Schon vor Karneval Aschermittwoch - Köln verliert in letzter Minute gegen den HSV

Schon vor Karneval Aschermittwoch - Köln verliert in letzter Minute gegen den HSV

Bongarts

Beide Team wollten sich mit einem Sieg Luft im Abstiegskampf verschaffen. Nach dem Last Minute-Treffer von Paolo Guerrero kann der HSV weiter nach oben schielen.

Köln. In einer durchwachsenen Partie gewann der Hamburger SV durch einen späten Treffer von Paolo Guerrero mit 1:0 beim 1.FC Köln. In einer mäßigen Partie entschied am Ende der größere Wille der Gäste.

Verhaltener Beginn

Beiden Mannschaften merkte man zu Beginn des Spiels den Respekt voreinander an. Aus einer sicheren Defensive versuchten die Teams zunächst durch langen Ballbesitz Sicherheit zu gewinnen. Gleichzeitig machte man auf beiden Seiten die Räume sehr eng, sodass das Spiel zunächst sehr in die Breite gezogen wurde.

HSV mit erster Chance

Die Gäste schienen dann zuerst ihre Scheu ein wenig ablegen zu können. Nach feinem Pass von Guerrero nahm sich Jansen in der neunten Minute aus etwa 13 Metern einmal ein Herz, verfehlte das Tor aber nur knapp. Kurze Zeit später war es wieder Jansen, der versuchte, Kölns Keeper Rensing mit einem Heber zu überwinden, doch der Ball landetet auf statt im Tor.

Peszko weit über das Tor

Köln brauchte bis zur 14. Minute, um ein erstes offensives Zeichen zu setzen. Ein langer Befreiungsschlag landete bei Peszko. Der Pole setzte sich schön durch und drang in den Strafraum ein, um den Ball dann aber weit über das Tor zu schießen. Doch die Gäste von der Alster blieben das aktivere, zielstrebigere Team.

Schwaches Spiel

Die ersten 25 Minuten verstrichen somit nahezu ereignislos. Lediglich Taktik-Fetischisten hätten sich an dem Spiel erwärmen können. Ein abgeblockter Volleyschuß von Jansen in der 24. Minute musste da schon als Höhepunkt herhalten. Beide Mannschaften standen diszipliniert und ließen somit kaum Raum für Kombinationen.

Köln mit Problemen im Aufbau

Besonders die Gastgeber hatten es schwer, ein konstruktives Angriffsspiel aufzuziehen. Oft wurden lange Bälle auf Novakovic oder Peszko gespielt, denen dann aber die Unterstützung aus dem Mittelfeld fehlten. Beim HSV wirkte das Spiel zwar strukturierter, doch der letzte Pass landete beim Gegner, die letzte Flanke häufig im Toraus.

0:0 zur Pause

Das Spiel plätscherte so bis zur Pause dahin. Keinerlei nennenswerte Aktionen, keine Torchancen, das Spiel war wie ein Karnevalsumzug ohne Kostüme und Kölsch. Technische Unzulänglichkeiten auf beiden Seiten und entnervende Zweikämpfe im Mittelfeld prägten die Partie. Das 0:0 als leistungsgerecht zu bezeichnen, wäre ein Euphemismus.

Köln etwas aktiver

Die zweite Halbzeit begann von Seiten der Gastgeber etwas aktiver. Geromel hatte sogar so etwas wie eine Torchance, doch der Portugiese traf den Ball in der 48. Minute nicht voll. Hamburg versuchte weiter, das Spiel über Ballbesitz zu kontrollieren. Doch trotz dem vermeintlich verstärkten Bemühen beider Teams gab es weiterhin kaum nennenswerte Aktionen.

Abseitstor von Lanig

Nach einer Stunde schienen die Gastgeber aber ihre Zurückhaltung vollends ablegen zu wollen. In der 62. Minute köpfte Lanig einen Jajalo-Freistoß ins Tor, stand jedoch im Abseits. Eine Minute später verpasste Novakovic eine Hereingabe von Peszko nur hauchdünn.

Auch Hamburg etwas engagierter

Insgesamt war das Spiel nun etwas lebhafter, auch der HSV versuchte nun, schneller nach vorn zu spielen. Immer wieder versuchten es die Gäste über Diekmeier oder Jansen auf den beiden Flügeln.

Petric mit der Chance zum 0:1

In der 73. Minute dann hatte Petric die große Möglichkeit zum Führungstor. Nach feinem Doppelpaß mit Guerrero kam der Kroate aus etwa fünf Metern zum Schuß, doch er setzte die Kugel dann doch recht deutlich neben das Gehäuse von Rensing.

HSV in der Schlussphase näher am 1:0

In der Schlussphase waren wieder die Gäste das Team, das mehr für einen Treffer tat. Die Hamburger setzten sich in der Hälfte der Hausherren fest und versuchten es immer wieder über die Flügel. Doch entweder fischte Rensing die Bälle sicher weg oder er rettete mit einem tollen Reflex, wie in der 83 .Minute, als er einen Schuß von Aogo, abgegeben aus fünf Metern, abwehrte.

Guerrero trifft

Und dann fiel es doch noch, das entscheidende Tor. In der 88. Minute wurde Guerrero von Petric fein in Szene gesetzt, der Peruaner hob den Ball über den herauseilenden Rensing zum Siegtreffer ins Kölner Tor.

Glücklicher, aber verdienter Sieg

Zwar rannnten die Kölner noch einmal wütend an, doch die Angriffe verpufften meist schon im Ansatz. Am Ende stand ein glücklicher, aber nicht unverdienter Sieg für den HSV, der gerade gegen Ende des Spiels mehr für die drei Punkte tat. Die Hamburger können sich nun nach oben orientieren, während Köln weiter nicht vom Fleck kommt.

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