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2. Bundesliga

  • 2. Dezember 2012
  • • 13:30
  • • RheinEnergieStadion, Köln
  • Schiedsrichter: F. Zwayer
  • • Zuschauer: 38500
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Köln siegt knapp gegen Ingolstadt - Braunschweig weiter souverän, Duisburg krabbelt aus dem Keller

Köln siegt knapp gegen Ingolstadt - Braunschweig weiter souverän, Duisburg krabbelt aus dem Keller

Bongarts

Ujah brachte den FC Köln nach 45 Minuten in Führung, Braunschweig ließ beim FSV nichts anbrennen und der MSV kämpfte beim SC Paderborn um entscheidende Punkte.

Köln. Der 1. FC Köln konnte sich nach schwerem Einstand in der zweiten Liga zuletzt fangen und konstante Ergebnisse einfahren. Heute empfingen die Rheinländer den FC Ingolstadt und kamen zunächst schwer ins Spiel. Thomas Bröker und Adil Chihi gaben ihr Bestes über die Flügel, aber es war der FCI, der die erste Chance in der 12. Minute verbuchen konnte: Francisco Caiuby konnte ohne Gegenwehr im Sechzehner Maß nehmen und den Ball per Chip auf das Tor von Timo Horn bringen. Der reckte sich und konnte den Ball ablenken. Nach 25 Minuten musste Chihi mit einer Muskelverletzung vom Platz.

Es dauerte 45 uninspirierte Minuten, bis Anthony Ujah mit schöner Flugkopfball-Einlage nach toller Flanke von Strobl den Ball aus kurzer Distanz ins Tor drückte. Nach der Pause ging der FCI mehr in die Offensive, zog vor allem um die 60. Minute viele Freistöße, dem Tor der Kölner kamen sie durch die Standards auch nicht näher. In der Folge kamen die Hausherren wieder zu Chancen und konnten schlussendlich die schmale Führung von 1:0 verdient über die Zeit bringen. Der FC geht hoch auf Platz zehn, Ingolstadt steht jetzt direkt darüber auf Platz neun.



Braunschweig führt früh beim FSV


Der Herbstmeister fuhr mit beeindruckenden 37 Punkten nach 16 Spieltagen zum FSV Frankfurt und ließ nicht viel anbrennen. Bereits in der 12. Minute zwang Kruppke Stark zum Eigentor. Sein Kopfball wurde direkt von Yannick Stark noch im Kopfballduell abgelenkt, der Ball landete hinter der Linie. Die frühe Führung war nur gerecht, da die Braunschweiger die erste Halbzeit komplett dominierten. In der 33. Minute schickte Dominick Kumbela Orhan Ademi, der die lange Flanke direkt in den Lauf bekam. Ademi ging weiter in den Strafraum, schaute einmal hoch und schoss das Spielgerät von schräg rechts in den langen Winkel. Mit dem 2:0 gingen die Teams in die Pause.

Nach Wiederanpfiff war es wieder Kapitän Kruppke, der in der 53. Minute die Entscheidung auf dem Fuß hatte. Zunächst setzte er sich gegen zwei Frankfurter durch, danach schoss er aber aus dem Vollsprint Klandt so an, dass er locker parieren konnte. Nach den ersten Wechseln kam der FSV ab der 60. Minute besser ins Spiel, Braunschweig konnte sich mit dem 2:0 im Rücken erst einmal etwas zurückhalten, während Frankfurt das Ruder fast komplett übernahm. Nach Konter in der 77. Minute traf Kumbela dann auch selbst noch einmal, stand aber im Abseits. Manuel Konrad schaffte in der 87. Minute den Anschlusstreffer mit sehenswertem Volley. Letztendlich blieb es dabei. Braunschweig siegte 2:1 in Frankfurt und erreichte somit nach 17 Spieltagen 40 Punkte.



Duisburg stemmt sich gegen Paderborn

Nach einer kleinen Flaute in den letzten Partien wollte der SC Paderborn heute gegen den MSV Duisburg wieder Punkte einfahren. Das Kellerkind MSV stemmte sich allerdings mit aller Kraft gegen die Paderborner auf Platz zehn. Jovanovic hatte nach zwanzig Minuten eine große Chance, bei dessen Kopfball aus kürzester Distanz Keeper Lukas Kruse großartig mit dem Fuß parieren konnte. In der Folge erwachte das Spiel: Es gab Torszenen auf beiden Seiten, die Partie wurde ruppiger, aber die Tore blieben aus. So blieb es bis zur Pause, auch weil MSV-Keeper Müller mindestens dreimal sagenhaft parierte.

Nach zehn Minuten in die zweite Hälfte musste Paderborns Keeper Kruse vom Platz. Jovanovic hatte den Ball im Strafraum am Torhüter vorbei gelegt, Kruse wollte zum Ball, erwischte aber den Stürmer. Kern verwandelte den folgenden Elfmeter in der 58. Minute sicher und plötzlich führten die Zebras sehr glücklich mit 1:0. Zu zehnt gaben die Paderborner nicht auf, waren aber nicht zwingend genug. So war es wieder der MSV, der erneut durch Jovanovic die bessere Möglichkeit 25 Minuten vor Schluss hatte. In der 79. Minute machte der eingewechselte Perthel den Deckel drauf: Nach Flanke von Parnic konnte er mit einem platzierten Linksschuss die Niederlage des SC Paderborn besiegeln. Durch den Sieg rutscht der MSV hoch auf Platz 15.

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